30.11.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

30.11.2006: EU-Kommission wirft Spanien bei der Endesa-Übernahme weiter Rechtsverletzungen vor

Die spanische Regierung verstößt nach Ansicht der EU-Kommission mit ihren Auflagen zur Übernahme des Endesa-Konzerns durch die deutsche E.ON AG weiter gegen EU-Recht. Das teilt die EU-Organisation in einer Pressemitteilung mit. Bereits im September hatte die Kommission die 19 Auflagen, mit der die spanische Regierung die Übernahme belegte, als rechtswidrig beurteilt. Die nach dem Kommissionswiderspruch vorgenommenen Änderungen seien marginal. Immer noch verstießen die restlichen Auflagen gegen gegen EU-Bestimmungen über den freien Kapitalverkehr und die Niederlassungsfreiheit. Die spanische Regierung hat bis zum 13. Dezember Zeit, auf den Brüsseler Widerspruch zu antworten.

E.ON bietet umgerechnet rund 37 Milliarden Euro für den spanischen Energieversorger. Die spanische Politik und Wirtschaft sind gegen eine solche Übernahme. Kürzlich ist auch der spanische Baukonzern Acciona in die Auseinandersetzung eingestiegen (siehe ECOreporter.de-Beitrag vom 27. September).

Empresa Nacional de Electricidad SA (Endesa): ISIN ES0130670112 / WKN 871028
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