30.01.08

30.1.2008: Meldung: Einladung zur HV der BKN BioKraftstoff Nord AG

BKN BioKraftstoff Nord AG
Sprakensehl-Bokel
ISIN DE000A0LD4M4 - WKN A0LD4M
Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung


Wir laden unsere Aktionäre zu der am Freitag, 7. März 2008, 10:00 Uhr, im Haus der Wirtschaft, Kapstadtring 10, 22297 Hamburg, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.


Tagesordnung

1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des vom Aufsichtsrat gebilligten Konzernabschlusses, des Konzernlageberichts sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2006 bis 30. September 2007


Diese Unterlagen können während der üblichen Geschäftszeiten in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Bodenteicher Straße 3, 29365 Sprakensehl-Bokel, eingesehen werden. Auf Verlangen werden diese Unterlagen, die im Übrigen auch während der Hauptversammlung ausliegen werden, jedem Aktionär unverzüglich kostenlos übersandt.


2.

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2006/2007


Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2006/2007 amtierenden Mitgliedern des Vorstands Entlastung für diesen Zeitraum zu erteilen.


3.

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2006/2007


Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2006/2007 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats Entlastung für diesen Zeitraum zu erteilen.


4.

Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2007/2008


Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Ebner, Stolz, Mönning GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hamburg, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007/2008 zu bestellen.


5.

Wahl zum Aufsichtsrat


Das Mitglied des Aufsichtsrates, Herr Heinrich Wolter, hat erklärt, dass er sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung am 7. März 2008 gemäß § 9 Abs. 4 der Satzung niederlegt. Aus diesem Grund steht eine Wahl zum Aufsichtsrat an.


Der Aufsichtsrat setzt sich gemäß §§ 96 Abs. 1, 6. Fall, 101 Abs. 1 AktG ausschließlich aus von der Hauptversammlung zu wählenden Mitgliedern zusammen.


Der Aufsichtsrat schlägt vor, Herrn Wolff Lange, Geschäftsführender Gesellschafter der Lange Vermögensverwaltung GbR, wohnhaft in Hamburg, in den Aufsichtsrat zu wählen, und zwar gemäß § 9 Abs. 2 der Satzung für den Rest der Amtszeit des ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieds, also für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2010/2011 beschließt.


Herr Lange gehört den folgenden gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien anderer Unternehmen an:


Aufsichtsrat:
Kühlhaus Zentrum AG, Hamburg (Vorsitz)
Hansa-Heemann AG, Rellingen (Vorsitz)
Wintersteiger AG, Ried / Österreich (stellv. Vorsitz)


Beirat:
WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG, Minden


Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge nicht gebunden.


6.

Beschlussfassung über die Vergütung des Aufsichtsrats


Bisher ist eine angemessene Vergütung des Aufsichtsrats nicht geregelt. Diese soll nun gemäß § 13 der Satzung der Gesellschaft durch Beschluss der Hauptversammlung festgelegt werden.


Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:


Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für jedes volle Geschäftsjahr ihrer Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat eine feste Vergütung von EUR 10.000,00. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Doppelte dieser Vergütung, also EUR 20.000,00. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten ferner Ersatz ihrer baren Auslagen sowie einer etwaigen auf die Vergütung und Auslagen zu zahlenden Umsatzsteuer.


Die vorstehende Regelung zur Aufsichtsratsvergütung findet erstmals für das Geschäftsjahr 2007/2008 Anwendung. Im Übrigen gilt § 13 der Satzung.


7.

Beschlussfassung über die Änderung der Firma und entsprechende Satzungsänderung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:
a)

Die Firma der Gesellschaft wird in „BKN biostrom AG“ geändert.
b)

§ 1 Abs. 1 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

„(1) Die Gesellschaft führt die Firma


BKN biostrom AG.“


8.

Beschlussfassung über die Verlegung des Sitzes der Gesellschaft von Sprakensehl-Bokel nach Vechta und entsprechende Satzungsänderung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:
a)

Der Sitz der Gesellschaft wird von Sprakensehl-Bokel nach Vechta verlegt.
b)

§ 1 Abs. 2 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:


„(2) Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Vechta.“


9.

Beschlussfassung über die Aufhebung des bestehenden Genehmigten Kapitals und die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugsrechts sowie entsprechende Satzungsänderung


Die außerordentliche Hauptversammlung am 26. Oktober 2006 hat den Vorstand mit der Beschlussfassung zu Punkt 2 der damaligen Tagesordnung ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 26. Oktober 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu EUR 2.250.000,00 durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand der Gesellschaft hat von dieser Ermächtigung im Geschäftsjahr 2006/2007 teilweise in Höhe von insgesamt EUR 1.350.000,00 Gebrauch gemacht. Die Durchführung der vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 1. Dezember 2007 beschlossenen Erhöhung des Grundkapitals unter weiterer teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals von EUR 6.850.000,00 um EUR 715.000,00 auf EUR 7.565.000,00 gegen Sacheinlagen ist noch nicht in das Handelsregister eingetragen. Nach Eintragung der Durchführung der am 1. Dezember 2007 beschlossenen Kapitalerhöhung wird sich das verbleibende Genehmigte Kapital noch auf EUR 185.000,00 belaufen und das Grundkapital EUR 7.565.000,00 betragen. Auf der Basis des erhöhten Grundkapitals soll das verbleibende Genehmigte Kapital aufgehoben und durch ein neues genehmigtes Kapital ersetzt werden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:
a)

