03.10.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

3.10.2005: 60.000 Aktien gekauft: ErSol-Management investierte noch kurz vor B?rsengang - So kommentieren H?ndler und Analysten den ErSol-Start

Der Vorstand des Solarzellenherstellers ErSol und weitere F?hrungspersonen h?tten kurz vor dem B?rsengang rund 60.000 Aktien des Unternehmens gekauft. Insgesamt h?tten Vorstandschef Claus Beneking, seine Vorstandskollegen, weitere F?hrungspersonen und Familienangeh?rige die Papiere am 20. September zum Preis von 12 Euro je Aktie erworben, geht aus bereits am Dienstag ver?ffentlichten Pflichtmitteilungen hervor, meldet die S?ddeutsche Zeitung. Der Erfurter Solarzellenhersteller hatte am Freitag einen imposanten B?rsenstart gezeigt: Der Ausgabepreis lag bei 42 Euro je Aktie, die erste Notierung der Papiere lag bei 65 Euro. Gewinnmitnahmen f?hrten im Laufe des Tages dazu, dass sich der Kurs verringerte. Zeitweise wurde die Aktie für rund 51 Euro gehandelt.

"Bei der derzeitigen Flut von Solar-IPO sind viele Anleger auf das schnelle Geld aus und realisieren bereits in den ersten Minuten ihre Gewinne", sagte ein H?ndler laut S?ddeutscher Zeitung. Ein anderer H?ndler sagte: "Wir sehen fast nur Gewinnmitnahmen". Die ErSol-Aktie war nach Angaben des Unternehmens mehr als f?nfzigfach ?berzeichnet.

Der Emissionspreis lag am oberen Ende der Spanne. Es war sechste B?rsengang im Prime Standard in diesem Jahr.

Von Analystenseite gab es laut vwd positive Stimmen zu dem 1997 gegr?ndeten Unternehmen. Robert Schramm von Independent Research bezeichnete ErSol als Wachstumsstory "par excellence". Das Unternehmen sei im Prinzip an drei Positionen der Wertsch?pfungskette aufgestellt und erwirtschafte derzeit schon h?here Margen als viele produzierende Unternehmen im Bereich Photovoltaik. "Das k?nnte eine Pr?mie am Markt rechtfertigen", erkl?rte der Analyst im Gespr?ch mit Dow Jones Newswires.

Bildhinweis: ErSol-Modul / Quelle: Unternehmen
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