03.05.05

3.5.2005: Meldung: Solar-Fabrik AG: Einladung zur Hauptversammlung am 15. Juni 2005

Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb
von solartechnischen Produkten
Freiburg i.Br.
ISIN: DE0006614712
Einladung zur Hauptversammlung

Die Aktion?re unserer Gesellschaft werden hiermit zu der am 15. Juni 2005, 10.30 Uhr im Konzerthaus Freiburg, Konrad-Adenauer-Platz 1, 79098 Freiburg i.Br., stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung eingeladen.

TAGESORDNUNG
1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des gebilligten Konzern-abschlusses sowie des Lageberichts der Gesellschaft und des Konzerns für das Gesch?ftsjahr 2004 mit dem Bericht des Aufsichtsrats

2. Beschlussfassung ?ber die Entlastung des Vorstands für das Gesch?ftsjahr 2004
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, Entlastung zu erteilen.

3. Beschlussfassung ?ber die Entlastung des Aufsichtsrats für das Gesch?ftsjahr 2004
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, Entlastung zu erteilen.

4. Wahl des Abschlusspr?fers für das Gesch?ftsjahr 2005
Der Aufsichtsrat schl?gt vor, die Ernst & Young AG Wirtschaftspr?fungsgesellschaft, Freiburg, zum Abschlusspr?fer für das Gesch?ftsjahr 2005 zu w?hlen.

5. Beschlussfassung ?ber die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals sowie Satzungs?nderung
Das durch die ordentliche Hauptversammlung vom 9. Juni 2004 beschlossene und am 25. Juni 2004 in das Handelsregister eingetragene Genehmigte Kapital in H?he von bis zu Euro 2.700.000,- wurde durch Beschluss des Vorstands vom 10. Februar 2005 mit Zustimmung des Aufsichtsrats in voller H?he ausgenutzt. Die entsprechende Kapitalerh?hung in H?he von bis zu Euro 2.700.000,- wurde in voller H?he durchgef?hrt und die Durchf?hrung am 2. M?rz 2005 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Es soll daher ein neues genehmigtes Kapital geschaffen werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgende Beschl?sse zu fassen:
a) Der Vorstand wird erm?chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 15.06.2010 das Grundkapital der Gesellschaft ein- oder mehrmalig um insgesamt bis zu Euro 4.050.000,- durch Ausgabe neuer, nennwertloser, auf den Inhaber lautender Stammaktien (St?ckaktien) gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erh?hen (Genehmigtes Kapital). Dabei ist den Aktion?ren ein Bezugsrecht einzur?umen. Der Vorstand wird jedoch erm?chtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktion?re auszuschlie?en,
― soweit es erforderlich ist, um Spitzenbetr?ge auszugleichen;
― bei Kapitalerh?hungen gegen Sacheinlagen zur Gew?hrung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder zum Zweck des Erwerbs von Forderungen gegen die Gesellschaft;
― wenn die Erh?hung des Grundkapitals gegen Bareinlagen erfolgt, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt zehn vom Hundert des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt zehn vom Hundert des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien bestehenden Grundkapitals ?bersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den B?rsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. F?r die Frage des Ausnutzens der 10 %-Grenze ist der Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund anderer Erm?chtigungen nach ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG mit zu ber?cksichtigen.
Der Vorstand wird erm?chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerh?hung und ihrer Durchf?hrung festzusetzen. Der Aufsichtsrat wird erm?chtigt, die Fassung der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des genehmigten Kapitals anzupassen.
b) ? 5 der Satzung der Gesellschaft erh?lt folgenden neuen Abs. 5:
"5. Der Vorstand ist erm?chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 15.06.2010 das Grundkapital der Gesellschaft ein- oder mehrmalig um insgesamt bis zu Euro 4.050.000,- durch Ausgabe neuer, nennwertloser, auf den Inhaber lautender Stammaktien (St?ckaktien) gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erh?hen (Genehmigtes Kapital). Dabei ist den Aktion?ren ein Bezugsrecht einzur?umen. Der Vorstand ist jedoch erm?chtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktion?re auszuschlie?en,
― soweit es erforderlich ist, um Spitzenbetr?ge auszugleichen;
― bei Kapitalerh?hungen gegen Sacheinlagen zur Gew?hrung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmens-teilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder zum Zweck des Erwerbs von Forderungen gegen die Gesellschaft;
― wenn die Erh?hung des Grundkapitals gegen Bareinlagen erfolgt, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt zehn vom Hundert des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt zehn vom Hundert des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien bestehenden Grundkapitals ?bersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den B?rsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. F?r die Frage des Ausnutzens der 10 %-Grenze ist der Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund anderer Erm?chtigungen nach ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG mit zu ber?cksichtigen.
Der Vorstand ist erm?chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerh?hung und ihrer Durchf?hrung festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist erm?chtigt, die Fassung der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des genehmigten Kapitals anzupassen."