Die von der außerordentlichen Hauptversammlung am 26. Oktober 2006 zu Punkt 2 der damaligen Tagesordnung beschlossene Ermächtigung des Vorstands, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu EUR 2.250.000,00 durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen, wird, soweit sie noch nicht ausgenutzt worden ist, mit Wirkung auf den Zeitpunkt der Eintragung des nachfolgend bestimmten neuen genehmigten Kapitals mit der entsprechenden Satzungsänderung in das Handelsregister der Gesellschaft aufgehoben.
b)

Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 6. März 2013 durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu EUR 3.782.500,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital).

Den Aktionären ist dabei ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien können auch von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
(i)

um Spitzenbeträge auszugleichen;
(ii)

soweit es erforderlich ist, um den Inhabern bzw. Gläubigern der von der Gesellschaft oder deren mittelbaren oder unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften begebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- bzw. Optionsrechts oder nach Erfüllung ihrer Wandlungspflicht zustehen würde;
(iii)

wenn die Aktien gegen Sacheinlage, insbesondere im Rahmen des Erwerbs von oder des Zusammenschlusses mit Unternehmen bzw. Teilen von Unternehmen oder des Erwerbs von Beteiligungen an Unternehmen, ausgegeben werden;
(iv)

wenn die Aktien der Gesellschaft gegen Bareinlage ausgegeben werden und der Ausgabepreis je Aktie den Börsenpreis der im Wesentlichen gleich ausgestatteten, bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien nicht wesentlich unterschreitet. Der Bezugsrechtsausschluss kann in diesem Fall jedoch nur vorgenommen werden, wenn die Anzahl der in dieser Weise ausgegebenen Aktien zusammen mit der Anzahl eigener Aktien, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden, und der Anzahl der Aktien, die durch Ausübung von Options- und/oder Wandlungsrechten oder Erfüllung von Wandlungspflichten aus Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen entstehen können, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden, 10 % des Grundkapitals weder zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung noch zum Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien überschreitet.


Der Vorstand wird mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, den Inhalt der Aktienrechte, die Einzelheiten der Kapitalerhöhung sowie die Bedingungen der Aktienausgabe, insbesondere den Ausgabebetrag, festzulegen. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist anzupassen.
c)

§ 5 Abs. 3 der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:

"(3) Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 7. März 2008 ermächtigt worden, bis zum 6. März 2013 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu EUR 3.782.500,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Den Aktionären ist dabei ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien können auch von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
(i)

um Spitzenbeträge auszugleichen;
(ii)

soweit es erforderlich ist, um den Inhabern bzw. Gläubigern der von der Gesellschaft oder deren mittelbaren oder unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften begebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- bzw. Optionsrechts oder nach Erfüllung ihrer Wandlungspflicht zustehen würde;
(iii)

wenn die Aktien gegen Sacheinlage, insbesondere im Rahmen des Erwerbs von oder des Zusammenschlusses mit Unternehmen bzw. Teilen von Unternehmen oder des Erwerbs von Beteiligungen an Unternehmen, ausgegeben werden;
(iv)

wenn die Aktien der Gesellschaft gegen Bareinlage ausgegeben werden und der Ausgabepreis je Aktie den Börsenpreis der im Wesentlichen gleich ausgestatteten, bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien nicht wesentlich unterschreitet. Der Bezugsrechtsausschluss kann in diesem Fall jedoch nur vorgenommen werden, wenn die Anzahl der in dieser Weise ausgegebenen Aktien zusammen mit der Anzahl eigener Aktien, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden, und der Anzahl der Aktien, die durch Ausübung von Options- und/oder Wandlungsrechten oder Erfüllung von Wandlungspflichten aus Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen entstehen können, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden, 10 % des Grundkapitals weder zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung noch zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien überschreitet.


Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, den Inhalt der Aktienrechte, die Einzelheiten der Kapitalerhöhung sowie die Bedingungen der Aktienausgabe, insbesondere den Ausgabebetrag, festzulegen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist anzupassen.“
d)

Der Vorstand wird angewiesen, die Eintragung der Aufhebung des bestehenden und der Schaffung des neuen genehmigten Kapitals sowie der entsprechenden Satzungsänderung gemäß vorstehend lit. a) bis c) in das Handelsregister erst dann zu beantragen, wenn die Durchführung der vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 1. Dezember 2007 beschlossenen Kapitalerhöhung unter Ausnutzung des bestehenden Genehmigten Kapitals von EUR 6.850.000,00 um EUR 715.000,00 auf EUR 7.565.000,00 gegen Sacheinlagen in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen worden ist.


