30.09.05 Erneuerbare Energie

30.9.2005. Europ?isches Parlament will ein Viertel des europ?ischen Energiebedarfs mit Erneuerbaren Energien decken - was auch n?tig sein wird: Der Aussto? des klimasch?dlichen Kohlendioxids hat neuen H?chststand erreicht

Das Europ?ische Parlament h?lt es für realistisch, den Anteil regenerativer Energien an der europ?ischen Energieversorgung bis zum Jahr 2020 auf 25 Prozent zu erh?hen. Das geht aus einer Presserkl?rung des Parlaments hervor. Das bisherige Ziel hatte 20 Prozent betragen.

Der Erfolg Erneuerbarer Energien sei nicht nur notwendig, um die klimapolitischen Ziele der EU zu erreichen, stellte das Parlament fest. Er sei auch unentbehrlich, um die Export- und Innovationsf?higkeit der europ?ischen Wirtschaft sicherzustellen sowie um Arbeitspl?tze zu schaffen. Mit Nachdruck weise das Parlament zudem darauf hin, dass Erneuerbare Energien die Abh?ngigkeit Europas von Energieeinfuhren verringern w?rden und damit politische und wirtschaftliche Risiken eind?mmten.

Der weltweite Aussto? des klimasch?dlichen Kohlendioxid hat im vergangenen Jahr einen H?chststand erreicht. Sch?tzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge seien im Vergleich zu 2003 die von der Industrie verursachten Emissionen weltweit um rund 4,5 Prozent gestiegen. Das sei gut ein Viertel mehr als 1990. In fast allen L?ndern sei ein starker Emissions-Zuwachs zu verzeichnen. In den OECD-Staaten lag der Kohlendioxid-Aussto? 1,3 Prozent h?her als 2003. Im Vergleich zu 1990 registrierten die DIW-Forscher ein Plus von knapp 16 Prozent. In den 15 alten Mitgliedsstaaten der Europ?ischen Union betrug der Anstieg gegen?ber dem Vorjahr 0,7 Prozent. Im Vergleich zu 1990 waren es etwa 4,5 Prozent mehr. In den EU-Beitrittsl?ndern stiegen die Emissionen 2004 um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzte sich dort nach einem R?ckgang in den 90er Jahren der seit 2000 verzeichnete Aufw?rtstrend verst?rkt fort. Mit neun Prozent sind dem Institut zufolge die Kohlendioxid-Emissionen in den Entwicklungs- und Schwellenl?ndern besonders kr?ftig gewachsen. Vor allem in China: Dort d?rften die Emissionen 2004 um knapp 15 Prozent h?her gewesen sein als im Vorjahr.

Um den Erneuerbaren Energien weiter zum Erfolg zu verhelfen, setze das Europ?ische Parlament auf die F?rderung von 21 verschiedenen Technologien, hie? es weiter. Besondere Bedeutung k?nne neben der schon erfolgreichen Windenergie auch die Bioenergie bekommen. Die Parlamentarier dr?ngten deshalb darauf, im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU 300 Millionen Euro j?hrlich für die Erneuerbare-Energie-Forschung bereitzustellen.
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