6. Beschlussfassung ?ber die Erm?chtigung zum Erwerb eigener Aktien
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:
Die Gesellschaft wird erm?chtigt, eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben. Die Erm?chtigung ist auf den Erwerb von eigenen Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von bis zu 10% beschr?nkt. Die Erm?chtigung kann ganz oder in Teilbetr?gen, einmal oder mehrmals, durch die Gesellschaft oder für ihre Rechnung durch Dritte ausge?bt werden. Die Erm?chtigung gilt bis zum 14. Dezember 2006.
Der Gegenwert für den Erwerb dieser Aktien (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie an der Frankfurter Wertpapierb?rse (XETRA-Handel oder vergleichbares Nachfolgesystem) an den jeweils f?nf vorangegangenen B?rsenhandelstagen um nicht mehr als 10% ?ber- oder unterschreiten.
Der Vorstand wird erm?chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Solar-Fabrik AG, die aufgrund dieser Erm?chtigung erworben werden, neben der Ver?u?erung durch Angebot an alle Aktion?re oder der Ver?u?erung ?ber die B?rse
(a) Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschl?ssen, beim Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen sowie beim Erwerb von Forderungen gegen die Gesellschaft als Gegenleistung anzubieten;
(b) an Dritte zu ver?u?ern. Der Preis, zu dem die Aktien der Gesellschaft an Dritte abgegeben werden, darf den B?rsenpreis der Aktien zum Zeitpunkt der Ver?u?erung nicht wesentlich unterschreiten. Beim Gebrauchmachen dieser Erm?chtigung ist der Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund anderer Erm?chtigungen nach ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zu ber?cksichtigen;
(c) einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchf?hrung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.
Vorstehende Erm?chtigungen betreffend die Verwendung der erworbenen eigenen Aktien k?nnen einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilen, einzeln oder gemeinsam ausge?bt werden. Das Bezugsrecht der Aktion?re auf erworbene eigene Aktien wird insoweit ausgeschlossen, als diese Aktien gem?? der vorstehenden Erm?chtigungen unter lit. (a) und (b) verwendet werden. Der Vorstand wird die Hauptversammlung ?ber die Gr?nde und den Zweck des Erwerbs eigener Aktien, ?ber die Zahl der erworbenen Aktien und den auf sie entfallenden Betrag des Grundkapitals sowie ?ber den Gegenwert, der für die Aktien gezahlt wurde, jeweils unterrichten.

