31.03.04

31.3.2004: Meldung: init innovation in traffic systems AG: Zahlen 2003

init erwartet für 2004 Rückkehr zum Wachstum
Vorstand rechnet "auf vorsichtiger Basis" mit Umsatz- und Ergebnisplus
Auftragsbestand mit 35,9 Mio. Euro deutlich über Vorjahr
init qualifiziert sich für Probeinstallation eines Telematiksystems in New York

Karlsruhe/Frankfurt, 29. März 2004. Die init innovation in traffic systems AG erwartet für 2004 die Rückkehr auf den Wachstumspfad. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind mit einem Rekordauftragsbestand in das laufende Geschäftsjahr gegangen. In Europa und den USA erwarten wir uns zudem durch einige Großprojekte neue Impulse, so dass wir auf vorsichtiger Kalkulationsbasis Umsatz und Ergebnis wieder deutlich steigern sollten", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Gottfried Greschner bei der Bilanz-Pressekonferenz heute in Frankfurt.
"Wir gehen für dieses Jahr davon aus, dass sich der Dollar wieder stabiler entwickelt, die Investitionen in Deutschland zumindest nicht weiter sinken und die in 2003 gewonnenen Großprojekte nach Plan laufen. Dann sollte unserem weiteren Wachstum nichts im Wege stehen", zeigte sich Greschner dabei zuversichtlich.

init an Ausschreibungen von über 100 Mio. Euro beteiligt
Die init innovation in traffic systems AG konnte 2003 durch Großaufträge aus Houston (über 20 Mio. US-Dollar) und London (rund 6 Mio. Euro) den Auftragsbestand deutlich ausbauen. Zum Jahresende 2003 belief er sich auf 35,9 Mio. Euro (Ende 2002: 32,4 Mio. Euro).

"Das sind erste erfreuliche Resultate unserer in 2003 forcierten Internationalisierungsstrategie", so Greschner. Die init hatte damit auf die anhaltende Investitionsflaute in Deutschland reagiert und insbesondere den Vertrieb in Europa und den USA verstärkt. Weiteres zählbares Ergebnis dieser Strategie war vor wenigen Wochen der Gewinn einer Ausschreibung für die Lieferung eines Betriebsleitsystems und die Ausstattung von rund 200 Fahrzeugen im norwegischen Oslo.

Noch intensiver als bisher will die init bei internationalen Ausschreibungen agieren. Allein in Europa macht dies gegenwärtig ein Volumen von mehr als 40 Mio. Euro aus. In Nordamerika ist die init aktuell an Ausschreibungen in Höhe von mehr als 100 Mio. US-Dollar beteiligt. Greschner: "Selbst wenn wir dabei nur teilweise zum Zuge kommen, können wir die fehlenden Projektentscheidungen in Deutschland damit mehr als ausgleichen. Das bedeutet unter dem Strich mehr Stabilität in der Geschäftsentwicklung."

Auch bei der Ausschreibung für das gegenwärtig weltweit größte Telematikprojekt im Personennahverkehr ist die init am Start. Die US-Metropole New York will ihren Bus- und Bahnverkehr künftig effizienter steuern und betreiben. Es geht dabei um die Lieferung von Hard- und Software für Betriebszentralen und etwa 5.000 Fahrzeuge. Greschner: "Nur zwei Unternehmen haben sich nach einer weltweiten Ausschreibung für eine Probeinstallation qualifiziert. Eines davon ist die init."

2003 Umsatzausfälle durch US-Dollar-Schwäche
Auch 2003 konnte die init im internationalen Geschäft um 16,2 Prozent auf 16,4 Mio. Euro (2002: 14,1 Mio. Euro) zulegen und erzielte damit bereits 54,6 Prozent (2002: 44, 7 Prozent)des Gesamtumsatzes im Ausland. Auf der anderen Seite stand allerdings angesichts leerer öffentlicher Kassen eine Flaute bei den Investitionen der Verkehrsbetriebe in Deutschland. Greschner: "Wir haben seit Jahren noch nie so wenige Ausschreibungen in Deutschland gehabt wie in 2003." Hier gingen die Erlöse um 21,8 Prozent auf 13,6 Mio. Euro (2002: 17,4 Mio. Euro) zurück.

Allerdings wurde die init aufgrund des boomenden Nordamerika-Geschäfts auch besonders von der Schwäche des US-Dollar getroffen. "Allein durch den Kursverfall des US-Dollars sind uns mehr als 1,6 Mio. Euro an Umsatz ausgefallen", so Greschner. Hinzu kamen im letzten Quartal des Jahres, in dem die init normalerweise etwa 50 Prozent ihrer Erlöse verbucht, Verzögerungen bei Projekten, so dass diese erst 2004 eingerechnet werden können.
Insgesamt musste der Komplettanbieter von integrierten Telematik- und Zahlungssystemen für Busse und Bahnen - wie bereits bekannt gegeben - 2003 einen Rückgang im Umsatz auf 30,0 Mio. Euro (2002: 31,5 Mio. Euro) und im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 0,8 Mio. Euro (2002: 2,0 Mio. Euro) hinnehmen. Der Konzernjahresüberschuss ging unter anderem auch wegen einer Steuernachzahlung auf 0,4 Mio. Euro zurück, (2002: 1,4 Mio. Euro), das Ergebnis pro Aktie sank auf 0,04 Euro (2002: 0,14 Euro). Der operative Cash Flow konnte dagegen mit 1,2 Mio. Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (1,4 Mio. Euro) gehalten werden.

Den vollständigen Geschäftsbericht 2003 finden Sie auf dieser Website unter Investor Releations.

Für nähere Informationen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:



Bernhard Schmidt
init innovation intraffic systems AG
Kaeppelestraße 6
76131 Karlsruhe
Tel.: 0721/6100-398
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ir@initag.de


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