30.09.05

30.9.2005: Meldung: ErSol Solar Energy AG: Aktien zum St?ckpreis von 42 Euro platziert - Emission etwa 50-fach ?berzeichnet

ErSol Aktien zum St?ckpreis von 42 Euro platziert - Emission etwa 50-fach ?berzeichnet

? Beneking: Hohe Nachfrage belegt das Vertrauen der Anleger in Gesch?ftsmodell
? Anteil für Privatinvestoren bei etwa 15 Prozent des Emissionsvolumens (einschlie?lich der Mehrzuteilung) - Innovatives Vermarktungsverfahren
? 117,5 Mio. Euro Nettoemissionserl?s aus Kapitalerh?hung als Basis für zus?tzliches Wachstum

Erfurt, 29. September 2005. Die ErSol Solar Energy AG, Erfurt (ErSol) hat am Donnerstag nach Beratung mit den abgebenden Aktion?ren und der Konsortialf?hrerin Deutsche Bank den Emissionspreis für die bis zu 3.659.136 angebotenen Aktien auf 42 Euro pro Aktie festgelegt. Das entspricht dem oberen Ende der Preisspanne von Euro 36 bis Euro 42 und reflektiert das au?erordentlich rege Interesse der Anleger. Alle 3.659.136 angebotenen Aktien wurden platziert. Davon stammen 2.955.790 Aktien aus einer Kapitalerh?hung und 703.346 aus dem Eigentum abgebender Aktion?re (einschlie?lich einer Mehrzuteilung von 439.096 Aktien). Die Emission war rund 50-fach ?berzeichnet und hat ein Volumen von insgesamt rund 154 Millionen Euro. Davon flie?en der Gesellschaft (nach Abzug aller Kosten und des Emissionserl?ses der abgebenden Aktion?re) rund EUR 117,5 Mio. als Nettoemissionserl?s zu.

Die ErSol-Aktien werden ab morgen unter dem B?rsenk?rzel "ES6" und der ISIN Nummer DE 0006627532 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierb?rse gehandelt. "Wir haben beim B?rsengang alle unsere Ziele erreicht. Insbesondere freuen wir uns ?ber die starke Nachfrage der Investoren. Das zeugt vom gro?en Vertrauen der Anleger in unser Gesch?ftsmodell", sagte Dr. Claus Beneking, Vorstandssprecher von ErSol. "Dank des B?rsengangs k?nnen wir jetzt die Weichen für noch mehr Wachstum stellen."

Die Erl?se aus dem B?rsengang kommen vor allem dem internen Wachstum zu Gute, denn sie sollen in zus?tzlichen Siliziumbezug und den Ausbau der Fertigungskapazit?ten investiert werden. Schon jetzt hat das Erfurter Unternehmen ein erhebliches Wachstum bis in das n?chste Jahrzehnt abgesichert: ErSol hat sich durch langfristige Liefervertr?ge mit f?hrenden Herstellern den wichtigen Rohstoff Silizium zu Festpreisen gesichert und zugleich entsprechende Abnahmevereinbarungen mit namhaften Modulherstellern geschlossen. "Unsere Aktion?re werden an der erwarteten Wertsteigerung und am ?berproportionalen Wachstum unseres Unternehmens in der Solarbranche teilhaben", sagte Beneking.

ErSol wird bei ihrem B?rsengang von der Deutschen Bank als Sole Global Coordinator und Bookrunner sowie der Bayerischen HypoVereinsbank, der Sparkasse Bremen AG und Sal. Oppenheim als Co-Manager unterst?tzt. Der Streubesitz bel?uft sich unter Ber?cksichtigung aller Aktion?re, die nach dem B?rsengang weniger als 5 Prozent besitzen, auf knapp 50 Prozent.

Von den rund 3,7 Mio. platzierten Aktien stammen etwa drei Mio. Aktien aus einer Kapitalerh?hung und rund 0,7 Mio. Anteilsscheine von Altaktion?ren (einschlie?lich Mehrzuteilung von rund 0,4 Mio. Aktien). Alle Altaktion?re und auch das Management halten weiterhin Anteile an ErSol. Ventizz Capital Fund II LP ist mit 51,2 Prozent (nach Aus?bung der Mehrzuteilungsoption) nach wie vor Mehrheitsgesellschafter. ErSol und die Altaktion?re haben sich gegen?ber den Konsortialbanken verpflichtet, ihre Aktien für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten nach dem B?rsengang zu halten (Lock-up). Altaktion?re, die Mitglieder des Vorstands oder des oberen Managements der ErSol AG sind, m?ssen ihre Aktien mindestens ein Jahr halten.

Zus?tzliche Branchenexpertise durch erweiterten Aufsichtsrat
Im Zuge des B?rsengangs hat ErSol im September den Aufsichtsrat von drei auf sechs Mitglieder erweitert. Dr. Helmut Vorndran, Sprecher des Vorstands der Ventizz Capital Partners Advisory AG, bleibt Vorsitzender des Gremiums. Auch Reinhard L?chner, Mitglied des Vorstands der Ventizz Capital Partners Advisory AG, als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Ralf Paslack, Gesch?ftsf?hrer der nwk nordwest Kapitalbeteiligungsgesellschaft der Sparkasse Bremen mbH, geh?ren dem Aufsichtsrat weiterhin an. Mit den drei neuen Aufsichtsratsmitgliedern Hans Hofstetter, Partner der Soziet?t Schoch, Auer & Partner, Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender des Vorstands der REpower Systems AG und Professor Dr. Hartmut Griepentrog, Vorsitzender der GIS Stiftung, gewinnt der Aufsichtrat der ErSol zus?tzlich langj?hrige Branchenexpertise.