7. Beschlussfassung ?ber Satzungs?nderungen im Hinblick auf das Gesetz zur Unternehmensintegrit?t und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG)
Voraussichtlich im Laufe des Gesch?ftsjahres 2005 wird das Gesetz zur Unternehmensintegrit?t und Modernisierung des Anfechtungsrechts („UMAG“) in Kraft treten. Mit dem UMAG werden u.a. die aktienrechtlichen Vorschriften ?ber die Einberufung der Hauptversammlung und ?ber die Teilnahme an der Hauptversammlung neu gefasst. Diese gesetzlichen Vorschriften werden nach heutigem Kenntnisstand gelten, wenn die n?chste Hauptversammlung der Solar-Fabrik AG einberufen wird. Die Satzung der Solar-Fabrik AG soll daher bei Inkrafttreten des UMAG an die neue Gesetzeslage angepasst werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, die folgenden Beschl?sse zu fassen:
a) ? 14 Abs. 3 der Satzung (Ort und Einberufung) wird wie folgt neu gefasst:
„F?r die Einberufungsfrist gelten die gesetzlichen Vorschriften.“
b) ? 15 Abs. 1 und 2 der Satzung (Teilnahme an und Verlauf der Hauptversammlung) werden wie folgt neu gefasst:
„1. Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Aus?bung des Stimmrechts sind nur diejenigen Aktion?re berechtigt, die der Gesellschaft ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Aus?bung des Stimmrechts nach Ma?gabe von Abs. 2 nachgewiesen haben.
2. Als Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Aus?bung des Stimmrechts ist ein in Textform erstellter Nachweis des Aktienbesitzes eines zur Verwahrung von Wertpapieren in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen Instituts erforderlich und ausreichend; der Nachweis muss in deutscher Sprache verfasst sein. In der Einberufung k?nnen weitere Sprachen, in denen der Nachweis verfasst sein kann, sowie weitere Institute, von denen der Nachweis erstellt werden kann, zugelassen werden. Der Nachweis hat sich auf den gesetzlich bestimmten Zeitpunkt vor der Hauptversammlung zu beziehen und muss der Gesellschaft unter der in der Einberufung hierf?r mitgeteilten Adresse innerhalb der gesetzlichen Frist vor der Hauptversammlung zugehen.“
c) ? 15 Abs. 3 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:
„3. Den Vorsitz in der Hauptversammlung f?hrt der Vorsitzende des Aufsichtsrats, im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter. F?r den Fall, dass kein Mitglied des Aufsichtsrats den Vorsitz ?bernimmt, wird der Versammlungsleiter durch die Hauptversammlung gew?hlt. Der Versammlungsleiter bestimmt die Reihenfolge der Behandlung der Tagesordnung, die Art und Reihenfolge der Abstimmungen sowie die Reihenfolge der Wortbeitr?ge. Er kann das Frage- und Rederecht der Aktion?re zeitlich angemessen beschr?nken.“
d) Der Vorstand wird angewiesen, die vorstehenden Satzungs?nderungen erst zur Eintragung in das Handelsregister anzumelden, wenn die ?nderung von ? 123 AktG bzw. ? 131 Abs. 2 AktG durch das Gesetz zur Unternehmensintegrit?t und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) in der Fassung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung vom 14.03.2005 - abgesehen von lediglich redaktionellen ?nderungen - in Kraft getreten ist.


Bericht des Vorstands gem?? ? 203 Abs. 2 Satz 2 AktG i.V.m. ? 186 Abs. 3, Abs. 4 Satz 2 AktG ?ber den Grund für den Ausschluss des Bezugsrechts unter Tagesordnungspunkt 5