Der Bericht des Vorstands gemäß § 203 Abs. 2 AktG i.V.m. § 186 Abs. 4 AktG über die Gründe für die Ermächtigung des Vorstands, das Bezugsrecht der Aktionäre bei Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital auszuschließen, ist im Anschluss an diesen Tagesordnungspunkt abgedruckt.



Schriftlicher Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 9 gemäß § 203 Abs. 2 AktG i.V.m. § 186 Abs. 4 AktG über die Gründe für die Ermächtigung des Vorstands, das Bezugsrecht der Aktionäre bei Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital auszuschließen


Die außerordentliche Hauptversammlung am 26. Oktober 2006 hat den Vorstand mit der Beschlussfassung zu Punkt 2 der damaligen Tagesordnung ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 26. Oktober 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu EUR 2.250.000,00 durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand der Gesellschaft hat von dieser Ermächtigung im Geschäftsjahr 2006/2007 teilweise in Höhe von insgesamt EUR 1.350.000,00 Gebrauch gemacht. Die Durchführung der vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 1. Dezember 2007 beschlossenen Erhöhung des Grundkapitals unter weiterer teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals von EUR 6.850.000,00 um EUR 715.000,00 auf EUR 7.565.000,00 gegen Sacheinlagen ist noch nicht in das Handelsregister eingetragen. Nach Eintragung der Durchführung der am 1. Dezember 2007 beschlossenen Kapitalerhöhung wird sich das verbleibende Genehmigte Kapital noch auf EUR 185.000,00 belaufen und das Grundkapital EUR 7.565.000,00 betragen. Auf der Basis des erhöhten Grundkapitals soll das verbleibende Genehmigte Kapital aufgehoben und durch ein neues genehmigtes Kapital ersetzt werden.


Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung zu Punkt 9 der Tagesordnung vor, den Vorstand zu ermächtigen, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu EUR 3.782.500,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Die Ermächtigung ist bis zum 6. März 2013 befristet. Die Bestimmung der weiteren Einzelheiten obliegt dem Vorstand.


Das Genehmigte Kapital soll es der Gesellschaft ermöglichen, sich bei Bedarf zügig und flexibel Eigenkapital zu günstigen Konditionen zu beschaffen.

Im Fall der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht zu gewähren. Das Bezugsrecht kann jedoch vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats bei der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals in bestimmten Fällen ausgeschlossen werden:
a)

Der Ausschluss des Bezugsrechts zum Ausgleich von Spitzenbeträgen ist eine Maßnahme, die aus technischen Gründen zur Durchführung einer Kapitalerhöhung, insbesondere zur Herstellung eines praktikablen Bezugsverhältnisses, erforderlich und angemessen ist. Der Ausschluss des Bezugsrechts für Spitzenbeträge erleichtert die Abwicklung der Zuteilung von Bezugsrechten und deren Ausübung.
b)

Darüber hinaus soll das Bezugsrecht auch insoweit ausgeschlossen werden können, wie es erforderlich ist, um den Inhabern bzw. Gläubigern der von der Gesellschaft begebenen Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung des Options- und/oder Wandlungsrechts oder Erfüllung einer Wandlungspflicht zustehen würde. Solche Instrumente haben in der Regel einen Verwässerungsschutz, der besagt, dass den Inhabern bei nachfolgenden Aktienemissionen mit Bezugsrecht der Aktionäre anstelle einer Ermäßigung des Options- bzw. Wandlungspreises ein Bezugsrecht auf neue Aktien eingeräumt werden kann, wie es auch den Aktionären zusteht. Sie werden damit so gestellt, als ob sie ihr Options- oder Wandlungsrecht bereits ausgeübt hätten bzw. eine Wandlungspflicht erfüllt wäre.
c)

