31.12.04 Nachhaltige Aktien , Meldungen

31.12.2004: REpower Systems AG verkauft Anteile an Denker & Wulf AG - stärkere Orientierung auf Auslandsmärkte

Der Windanlagenbauer REpower Systems hat sich von seinen Anteilen an der Denker & Wulf AG getrennt. Laut einer Meldung des Unternehmens mit Sitz in Hamburg, wurde der Anteil von 84,15 Prozent an der Projektierungstochter zum Stichtag 31. Dezember 2004 an das Management verkauft. Grundlage des Management Buy-Out sei die Finanzierungszusage einer großen deutschen Bank.
REpower konzentriere sich damit auf das Kerngeschäftsfeld Anlagenbau und den Ausbau des Auslandsgeschäfts, hieß es weiter. Zum Verkauf der Beteiligung habe man sich vor dem Hintergrund des rückläufigen deutschen Windenergiemarktes entschlossen. "REpower wird sich in Zukunft noch stärker auf die wachsenden Auslandsmärkte konzentrieren", sagte Fritz Vahrenholt, Vorstandsvorsitzender der REpower Systems AG.

Für das Geschäftsjahr 2004 erwartet die Gesellschaft laut der Meldung ein Umsatzvolumen auf Vorjahresniveau, der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) werde voraussichtlich zwischen fünf und zehn Millionen Euro liegen. Unabhängig von der Transaktion werde in 2004 insgesamt ein positiver Cash Flow erreicht.

Konkrete Angaben zum Kaufpreis für die Anteile an der Denker & Wulf AG machte REpower nicht. Es hieß lediglich, es sei ein "verbindlicher Mindestpreis" vereinbart worden. Der endgültige Verkaufspreis werde auf Basis von Bewertungsgutachten kurzfristig ermittelt. Daneben bestehe eine befristete Mehrerlösbeteiligung aus dem Verkauf von vier Windparkprojekten aus dem Jahr 2004.

Für das erste Halbjahr 2005 hoffen die Hamburger Windturbinenbauer auf eine "sehr deutliche Steigerung der Aufstellungszahlen im Vergleich zum Vorjahrezeitraum". Für das Gesamtjahr 2005 sei aus heutiger Sicht von einem zweistelligen Anstieg des Umsatzes auszugehen. Der Anteil des Auslandsgeschäfts werde voraussichtlich bei über 50 Prozent liegen.

REpower Systems AG: ISIN DE0006177033 / WKN 617703

Bild: Flügel einer REpower Windkraftanlage in Portugal / Quelle: Unternehmen
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