Vorstand und Aufsichtsrat haben der Hauptversammlung unter TOP 5 vorgeschlagen, ein neues genehmigtes Kapital in der gesetzlich maximal m?glichen H?he von bis Euro 4.050.000,- zu schaffen. Hierdurch soll der Gesellschaft der gr??tm?gliche Spielraum gew?hrt werden, die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft den gesch?ftlichen und rechtlichen Erfordernissen anzupassen. Bei der Ausnutzung des genehmigten Kapitals haben die Aktion?re grunds?tzlich ein Bezugsrecht. Es wird jedoch vorgeschlagen den Vorstand zu erm?chtigen, mit Zustimmung des Aufsichtsrats
(a) Spitzenbetr?ge von dem Bezugsrecht der Aktion?re auszunehmen;
F?r die Erm?chtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts bei Spitzenbetr?gen sind ausschlie?lich technische Gr?nde ma?geblich. Hierdurch soll es dem Vorstand im Einzelfall erm?glicht werden, ein glattes Bezugsverh?ltnis herzustellen. Dies erleichtert die Abwicklung von Bezugsrechten und erspart zus?tzlichen Aufwand.
(b) das Bezugsrecht der Aktion?re bei Kapitalerh?hungen gegen Sacheinlagen zur Gew?hrung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder zum Zweck des Erwerbs von Forderungen gegen die Gesellschaft auszuschlie?en;
Diese Erm?chtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts bei Kapitalerh?hungen aus genehmigtem Kapital soll der Gesellschaft die M?glichkeit geben, in geeigneten F?llen Sacheinlagen, insbesondere Unternehmen bzw. Unternehmensteile oder Beteiligungen an Unternehmen gegen ?berlassung von Aktien der Gesellschaft erwerben zu k?nnen. Die Gesellschaft hat damit ein Instrument, eventuelle Akquisitionsm?glichkeiten unter Zuhilfenahme flexibler und liquidit?tsschonender Finanzierungsm?glichkeiten zu realisieren. Die M?glichkeit, rasch und erfolgreich auf entsprechende vorteilhafte Angebote oder sich bietende Gelegenheiten reagieren zu k?nnen, dient dabei auch dem Erhalt und der Steigerung der Wettbewerbsf?higkeit der Gesellschaft. Die Erm?chtigung erstreckt sich insbesondere auf den Erwerb von Beteiligungen im Rahmen sogenannter „share deals“, d.h. durch den Erwerb von Gesellschaftsanteilen, sowie auf den Erwerb im Rahmen sogenannter „asset deals“, d.h. die ?bernahme eines Unternehmens oder Unternehmensteils mittels Erwerb der sie bestimmenden Verm?gensgegenst?nde, Rechte, Vertragspositionen und ?hnlichem. Die M?glichkeit, im Einzelfall Forderungen gegen die Gesellschaft durch die Ausgabe von Aktien der Gesellschaft zur?ckf?hren zu k?nnen, hat ebenfalls den Vorteil, dass eine Belastung der Liquidit?t vermieden wird. Da eine Kapitalerh?hung in den vorgenannten F?llen h?ufig kurzfristig erfolgen muss, kann diese in aller Regel nicht von der nur einmal j?hrlich stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung unmittelbar beschlossen werden. Die Einberufung einer au?erordentlichen Hauptversammlung für jeden einzelnen Erwerb w?re in diesen F?llen jedoch aus Kosten- und Zeitgr?nden nicht praktikabel.
(c) das Bezugsrecht der Aktion?re auszuschlie?en, um die neuen Aktien im Rahmen einer Kapitalerh?hung gegen Bareinlagen auszugeben, soweit der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital weder insgesamt zehn vom Hundert des zum Zeitpunkt der Eintragung dieses genehmigten Kapitals bestehenden Grundkapitals noch insgesamt zehn vom Hundert des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien bestehenden Grundkapitals ?bersteigt und der Ausgabebetrag der neuen Aktien den B?rsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. F?r die Frage des Ausnutzens der 10 %-Grenze ist der Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund anderer Erm?chtigungen nach ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG mit zu ber?cksichtigen.
Diese Erm?chtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts bei Barkapitalerh?hungen gibt dem Vorstand die M?glichkeit, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktion?re gem?? ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG auszuschlie?en. Der Vorschlag liegt damit im Rahmen der gesetzlichen Regelung. Das Volumen der Erm?chtigung entspricht 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft. Diese Erm?chtigung erm?glicht eine kurzfristige Aktienplatzierung unter flexibler Ausnutzung g?nstiger Marktverh?ltnisse und f?hrt in der Regel zu einem deutlich h?heren Mittelzufluss als im Fall einer Aktienplatzierung mit Bezugsrecht, da bei der Festlegung des Platzierungsentgelts kein Kurs?nderungsrisiko für den Zeitraum der Bezugsfrist ber?cksichtigt werden muss. Der Vorstand soll mit dieser Form der Kapitalerh?hung in die Lage versetzt werden, die für die zuk?nftige Gesch?ftsentwicklung erforderliche St?rkung der Eigenkapitalausstattung zu optimalen Bedingungen vornehmen zu k?nnen. Dadurch, dass der Ausgabepreis der Aktie den B?rsenkurs jeweils nicht wesentlich unterschreitet, wird dem Interesse der Aktion?re an einem wertm??igen Verw?sserungsschutz Rechnung getragen. Der Vorstand wird den Ausgabepreis so nahe an dem dann aktuellen B?rsenkurs festlegen wie dies unter Ber?cksichtigung der jeweiligen Situation am Kapitalmarkt m?glich ist und sich um eine marktschonende Platzierung der neuen Aktien bem?hen.

Der Vorstand wird in jedem Einzelfall sorgf?ltig pr?fen, ob er von der Erm?chtigung zum Bezugsrechtsausschluss Gebrauch machen wird. Eine Ausnutzung dieser M?glichkeit wird nur dann erfolgen, wenn dies nach Einsch?tzung des Vorstands und des Aufsichtsrats im Interesse der Gesellschaft und damit ihrer Aktion?re liegt.


Bericht des Vorstands gem?? ? 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG i.V.m. ? 186 Abs. 4 Satz 2 AktG ?ber den Ausschluss des Bezugsrechts in Tagesordnungspunkt 6

Bei dem Erwerb eigener Aktien ist der Grundsatz der Gleichbehandlung der Aktion?re einzuhalten. Die vorgeschlagene Beschlussfassung tr?gt diesem Grundsatz Rechnung. Der Erwerb kann nur ?ber die B?rse erfolgen. F?r jeden Fall des Erwerbs legt der Beschluss den h?chsten bzw. niedrigsten Gegenwert fest, den die Gesellschaft für die zu erwerbenden Aktien zahlen kann.

