31.05.07 Fonds / ETF

31.5.2007: Frei lesbar! Neue ECOreporter.de-Studie: Der Markt für nachhaltige Zertifikate kam 2006 in Fahrt – Erneuerbare-Energie-Werte, Nachhaltigkeitsindizes und Wasser-Aktien waren die häufigsten Basiswerte

Anleger konnten 2006 auf eine wesentlich breitere Auswahl an nachhaltigen Zertifikaten zugreifen: Insgesamt 51 Zertifikate berücksichtigten Ende letzten Jahres Basiswerte mit ökologischer, ethischer oder sozialer Ausrichtung. Das hat eine neue ECOreporter.de-Studie ergeben. Zahlreiche Medienberichte über Nachhaltigkeit und die Aktienmarktentwicklung in Deutschland sorgten für ein positives Umfeld für die Zertifikate. Sie nutzten häufig „Regenerative“ bzw. „Alternative Energien“, „Nachhaltigkeit allgemein“ sowie „Wasser“ als Themen. Mehr als die Hälfte der nachhaltigen Zertifikate zählt zur Gruppe der Indexzertifikate. Basket-, Themen- und Strategie-Zertifikate bildeten die zweitstärkste Gruppe. Immerhin 17 Emittenten hatten im vergangenen Jahr mindestens ein nachhaltiges Zertifikat im deutschen Produktangebot. Am stärksten war die Emissionstätigkeit in der zweiten Jahreshälfte.

Mit sechs Zertifikaten war die WestLB der fleißigste Emittent. ABN Amro, Societe Generale und UBS emittierten jeweils fünf nachhaltige Zertifikate. Vier Zertifikate hatten HSBC Trinkaus & Burkhardt, Raiffeisen Centrobank und Sal. Oppenheim im Angebot. Jeweils drei nachhaltige Zertifikate platzierten Goldman Sachs und die HypoVereinsbank, die als einziger Emittent Expresszertifikate anbot.

Die Zertifikate deckten verschiedene Nachhaltigkeitsthemen ab. Dabei bezogen sich 47 Prozent der Zertifikate auf Basiswerte der Erneuerbaren Energien, zum Beispiel Solaraktien. 20 Prozent der Zertifikate basierten auf Nachhaltigkeitsindizes. Schon an dritter Stelle folgten mit neun Produkten (18 Prozent) Zertifikate zum Thema „Wasser“. Die Themen „Klimaschutz“ und „Holz“ spielten 2006 nur eine untergeordnete Rolle bei den nachhaltigen Zertifikaten. Erst Ende 2006 kam das erste Zertifikat zum Klimaschutz auf den Markt. Fazit der Studien-Autoren Stefan Schneider und Christian Scholz: „Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Themenauswahl der Emittenten stark mit der jeweiligen Medienberichterstattung korrespondierten.“ Die Studie enthält auch die Zahlen zu den Emissionsvolumina.
Sie erscheint mit einem Vorwort des ECOreporter.de-Chefredakteurs Jörg Weber und einem Geleitwort von Jürgen Röder, dem Stellvertretender Leiter der Online-Redaktion des Handelsblatts, der auch verantwortlicher Redakteur für den Zertifikate-Newsletter des Handelsblatts ist.
Die Studie trägt die ISBN 978-3-9811660-0-2

Sie ist kostenlos erhältlich bei der ECOreporter.de-Redaktion. Bitte senden Sie eine E-Mail mit dem Stichwort „Zertifikatestudie“ an info@ecoreporter.de. Wenn Sie Name, Vorname, Firma, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Tel.-Nr. und vor allem Ihre E-Mail-Adresse angeben, erhalten Sie die Studie als PDF. Ihre Adressdaten werden nur für den Versand der Studie und die Benachrichtigung zu der geplanten Folgestudie verwendet.
Bei Presseanfragen wenden sie sich bitte an:
Jörg Weber
ECOreporter.de AG
0231/477 359 60
info@ecoreporter.de

Bild: Solarkraftwerk im bayerischen Penzing. / Quelle: Solarparc AG
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