30.10.02

30.10.2002: Geld aus Jordanien - Hoffnung für Antec Solar?

Die Verhandlungen zum Verkauf des zahlungsunfähigen Solarzellenherstellers Antec Solar aus dem thüringischen Arnstadt stehen kurz vor dem Abschluss, das berichten übereinstimmend die Thüringische Landeszeitung (TLZ) und die Thüringer Allgemeine (TA). Demnach erklärte Insolvenzverwalter Dr. Fritz Westhelle gegenüber der TLZ, dass die Verhandlungen mit einem jordanischen Unternehmen sehr weit fortgeschritten seien. Die Standpunkte der Partner hätten sich in angenähert, man habe bereits Vertragsentwürfe angefertigt. Am 2. Januar kommenden Jahres wolle der Investor aus Jordanien die Produktion wieder aufnehmen, berichtet die TA. Aus firmeninternen Kreisen sei bekannt geworden, das es zunächst mit einer Belegschaft von sechzig Leuten weiter gehen solle. Das Unternehmen habe zuletzt 89 Menschen beschäftigt. Bereits im ersten Quartal 2003 sei geplant, die Zahl der Mitarbeiter auf 90 zu erhöhen. Der Dreischichtbetrieb solle so schnell wie möglich eingeführt werden.

Insolvenzverwalter Westhelle hatte nach Informationen der TA früher mit einer Vertragsunterzeichnung gerechnet. Zu der Verzögerung sei es durch mehrfache Veränderungen am Vertragstext, die alle einzeln den Gläubigerausschuss passieren mussten, gekommen. Die Jordanier verfolgten das Ziel, für den Weltmarkt zu produzieren, sagte Westhelle gegenüber der TLZ. Er erwarte, dass das Unternehmen erhebliche Investitionen tätigen werde.
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