Bew?hrte innovative Bookbuilding-Methode
"Das Investoren-Feedback war sehr ermutigend. Die potenziellen Anleger haben unser Gesch?ftsmodell verstanden, sie teilen unsere Einsch?tzung ?ber die au?erordentlichen Wachstumschancen für das Unternehmen ", sagte Beneking. "Wir haben Augenma? bewiesen und für die Aktien einen marktnahen Preis festgesetzt, der gen?gend Spielraum für Kurssteigerungen l?sst." Das von ErSol gemeinsam mit der Deutschen Bank leicht abgewandelte Vermarktungsverfahren hat bei den Investoren Zuspruch gefunden. Das zeigt sich auch durch die rund 50-fache ?berzeichnung des am oberen Ende der Preisspanne liegenden Emissionspreises. W?hrend bei der traditionellen Methode Beginn der Roadshow und Bookbuilding parallel laufen, hat ErSol zun?chst das Feedback der Investoren eingeholt, und dann Preisspanne sowie Angebotszeitraum genannt. Das Verfahren wurde auch von den privaten Aktion?ren positiv angenommen, an die etwa 15 Prozent des Emissionsvolumens (inklusive Mehrzuteilung) gingen. Die Zuteilung an private Aktion?re erfolgte auf Basis eines Lotterieverfahrens, wobei jede 4. Order ber?cksichtigt wurde. Von diesen so ausgew?hlten Orders wurden Zeichnungsauftr?ge unter 100 Aktien mit 10 Aktien zugeteilt, Zeichnungsauftr?ge zwischen 100 und 500 Aktien mit 25 und Zeichnungsauftr?ge ?ber 500 Aktien mit 40 Aktien zugeteilt. Weitere 0,5% des Platzierungsvolumens wurden im Rahmen einer bevorrechtigten Zuteilung an Mitarbeiter des Unternehmens sowie Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates zugeteilt.

Disclaimer

Diese Mitteilung und die darin enthaltenen Informationen richten sich ausschlie?lich an Personen in Deutschland. Diese Ver?ffentlichung ist weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren. Das Angebot in Deutschland erfolgt ausschlie?lich durch und auf Basis des ver?ffentlichten Prospekts einschlie?lich des Nachtrages Nr. 1 zum Prospekt. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 16. September 2005 gebilligte Prospekt ist seit dem 17. September 2005 und der von der BaFin am 25. September 2005 gebilligte Nachtrag Nr. 1 zum Prospekt ist seit dem 26. September 2005 bei der Frankfurter Wertpapierb?rse, Zulassungsstelle, der ErSol und dem Bankenkonsortium sowie im Internet unter www.ersol.de erh?ltlich.

?ber ErSol
Die 1997 gegr?ndete ErSol Solar Energy AG ist Hersteller von mono- und multikristallinen Silizium-Solarzellen und hat ihr Produktportfolio durch die Akquisition der ASi Industries GmbH (ASi) Anfang September 2005 um monokristalline Ingots und Wafer erweitert. Mit ASi sind nun auch die der Solarzellenproduktion vorgelagerten Wertsch?pfungsstufen der Ingot- und Waferherstellung integriert. Ingots und Wafer sind die zur Solarzellenproduktion ben?tigten Vorprodukte und bestimmen ma?geblich die Qualit?t der daraus produzierten Solarzellen. Zudem vertreibt das Unternehmen ?ber die Tochtergesellschaft aimex-solar Solarmodule und weitere Komponenten zum Betrieb von Solaranlagen weltweit. ?ber das Joint Venture Shanghai Electric Solar Energy Co., Ltd. (SESE) kann das Unternehmen die geplante internationale Expansion, insbesondere in Asien, vorantreiben. Auf Pro-forma Basis hat das neue Unternehmen für das Gesch?ftsjahr 2004 einen Konzern-Umsatz von rund Euro 50 Mio. und ein operatives Ergebnis von rund Euro 1,5 Mio. erzielt. F?r das erste Halbjahr 2005 bel?uft sich der konsolidierte Umsatz auf rund Euro 33 Mio. mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von rund Euro 3,5 Mio. Schon jetzt erzielt ErSol mehr als die H?lfte der Ums?tze im Bereich Solarzellen au?erhalb Deutschlands. Die neue ErSol-Gruppe besch?ftigt rund 225 Mitarbeiter. ErSol beabsichtigt, noch in diesem Jahr die Produktionskapazit?t in Erfurt zur Herstellung von Solarzellen von derzeit 25 auf bis zu 60 MW zu erweitern. Die Kapazit?t der ASi Produktionsst?tte zur Herstellung von monokristallinen Wafern in Arnstadt/Th?ringen betr?gt derzeit rund 25 MW, und soll in Zukunft ebenfalls erheblich erweitert werden.

Kontakt:
Janina Broscheit
Unternehmenskommunikation
ErSol Solar Energy AG
Tel. +49 (0) 361/21 95-121
Tel. Mobil: +49 (0) 17612004381
Email: presse@ersol.de
Internet: www.ersol.de
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x