30.05.07

30.5.2007: Meldung: EnviTec Biogas GmbH: Erfolgreiches Jahr 2006

*Erfolgreiches Jahr 2006 für Europas führenden Biogasanlagen-Hersteller:*

*_EnviTec gibt „Bio“-Gas_*

*Lohne, den 29. Mai 2007* – *Die EnviTec Biogas GmbH mit Sitz im niedersächsischen Lohne hat im Geschäftsjahr 2006 einen Konzernumsatz von 100,7 Millionen Euro erzielt. Das ist mehr als doppelt soviel wie im Vorjahr (40,8 Millionen Euro). Noch besser entwickelte sich das operative Ergebnis: Das EBIT stieg von 5,5 Millionen Euro in 2005 auf 18,5 Millionen Euro. Bis Ende 2006 nahmen von EnviTec errichtete Anlagen mit einer elektrischen Anschlussleistung von insgesamt 61,9 Megawatt (MW_el )_ ihren Betrieb auf. Gemessen daran ist das Unternehmen der führende integrierte Anbieter von Biogasanlagen in Europa. Das dynamische Wachstum hat auch für neue Arbeitsplätze gesorgt: Die Zahl der Mitarbeiter stieg von durchschnittlich 66 im Jahr 2005 auf durchschnittlich mehr als 150 Mitarbeiter im letzten Jahr. Heute arbeiten insgesamt rund 240 Mitarbeiter für den erst im Jahr 2002 gegründeten Biogasanlagen-Hersteller. ***

EnviTec deckt die gesamte Wertschöpfungskette für die Herstellung von Biogas ab: Dazu gehört die Planung und der schlüsselfertige Bau von Biogasanlagen ebenso wie deren Inbetriebnahme. Die Niedersachsen sorgen für den biologischen und technischen Service, bieten außerdem das gesamte Anlagenmanagement und die Betriebsführung an. Daneben betreibt EnviTec auch eigene Biogasanlagen. Darüber hinaus hat sich die Gesellschaft eine Vorreiterrolle beim Bau von großen Biogasparks erarbeitet: In Penkun in Mecklenburg-Vorpommern baut EnviTec derzeit die voraussichtlich weltweit größte Anlage mit einer elektrischen Anschlussleistung von 20 MW_el . „Mit unseren Systemen sind wir in der Lage, neben Landwirten auch professionelle Energieerzeuger und Kapitalanleger als Kunden zu gewinnen“, erklärt Geschäftsführer Kunibert Ruhe. Ein wichtiges Verkaufsargument ist dabei die hohe Effizienz der Anlagen von EnviTec. Die im Jahr 2006 von EnviTec errichteten Biogasanlagen erzielten nach Abschluss der Anlaufphase eine Auslastung von durchschnittlich mehr als 90 Prozent.

Biogas entsteht in zeltartigen Gärbehältern, so genannten Fermentern. Als Input eignen sich: Klärschlamm, Bioabfall und Speisereste, Dünger wie Mist und Gülle sowie gezielt angebaute Energiepflanzen wie zum Beispiel Mais. Bakterien zersetzen unter Luftabschluss diese Biomasse. Das dabei entstehende methanhaltige Gas wird direkt zum Blockheizkraftwerk geleitet. Beim Verbrennen des Gases wird Strom und Wärme erzeugt. Übrig bleibt Wasser und vergorenes organisches Material, das sich in den meisten Fällen wieder als hochwertiger Dünger verwenden lässt. Olaf von Lehmden, ebenfalls Geschäftsführer bei EnviTec: „Finanziell lohnt sich eine Biogasanlage, weil der Betreiber die Energie gegen eine gesetzlich zugesicherte Vergütung ins Stromnetz einspeisen und die Wärme zum Heizen von Gewerbebetrieben und kommunalen Einrichtungen wie zum Beispiel Schwimmbäder, Schulen und Krankenhäuser, aber auch für die eigenen Gebäude nutzen kann.“

Biogas bietet gegenüber anderen erneuerbaren Energien zahlreiche Vorteile. So wird bei der Gewinnung von Biogas die ganze Pflanze verarbeitet, nicht nur Rapskörner wie bei Biodiesel oder das Getreidekorn wie bei Bioethanol. Der Energieertrag pro Hektar bei Biogas ist damit etwa dreimal so hoch wie bei diesen alternativen Energieträgern. Im Unterschied zur Energiegewinnung aus Windkraft und Sonne kann eine Biogasanlage unabhängig von Klima und Witterung betrieben werden. Und im Gegensatz zur Wasserkraft benötigt die Biogasproduktion keinen See- oder Flusslauf, sondern ist überall möglich, sofern die für den Betrieb erforderlichen Substrate in der Nähe zur Verfügung stehen. Ein weiterer Vorteil: Biogas ist speicherfähig. Somit können Strom und Wärme zeitlich flexibel erzeugt und genutzt werden. Die Spitzenlastfähigkeit sichert zudem die Energieversorgung, wenn Strom tatsächlich am meisten benötigt wird.

EnviTec ist mit eigenen Gesellschaften, Joint Ventures oder Vertriebsbüros in den Niederlanden, in Belgien, Italien, Ungarn, Tschechien, in der Ukraine und in Indien tätig. Darüber hinaus realisieren und projektieren die Niedersachsen bereits in Kroatien und Rumänien Biogasanlagen.

*Pressekontakt: Grit Pauli
HOSCHKE & CONSORTEN Public Relations GmbH
Tel: +49 40 36 90 50-31
E-Mail: g.pauli@hoschke.de
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