30.08.04

30.8.2004: Meldung: Progeo AG: Kapitalerhöhung - Halbjahreszahlen

Hauptversammlung billigt Kapitalerhöhung - erstes Halbjahr mit 220 T Gewinn

Grossbeeren, 27.8.2004. Mit der Schaffung eines genehmigten Kapitals in Höhe von 50 % des Grundkapitals sowie eines bedingten Kapitals in Höhe von 10 % des Grundkapitals wurden auf der Hauptversammlung von Progeo, die am gestrigen Donnerstag am Sitz der Gesellschaft in Grossbeeren durchgeführt worden ist, wichtige Entscheidungen für die weitere Entwicklung des Unternehmens getroffen.

Nachdem Progeo in den vergangenen Jahren unter der allgemeinen Rezession im Baubereich und hier insbesondere unter der nur zögerlichen Realisierung von Deponieschließungsprojekten in Deutschland und den Niederlanden erheblich gelitten hat, kommt nun durch die vom Gesetzgeber vorgegebenen Fristen in den kommenden Jahren eine Welle von Schließungsprojekten in Gang, die Progeo möglichst umfassend für das eigene Wachstum bei Dichtungskontrollsystemen sowie nachgelagerten Wartungs- und Servicedienstleistungen für sich nutzen will. Die dafür erforderlichen Investitionen im Vertrieb sowie die für die Vorfinanzierung einer wachsenden Anzahl von Aufträgen benötigten finanziellen Mittel sollen im Wege einer kurzfristig vorgesehenen Kapitalerhöhung aufgebracht werden. "Die Gespräche mit institutionellen Investoren, die in der letzten Zeit geführt wurden, zeigen," so Vorstand Andreas Rödel, "dass die Chancen, die in Progeo stecken, auch seitens des Kapitalmarktes durchaus! erkannt werden. Diesen Umstand wollen wir möglichst kurzfristig für unser Vorhaben nutzen."

Bei einem Umsatz von ca. 1.1 Mio ¤ hat Progeo im ersten Halbjahr einen Gewinn von ca. 220 T¤ erwirtschaftet. Für das zweite Halbjahr konnte der Vorstand aber noch keine konkrete Prognose abgeben, da der weitere Auftragseingang und sich daraus ergebende ergebniswirksame Zahlungen noch nicht sicher eingeschätzt werden können. Tendenziell sei aber noch immer festzustellen, dass die Deponiebetreiber versuchten, ihre Projekte so spät wie möglich beginnen zu lassen, um so ihre Ausgaben zu schieben. Dies gefährde durchaus auch die Ergebnisplanungen für dieses Jahr, insbesondere wenn auch die noch offenen Projekte in das kommende Jahr verschoben werden.

Erfreulich sei ein Mitte des Monats erteilter Auftrag für ein Geologger-Dichtungskontrollsystem für die Oberflächenabdichtung der Deponie Ulm-Eggingen über ca. 620 T¤, der von Progeo noch sehr kurzfristig im Wege eines Sondervorschlags initiiert werden konnte. Dieser Auftrag zeige, ebenso wie ein bereits weitgehend abgearbeiter Auftrag über 1,35 Mio. ¤ aus den Niederlanden, so Rödel, dass durch den Einsatz von Dichtungskontrollsystemen Oberflächenabdichtungen deutlich kostengünstiger gebaut werden können als bisher und dass die Genehmigungsbehörden solche Lösungen als sichere Lösungen akzeptieren und genehmigen, was in der Vergangenheit häufig Probleme bereitet habe.
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