31.07.03 Nachhaltige Aktien , Meldungen

31.7.2003: Alle reden vom Wetter - Auch die Initiative Solarwärme Plus

Solarwärme ist in Deutschland bundesweit nutzbar. Darauf macht die Initiative Solarwärme Plus aufmerksam. Nach ihren Angaben reicht die Sonneneinstrahlung von München bis Hamburg aus, um bis zu 60 Prozent Energieeinsparung bei der Warmwasserbereitung zu erzielen. Dabei sei nicht die Anzahl der Sonnenstunden entscheidend, sondern die Energiemenge, die insgesamt auf die Erde strahlt. Selbst bei Bewölkung fange der Kollektor Solarenergie ein.

Nach Auskunft der Initiative reicht etwa in Hannover und Hamburg, wo 950 beziehungsweise 900 kWh Solarenergie gemessen werden, die Sonneneinstrahlung aus, um mit einer Kollektorfläche von fünf Quadratmetern etwa 60 Prozent des jährlichen Energiebedarfs für die Warmwasserbereitung eines Vier-Personenhaushaltes zu decken. Im Süden sei es zwar generell wärmer. So würden die Freiburger am meisten von der Sonne verwöhnt. 1.150 Kilowattstunden (kWh) Energie träfen hier jährlich auf einen Quadratmeter Erdoberfläche, 1.100 kWh seien es in Stuttgart und Nürnberg. Wer in München lebe, könne mit 1.050 kWh rechnen. Aber es falle auf, dass die Unterschiede zwischen südlichen und nördlichen Regionen eher gering sind: So brächten es Berlin und Dresden auf Werte von 1.000 kWh, wie sie beispielsweise auch in Köln erreicht werden. Zum Vergleich: Mit dieser Menge kann man das Wasser für 185 Vollbäder erwärmen.

Voraussetzung für die optimale Nutzung der Sonnenwärme ist laut der Initiative Solarwärme Plus in jedem Fall die richtige Installation der Solarwärmeanlage. Hierfür sei der Heizungsfachbetrieb Ansprechpartner. Adressen, Informationen über Fördermittel sowie kostenlose Broschüren gibt es bei der Initiative Solarwärme Plus unter der Telefon-Nr. 0 18 02/00 08 70 (6 Cent pro Gespräch) oder im Internet unter www.solarwaerme-plus.info.
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