Nachhaltige Aktien, Meldungen

30 Prozent mehr Umsatz im 1. Quartal – Recyclingunternehmen schreibt dennoch weiter Verluste

Einen erneuten Verlust im ersten Quartal des Geschäftsjahres meldet die börsennotierte Spezialistin für das Recycling von Aluminiumsalzschlacke Agor AG. Das Kölner Unternehmen verbuchte in den ersten drei Monaten demnach ein Defizit in Höhe von 0,174 Millionen Euro (Vergleichszeitraum 2007: minus 0,798 Millionen Euro). Der Umsatz der Unternehmensgruppe wuchs im Berichtszeitraum laut der Meldung um 32 Prozent auf 15 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum 11,4 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich den Angaben zufolge um 46 Prozent auf 2,85 Millionen Euro (Vorjahr: 1,95 Millionen Euro) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 0,859 Millionen Euro (Vorjahr: 0,364 Millionen Euro).

Ursache des erneuten Fehlbetrags seien Problem beim Anfahren des neuen Werkes in Süddeutschland, berichtet Agor weiter. Die bei der Agor Tochtergesellschaft ALSA verfügbaren Aufbereitungskapazitäten hätten den nochmals gestiegenen Aufbereitungsbedarf der Aluminiumrecyclingbetriebe nicht komplett abdecken können. Größere Sprünge seien erst nach der vollständigen Inbetriebnahme des neuen Werkes in Süddeutschland möglich. Die Steigerung der Kapazität dieser Anlage von rund 50 Prozent im 1.Quartal in Richtung Volllastbetrieb solle Schritt für Schritt im 2.Quartal 2008 erfolgen.

Mit der weiteren Optimierung der Leistung der Neuanlage hofft Agor, die Gewinnschwelle (Break Even) im 2.Quartal zu erreichen. Im Gesamtjahr soll der Umsatz auf 60 Millionen Euro steigen, man gehe von einer Umsatzrendite auf EBIT-Basis von etwa 5 Prozent aus.

Agor AG: ISIN DE0005546006 / WKN 554600

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