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31.8.2006: Spanien will bei Endesa-Übernahme einlenken - aber erst nach Regionalwahlen

Spanien will offenbar seinen Widerstand gegen die Übernahme des Energieversorgers Endesa durch die deutsche E.on AG teilweise aufgeben. Das berichten mehrere Medien mit Bezug auf das Wirtschaftsmagazin Capital. Dessen Quellen zufolge habe Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero in einem vertraulichen Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zugesichert, die Widerstandshaltung zu lockern. Spanien wolle den Kurswechsel aber erst nach den Regionalwahlen in Katalonien am 1. November bekannt geben, so das Blatt, Industrieminister José Montilla wolle dort neuer Ministerpräsident werden. Er hoffe, durch den Widerstand gegen die Übernahme Stimmen zu gewinnen.

Gleichzeitig hat die EU-Kommission eine Verlängerung der Antwortfrist für die spanische Energiebehörde CNE bis zum 13. September bekannt gegeben. Die EU-Kommission hatte die umfangreichen Auflagen der Behörde an E.on zur Übernahme von Endesa zurückgewiesen und eine Stellungnahme verlangt. (Siehe ECOreporter.de-Beitrag vom 28. August.)
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Empresa Nacional de Electricidad SA (Endesa): ISIN ES0130670112 / WKN 871028
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