31.05.02

31.5.2002: REpower AG: Operativer Verlust nach Plan - Auftragsbestand über 230 Megawatt

Die REpower Systems AG (WKN 617703), Hamburg, hat am Morgen ihre Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2002 bekannt gegeben. Danach ging die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um knapp 20 Prozent auf 21,6 Millionen Euro zurück. Der seit dem 26. März 2002 am Neuen Markt gelistete Windanlagenbauer meldet ferner einen Verlust beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 3,2 Millionen Euro nach 0,7 Mio. Euro Gewinn im Vorjahr. Als Grund verwies REpower besonders auf hohe Personalkosten, die entstanden seien, um das für 2002 angestrebte Wachstum von über 50 Prozent realisieren zu können. Der Fehlbetrag im ersten Quartal betrage 2,2 Mio. Euro nach einem Über- schuss von 0,3 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres. Das Ergebnis pro Aktie liege bei -0,62 Euro nach 0,10 Euro.

Trotz der aktuellen Verluste sehen sich die Hamburger gut im Plan, das geplante Wachstum von über 50 Prozent für das laufende Geschäftsjahr zu realisieren. Der Auftragsbestand per 31. März 2002 liege bei einer Gesamtnennleistung von 231,4 Megawatt (Auftragsvolumen von 188,9 Mio. Euro) im Vergleich zum Auftragsbestand mit einer Gesamtnennleistung von 35,4 Megawatt (Auftragsvolumen von 31,7 Mio. Euro) zum 31. März 2001. Diese Anlagen sollten in den Jahren 2002 und 2003 errichtet werden. Darüber hinaus hoffe die Beteiligungsgesellschaft Denker & Wulf AG für 2002 Projekte mit insgesamt 70 Windenergieanlagen (circa 90 Megawatt) zu realisieren.
Aufgrund der in den Monaten April und Mai 2002 bereits errichteten 20 Anlagen gehe man von einem starken zweiten Quartal aus, so REpower.
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