Der Beschlussvorschlag sieht ferner vor, dass der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats zur Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen oder Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen, das Bezugsrecht der Aktionäre ausschließen kann. Die Gesellschaft beabsichtigt, auch weiterhin durch Akquisitionen ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und dadurch langfristige und kontinuierliche Ertragszuwächse zu ermöglichen. Die Gesellschaft soll die Möglichkeit erhalten, schnell und flexibel auf vorteilhafte Angebote oder sich sonst bietende Gelegenheiten zum Erwerb von Unternehmen oder Teilen von Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen reagieren zu können. Erfahrungsgemäß verlangen Eigentümer interessanter Akquisitionsobjekte als Gegenleistung für die Veräußerung oftmals nicht Geld, sondern Aktien. Im Wettbewerb um attraktive Beteiligungen können sich daher Vorteile ergeben, wenn einem Verkäufer als Gegenleistung neue Aktien der Gesellschaft angeboten werden können. Weil eine Ausgabe von Aktien bei sich abzeichnenden Akquisitionsmöglichkeiten mit regelmäßig komplexen Transaktionsstrukturen im Wettbewerb der potenziellen Erwerbsinteressenten kurzfristig erfolgen muss, ist der Weg über die Ermächtigung zur Ausgabe von Aktien unter Schaffung eines Genehmigten Kapitals erforderlich. Der Vorstand wird jeweils im Einzelfall sorgfältig prüfen, ob er von der Ermächtigung zur Ausnutzung des Genehmigten Kapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre Gebrauch machen soll, sobald sich Möglichkeiten zur Akquisition konkretisieren. Er wird das Bezugsrecht der Aktionäre nur dann ausschließen, wenn der Erwerb gegen Ausgabe von Aktien der Gesellschaft im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft und der Aktionäre liegt. Der Ausgabebetrag für die neuen Aktien würde dabei vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschaft festgelegt werden. Konkrete Erwerbsvorhaben, zu deren Durchführung das Grundkapital unter Bezugsrechtsausschluss erhöht werden soll, bestehen zurzeit nicht.
d)

Schließlich sieht der Beschlussvorschlag die Ermächtigung vor, bei Ausgabe der neuen Aktien gegen Bareinlage einen Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG vorzunehmen. Diese Ermächtigung bezieht sich nicht auf den gesamten Betrag des Genehmigten Kapitals, sondern auf maximal 10 % des Grundkapitals. Die 10 %-Grenze des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG darf insgesamt nur einmal ausgenutzt werden. Das heißt, wenn und soweit die Gesellschaft nach dem Beschluss der Hauptversammlung zu Punkt 9 der Tagesordnung während der Laufzeit dieser Ermächtigung von gleichzeitig bestehenden Ermächtigungen zum Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG, beispielsweise im Zusammenhang mit der Wiederveräußerung eigener Aktien oder der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen, Gebrauch macht, reduziert sich die Anzahl der Aktien, die bei einer Kapitalerhöhung aus Genehmigtem Kapital unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden können, entsprechend.


Das Gesetz erlaubt zudem einen Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG nur dann, wenn der Ausgabepreis den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien mit im Wesentlichen gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Ein Abschlag von 3 % bis 5 % vom aktuellen Börsenkurs wird in der Regel nicht als wesentlich angesehen. Der Abschlag soll in jedem Fall so gering wie möglich gehalten werden. Vorstand und Aufsichtsrat halten die Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG für notwendig, um die sich in der Zukunft bietenden Möglichkeiten des Kapitalmarktes schnell und flexibel ausnutzen zu können, ohne die für eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht erforderlichen formalen Schritte und gesetzlichen Fristen einhalten zu müssen. Durch die Ausgabe der Aktien in enger Anlehnung an den Börsenpreis werden auch die Belange der Aktionäre gewahrt. Denn diese müssen keine nennenswerten Kursverluste befürchten und können ggf. zur Erhaltung ihrer Beteiligungsquote erforderliche Aktienzukäufe zu vergleichbaren Preisen über die Börse vornehmen. Durch die Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG wird die Verwaltung in die Lage versetzt, kurzfristig günstige Börsensituationen wahrzunehmen.


Über die Einzelheiten der Ausnutzung der Ermächtigung wird der Vorstand in der ordentlichen Hauptversammlung berichten, die auf eine etwaige Ausgabe von Aktien der Gesellschaft aus Genehmigtem Kapital unter Bezugsrechtsausschluss folgt.


Der Vorstand wird nach dem Beschlussvorschlag zu Tagesordnungspunkt 9 lit. d) angewiesen, die Eintragung der Aufhebung des bestehenden und der Schaffung des neuen genehmigten Kapitals sowie der entsprechenden Satzungsänderung in das Handelsregister erst dann zu beantragen, wenn die Durchführung der vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 1. Dezember 2007 beschlossenen Kapitalerhöhung unter Ausnutzung des bestehenden Genehmigten Kapitals von EUR 6.850.000,00 um EUR 715.000,00 auf EUR 7.565.000,00 gegen Sacheinlagen in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen worden ist.


Der Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 9 gemäß § 203 Abs. 2 AktG i.V.m. § 186 Abs. 4 AktG über die Gründe für die Ermächtigung des Vorstands, das Bezugsrecht der Aktionäre bei Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital auszuschließen, kann während der üblichen Geschäftszeiten in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Bodenteicher Straße 3, 29365 Sprakensehl-Bokel, eingesehen werden. Auf Verlangen wird dieser Bericht, der im Übrigen auch während der Hauptversammlung ausliegen wird, jedem Aktionär unverzüglich kostenlos übersandt.


10.

