30.04.07 Nachhaltige Aktien , Meldungen

30.4.2007: Presseschau: Wettbieten um REpower AG beinhaltet viel Phantasie - Verbessertes Angebot denkbar

Am Freitag endet die Annahmefrist für die Übernahmeangebote der französischen Areva SA und der indischen Suzlon für den Windanlagenbauer REpower Systems.. Die Tageszeitung "Die Welt" hält es für denkbar, das der französische Atomkonzern bis dahin ein verbessertes Angebot vorlegt. Experten hielten die Angebote allerdings schon jetzt für zu hoch. Nach dem Höchstgebot sei REpower 1,22 Milliarden Euro wert. Dabei habe das Unternehmen 2006 bei einem Umsatz von 450 Millionen Euro nach Steuern gerade einmal sieben Millionen Euro erwirtschaftet.

"Beide Investoren haben ein strategisches Interesse an REpower", wird REpower-Vorstandschef Fritz Vahrenholt zitiert. Die Franzosen wollten einen Fuß in der Tür zum wachsenden Geschäft der regenerativen Energien, die Inder drängten mit Macht auf den europäischen Markt, auf dem sei bisher kaum vertreten seien.

Im kommenden Jahr will REpower 900 Millionen Euro umsetzen.

Weitere Details der Übernahmeschlacht erfahren Sie unter anderem im ECOreporter.de-Beitrag vom 9. Februar.

Die Aktie gab heute morgen im Xetra-Handel 1,06 Prozent auf 158,30 Euro nach. Im Vergleich zu ihrem Vorjahreskurs notiert sie damit 217 Prozent im Plus.

REpower Systems AG: ISIN DE0006177033 / WKN 617703

Bildhinweis: Windkraftanlage der REpower AG. / Quelle: Unternehmen
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