Beschlussfassung über die Aufhebung der bestehenden Ermächtigung zur Ausgabe von Aktienoptionen an Vorstandsmitglieder sowie die Aufhebung des Bedingten Kapitals II gemäß § 5 Abs. (5) der Satzung; Beschlussfassung über die Ermächtigung zur Gewährung von Bezugsrechten (Aktienoptionen) an Mitglieder des Vorstands der BKN BioKraftstoff Nord AG, Mitglieder der Geschäftsführung eines verbundenen Unternehmens und Mitarbeiter eines verbundenen Unternehmens sowie die Schaffung eines bedingten Kapitals zur Bedienung des Aktienoptionsplans der BKN BioKraftstoff Nord AG und entsprechende Satzungsänderung


Der Aufsichtsrat wurde von der außerordentlichen Hauptversammlung am 26. Oktober 2006 unter damaligem Tagesordnungspunkt 4 ermächtigt, im Rahmen des Aktienoptionsplans 2006 bis zu 450.000 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien der Gesellschaft an Mitglieder des Vorstands der BKN BioKraftstoff Nord AG auszugeben. Zugleich wurde zur Bedienung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen aus dem Aktienoptionsplan 2006 ein bedingtes Kapital in Höhe von EUR 450.000,00 geschaffen, welches in § 5 Abs. (5) der Satzung als Bedingtes Kapital II verankert wurde. Aus dem Aktienoptionsplan 2006 wurden bisher keine Aktienoptionen ausgegeben.


Um das Bedingte Kapital II an das inzwischen erhöhte Grundkapital der Gesellschaft anzupassen, die Mitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen und die Mitarbeiter von verbundenen Unternehmen in den Aktienoptionsplan einzubeziehen sowie die Optionsbedingungen für alle künftigen Optionsinhaber einheitlich zu gestalten, wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, die bisher bestehende Ermächtigung zur Ausgabe von Aktienoptionen und das bisherige Bedingte Kapital II aufzuheben und eine neue Ermächtigung zur Ausgabe von Aktienoptionen und ein entsprechendes neues Bedingtes Kapital II zu beschließen.


Im Hinblick auf die Entwicklung des Unternehmens und um auch zukünftig eine wettbewerbsgerechte Gesamtvergütung für Führungskräfte sicher zu stellen, halten Vorstand und Aufsichtsrat eine Einführung eines Aktienoptionsplans, auf dessen Grundlage Aktienoptionen an Vorstände der Gesellschaft, Geschäftsführer und Mitarbeiter verbundener Unternehmen ausgegeben werden können, für erforderlich. Insgesamt soll mit dem neuen bedingten Kapital ein Kapital in Höhe von EUR 685.000,00 für den neuen Aktienoptionsplan zur Verfügung gestellt werden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:
a)

Aufhebung der Ermächtigung vom 26. Oktober 2006


Die von der außerordentlichen Hauptversammlung am 26. Oktober 2006 beschlossene Ermächtigung zur Ausgabe von bis zu 450.000 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien der Gesellschaft an Mitglieder des Vorstands der BKN BioKraftstoff Nord AG sowie das Bedingte Kapital II von EUR 450.000,00 werden aufgehoben.
b)

Ermächtigung zur Gewährung von Aktienoptionen


Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 6. März 2013 Bezugsrechte, die zum Bezug von bis zu 100.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien der BKN BioKraftstoff Nord AG berechtigen (im Folgenden auch “Optionen”), nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen auszugeben.


Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, bis zum 6. März 2013 Bezugsrechte, die zu Bezug von bis zu 585.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien der BKN BioKraftstoff Nord AG berechtigen (im Folgenden ebenfalls “Optionen”), nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen auszugeben.


Ein Bezugsrecht der Aktionäre besteht nicht.

Die Eckpunkte für die Ausgabe der Optionen lauten wie folgt:
aa)

Kreis der Bezugsberechtigten/Aufteilung der Bezugsrechte


Optionen dürfen ausschließlich an Mitglieder des Vorstands der BKN BioKraftstoff Nord AG, Mitglieder der Geschäftsführung von verbundenen Unternehmen und Mitarbeiter von verbundenen Unternehmen ausgegeben werden. Die Festlegung des genauen Kreises der Berechtigten sowie des Umfangs der ihnen jeweils zu gewährenden Optionen und die Ausgabe der Optionen werden durch den Vorstand der Gesellschaft festgelegt. Soweit Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft Optionen erhalten sollen, obliegt diese Festlegung und die Ausgabe der Optionen ausschließlich dem Aufsichtsrat der Gesellschaft.


Das Gesamtvolumen der Optionen verteilt sich auf die berechtigten Personengruppen wie folgt:


Mitglieder des Vorstands der BKN BioKraftstoff Nord AG erhalten Optionen, die zum Bezug von höchstens insgesamt bis zu 585.000 Aktien berechtigen.


Mitglieder der Geschäftsführung von verbundenen Unternehmen erhalten Optionen, die zum Bezug von höchstens insgesamt bis zu 50.000 Aktien berechtigen.


Mitarbeiter verbundener Unternehmen erhalten Optionen, die zum Bezug von höchstens insgesamt bis zu 50.000 Aktien berechtigen.


Die Berechtigten erhalten stets nur Optionen als Angehörige einer Personengruppe. Doppelbezüge sind demnach nicht zulässig.


Die Berechtigten müssen zum Zeitpunkt der Gewährung der Optionen in einem ungekündigten Dienstverhältnis zur Gesellschaft stehen.
bb)

Einräumung der Optionen (Erwerbszeiträume), Ausgabetag und Inhalt des Optionsrechts


Die Einräumung der Optionen erfolgt in nicht weniger als drei Jahrestranchen mit der Maßgabe, dass keine Tranche mehr als 50 % des Gesamtvolumens der jeweiligen Personengruppe umfasst. Die Tranchen können, jeweils innerhalb von vier Wochen, beginnend ab dem Tag der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft, erstmalig in einem Zeitraum von vier Wochen ab dem Tag der Eintragung der gemäß lit. c) zu beschließenden bedingten Kapitalerhöhung, oder innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe der jeweiligen vorläufigen Quartalsergebnisse ausgegeben werden.


Die Ausgabe der Optionen erfolgt durch Abschluss eines schriftlichen Vertrages zur Übernahme von Optionen (Optionsvereinbarung) zwischen dem jeweiligen Berechtigten und der Gesellschaft. Die Gesellschaft wird dem Berechtigten zu diesem Zweck eine Optionsvereinbarung vorlegen. Ausgabetag ist der Tag, an welchem die von der Gesellschaft unterzeichnete Optionsvereinbarung an den Berechtigten ausgehändigt wird.


Jede Option berechtigt zum Bezug einer auf den Inhaber lautenden Stückaktie der Gesellschaft gegen Zahlung des Ausübungspreises (vgl. dazu unter lit. cc)).


Die Optionsbedingungen können vorsehen, dass die Gesellschaft den Berechtigten zur Bedienung der Optionen wahlweise statt neuer Aktien aus dem bedingten Kapital eigene Aktien gewähren kann; soweit es sich bei den Berechtigten um Mitglieder des Vorstands handelt, hat hierüber der Aufsichtsrat zu entscheiden.
cc)

Ausübungspreis (Ausgabebetrag) und Erfolgsziel


Der bei der Ausübung der jeweiligen Option (für eine Aktie) zu entrichtende Preis (Ausübungspreis) entspricht dem Mittelwert der an der Frankfurter Wertpapierbörse im XETRA-Handel (oder einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) festgestellten Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an den zehn Börsenhandelstagen vor dem Tag, an dem die Optionen ausgegeben werden, also dem Ausgabetag gemäß lit. bb). Mindestausübungspreis ist jedoch der auf die einzelne Stückaktie entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals der Gesellschaft (§ 9 Abs. 1 AktG).


Voraussetzung für die Ausübung von Optionen ist, dass der Mittelwert der an der Frankfurter Wertpapierbörse im XETRA-Handel (oder einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) festgestellten Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an den zehn Börsenhandelstagen vor der Ausübung mindestens 20 % über dem Ausübungspreis liegt.


Maßgeblich für den Wert der Aktie zum Zeitpunkt der Ausgabe der Optionen ist der Ausübungspreis, der sich aus dem Mittelwert der an der Frankfurter Wertpapierbörse im XETRA-Handel (oder einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) festgestellten Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an den zehn Börsenhandelstagen vor dem Ausgabetag gemäß lit. bb) ergibt.


Maßgeblich für den Wert der Aktie der Gesellschaft am Ausübungstag ist der Mittelwert der an der Frankfurter Wertpapierbörse im XETRA-Handel (oder einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) festgestellten Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an den zehn Börsenhandelstagen vor dem jeweiligen Ausübungszeitraum.
dd)

Wartezeit für die erstmalige Ausübung und Ausübungszeiträume


Die gewährten Optionen können frühestens zwei Jahre (“zweijährige Wartefrist”) nach dem Ausgabetag ausgeübt werden.


Eine Ausübung der Optionen ist nur in den Zeiträumen von jeweils höchstens vier Wochen beginnend mit dem fünften Bankarbeitstag nach der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft und nach Bekanntgabe der jeweiligen vorläufigen Quartalsergebnisse möglich. Im Übrigen sind die Einschränkungen zu beachten, die aus den allgemeinen Rechtsvorschriften, insbesondere dem Wertpapierhandelsgesetz, folgen.
ee)

Anpassung bei Kapitalmaßnahmen/Verwässerungsschutz


Wenn die Gesellschaft während der Laufzeit der Optionen unter Einräumung eines unmittelbaren oder mittelbaren Bezugsrechts an ihre Aktionäre ihr Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien erhöht oder Schuldverschreibungen mit Wandel- oder Optionsrechten begibt und der hierbei festgesetzte Wandlungs- oder Optionspreis je Aktie unter dem Ausübungspreis von Optionen liegt, ist der Vorstand bzw., soweit Mitglieder des Vorstands betroffen sind, der Aufsichtsrat ermächtigt, die Optionsberechtigten wirtschaftlich gleichzustellen. Diese Gleichstellung kann durch die Herabsetzung des Ausübungspreises und durch die Anpassung der Anzahl von Optionen oder eine Kombination von beidem erfolgen. Ein Anspruch der Berechtigten auf wirtschaftliche Gleichstellung besteht insoweit jedoch nicht.


Im Falle einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln durch Ausgabe neuer Aktien wird das bedingte Kapital gemäß § 218 AktG in gleichem Verhältnis wie das Grundkapital erhöht. Der Anspruch des Berechtigten, durch Ausübung des Bezugsrechts neue Aktien zu beziehen, erhöht sich in demselben Verhältnis; in demselben Verhältnis wird der Ausübungspreis je Aktie herabgesetzt. Erfolgt die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln ohne Ausgabe neuer Aktien (§ 207 Abs. 2 Satz 2 AktG), bleiben das Bezugsrecht aus den Optionen und der Ausübungspreis unverändert.


Im Falle einer Kapitalherabsetzung erfolgt keine Anpassung des Ausübungspreises oder des Optionsverhältnisses, sofern durch die Kapitalherabsetzung die Gesamtzahl der Aktien nicht verändert wird oder die Kapitalherabsetzung mit einer Kapitalrückzahlung oder einem entgeltlichen Erwerb eigener Aktien verbunden ist. Im Falle der Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien ohne Kapitalrückzahlung und im Falle einer Erhöhung der Anzahl der Aktien ohne Kapitalveränderung (Aktiensplitt) verringert bzw. erhöht sich die Anzahl der Aktien, die für je eine Option zum Ausübungspreis erworben werden können, im Verhältnis der Kapitalherabsetzung bzw. des Aktiensplitts; in demselben Verhältnis wird der Ausübungspreis für eine Aktie geändert.


Sofern eine Anpassung gemäß den vorstehenden Absätzen erfolgt, werden Bruchteile von Aktien bei der Ausübung des Bezugsrechts nicht gewährt. Ein Barausgleich findet nicht statt.
ff)

Nichtübertragbarkeit und Verfall von Optionen


Die Optionen werden als nicht übertragbare Optionen gewährt. Die Optionen sind mit Ausnahme des Erbfalls weder übertragbar noch veräußerbar, verpfändbar oder anderweitig belastbar.


Das Recht zur Ausübung der Optionen endet spätestens fünf Jahre nach dem Ausgabetag. Soweit die Optionen bis zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeübt worden sind, verfallen sie ersatzlos.


Für die Fälle, dass das Anstellungsverhältnis durch Todesfall, verminderte Erwerbsfähigkeit, Pensionierung, Kündigung oder anderweitig nicht kündigungsbedingt beendet wird, können Sonderregelungen für den Verfall der Optionen in den Optionsbedingungen vorgesehen werden.
gg)

Regelung weiterer Einzelheiten


Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten über die Ausgabe von Aktien aus dem bedingten Kapital und die weiteren Bedingungen des Aktienoptionsprogramms, insbesondere die Optionsbedingungen für die berechtigten Personen, festzulegen. Soweit die Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft betroffen sind, entscheidet ausschließlich der Aufsichtsrat der Gesellschaft. Zu den weiteren Einzelheiten gehören insbesondere Bestimmungen über die Aufteilung der Optionen innerhalb der berechtigten Personengruppen, die Benennung der berechtigten Personen, der Ausgabetag innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, Bestimmungen über Steuern und Kosten, das Verfahren für die Zuteilung an die einzelnen berechtigten Personen und die Ausübung der Optionen, Regelungen bezüglich des Verfalls von Optionen im Falle der Beendigung des Anstellungsverhältnisses sowie weitere Verfahrensregelungen.
c)

Bedingtes Kapital


Das Grundkapital der Gesellschaft wird um EUR 685.000,00 durch Ausgabe von bis zu 685.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Erfüllung von Optionen, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 7. März 2008 gemäß vorstehendem lit. b) bis zum 6. März 2013 gewährt werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der ausgegebenen Optionen von ihrem Recht zum Bezug von Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft zur Erfüllung der Optionen keine eigenen Aktien gewährt. Die Ausgabe der Aktien aus dem bedingten Kapital erfolgt zu dem gemäß lit. b) cc) bestimmten Ausübungspreis als Ausgabebetrag. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt ihrer Ausgabe noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil.
d)

Satzungsänderung

§ 5 Abs. 5 der Satzung wird aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
"(5)

Das Grundkapital der Gesellschaft ist um EUR 685.000,00 durch Ausgabe von bis zu 685.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II). Die bedingte Kapitalerhörung dient ausschließlich der Erfüllung von Optionen, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 7. März 2008 bis zum 6. März 2013 gewährt werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der ausgegebenen Optionen von ihrem Recht zum Bezug von Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft zur Erfüllung der Optionen keine eigenen Aktien gewährt. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt ihrer Ausgabe noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil.”
e)

Ermächtigung zur Änderung der Fassung der Satzung


Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung von § 5 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausgabe von Bezugsaktien anzupassen sowie alle sonstigen damit im Zusammenhang stehenden Änderungen der Satzung vorzunehmen, die nur die Fassung betreffen. Entsprechendes gilt für den Fall der Nichtausnutzung der Ermächtigung zur Ausgabe von Bezugsrechten nach Ablauf des Ermächtigungszeitraums sowie für den Fall der Nichtausnutzung des bedingten Kapitals nach Ablauf der Fristen für die Ausübung von Bezugsrechten.


Teilnahmevoraussetzungen

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nach § 15 der Satzung diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich spätestens am siebten Tag vor der Hauptversammlung anmelden und ihre Berechtigung nachweisen. Als Berechtigungsnachweis ist ein in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache erstellter besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes durch ein depotführendes Kreditinstitut oder Finanzdienstleistungsinstitut zu erbringen. Der Nachweis des Anteilsbesitzes hat sich auf den Beginn des einundzwanzigsten Tages vor der Hauptversammlung („record date“), d. h. Freitag, den 15. Februar 2008, 00:00 Uhr, zu beziehen. Die Anmeldung und der Nachweis des Anteilsbesitzes müssen der Gesellschaft unter der folgenden Adresse bis spätestens am siebten Tag vor der Hauptversammlung, d. h. Freitag, den 29. Februar 2008, 24:00 Uhr, zugehen:


BKN BioKraftstoff Nord AG
c/o UBJ. GmbH
BKN o HV 2008
Kapstadtring 10
22297 Hamburg
Telefax: 040 – 6378-5423


Stimmrechtsvertretung

Aktionäre, die nicht selbst an der Hauptversammlung teilnehmen möchten, können ihr Stimmrecht und/oder ihre sonstigen Rechte unter entsprechender Vollmachtserteilung durch einen Bevollmächtigten, auch durch eine Vereinigung von Aktionären oder ein Kreditinstitut, ausüben lassen. Die Vollmacht ist schriftlich zu erteilen, soweit sie nicht an ein Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere der in § 135 AktG gleich gestellten Personen erteilt wird. Ein Vollmachtsvordruck befindet sich auf der Rückseite der Eintrittskarte.

Als Service bieten wir unseren Aktionären an, von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter bereits vor der Hauptversammlung zu bevollmächtigen. In diesem Fall kann die Vollmacht auch per Telefax erteilt werden. Die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter stehen nur für die Stimmrechtsvertretung, nicht für die Ausübung sonstiger Rechte, zur Verfügung. Die Aktionäre, die den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertretern eine Vollmacht erteilen möchten, benötigen hierzu eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung, die bei dem depotführenden Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstitut zu beantragen ist.

Aktionäre, die die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter bevollmächtigen möchten, müssen diesen in jedem Fall Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts mit Hilfe des vorbereiteten Vollmachts- und Weisungsformulars erteilen. Diese Vollmachten und Weisungen an die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter sind zusammen mit der Eintrittskarte zur Hauptversammlung bis spätestens Mittwoch, den 5. März 2008 (Eingangsdatum bei der Gesellschaft) an die folgende Anschrift zu senden:


BKN BioKraftstoff Nord AG
Investor Relations o. HV 2008
Bodenteicher Straße 3
29365 Sprakensehl-Bokel
Telefax 05837 – 140 95-20.

Alternativ ist eine Übergabe an die Stimmrechtsvertreter während der Hauptversammlung möglich.

Weitere Informationen zur Stimmrechtsvertretung sowie ein Formular zur Vollmachts- und Weisungserteilung stehen den Aktionären unter der Internetadresse: www.bkn-ag.de zum Download zur Verfügung oder können werktäglich (Mo. – Fr.) zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr unter der Telefon-Nummer 05837 – 140 95-0 angefordert werden.


Anträge von Aktionären

Anträge von Aktionären gemäß § 126 AktG oder Wahlvorschläge gemäß § 127 AktG sind ausschließlich an folgende Adresse zu übersenden:


BKN BioKraftstoff Nord AG
Investor Relations o. HV 2008
Bodenteicher Straße 3
29365 Sprakensehl-Bokel
Telefax 05837 – 140 95-20
E-mail: info@bkn-ag.de

Gegenanträge oder Wahlvorschläge von Aktionären, die unter vorstehender Adresse bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Hauptversammlung eingegangen sind, werden unter den Voraussetzungen der §§ 126, 127 AktG unter der Internetadresse www.bkn-ag.de zugänglich gemacht. Dort finden Sie auch etwaige Stellungnahmen der Verwaltung.



Sprakensehl-Bokel, im Januar 2008

BKN BioKraftstoff Nord AG

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