Der Beschluss sieht vor, dass der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ?ber die Verwendung der erworbenen Aktien beschlie?t. Die Erm?chtigung soll den Vorstand in die Lage versetzen, im Interesse der Gesellschaft und unter Wahrung der Belange der Aktion?re flexibel auf die jeweiligen gesch?ftlichen Erfordernisse reagieren zu k?nnen. So kann der Vorstand die eigenen Aktien ?ber die B?rse oder durch ein Angebot an alle Aktion?re wieder ver?u?ern. Der Vorstand soll aber auch in die Lage versetzt werden, die erworbenen Aktien au?erhalb der B?rse einzelnen Dritten oder Aktion?ren zum Kauf anbieten zu k?nnen. Hierdurch soll zum Beispiel die M?glichkeit geschaffen werden, eigene Aktien als Gegenleistung bei Unternehmenszusammenschl?ssen, für den Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen, Unternehmensteilen oder von Forderungen gegen die Gesellschaft als Akquisitionsw?hrung verwenden zu k?nnen, ohne hierzu Aktien aus dem genehmigten Kapital schaffen zu m?ssen, was zu einer Verw?sserung der Aktion?re f?hren w?rde. Der internationale Wettbewerb und die Globalisierung der Wirtschaft verlangen zunehmend diese Form der Gegenleistung. Die hier vorgeschlagene Erm?chtigung soll der Gesellschaft daher die notwendige Flexibilit?t geben, um derartige sich bietende Gelegenheiten schnell und flexibel ohne Belastung der Liquidit?t der Gesellschaft ausnutzen zu k?nnen.

F?r den Fall, dass die Gesellschaft erworbene eigene Aktien in sonstigen F?llen an einzelne Aktion?re oder Dritte ver?u?ert, d?rfen die Aktien entsprechend der Regelung des ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG nur zu einem Preis ver?u?ert werden, der den B?rsenkurs der Aktie zum Zeitpunkt der Ver?u?erung nicht wesentlich unterschreitet. Hierdurch wird dem Interesse der Aktion?re an einer wertm??igen Nicht-Verw?sserung ihrer Beteiligung Rechnung getragen. Diese Erm?chtigung ist erforderlich, um es der Gesellschaft zu erm?glichen, auf Angebote bzw. dem Gesch?ftszweck der Gesellschaft dienende Beteiligungsnachfragen finanzstarker Investoren kurzfristig reagieren zu k?nnen.

Die vorgenannten Berichte des Vorstands liegen von der Einberufung der Hauptversammlung an in den Gesch?ftsr?umen der Gesellschaft, Munzinger Str. 10, 79111 Freiburg, sowie w?hrend der Hauptversammlung zur Einsicht durch die Aktion?re aus. Auf Verlangen erteilt die Gesellschaft den Aktion?ren unverz?glich kostenfrei Abschriften der Berichte.

Teilnahmebestimmungen

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Aus?bung des Stimmrechts sind nur diejenigen Aktion?re berechtigt, die ihre Aktien sp?testens am 08. Juni 2005 bei der Gesellschaft, bei einem deutschen Notar, bei einer Wertpapiersammelbank oder bei der Landesbank Baden-W?rttemberg w?hrend der Gesch?ftsstunden hinterlegen und bis zur Beendigung der Hauptversammlung dort belassen. Die Hinterlegung ist auch dann ordnungsgem??, wenn die Aktien mit Zustimmung einer Hinterlegungsstelle für diese bei einem Kreditinstitut bis zur Beendigung der Hauptversammlung gesperrt gehalten werden. Erfolgt die Hinterlegung nicht bei der Gesellschaft, so ist die Bescheinigung ?ber die Hinterlegung sp?testens am 13. Juni 2005 bei der Gesellschaft einzureichen.

Antr?ge bzw. Wahlvorschl?ge von Aktion?ren im Sinne von ?? 126, 127 AktG sind ausschlie?lich an die folgende Adresse zu richten:
Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und
Vertrieb von solartechnischen Produkten
- Kennwort: Hauptversammlung -
Munzinger Str. 10, 79111 Freiburg.

Die Gesellschaft weist darauf hin, dass die Aus?bung des Stimmrechts auch durch einen Bevollm?chtigten, insbesondere durch ein Kreditinstitut oder durch eine Vereinigung von Aktion?ren, erfolgen kann.

Die Gesellschaft bietet ihren Aktion?ren an, von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter bereits vor der Hauptversammlung zu bevollm?chtigen. Die Vollmachten sind schriftlich zu erteilen. Die Aktion?re, die den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertretern eine Vollmacht erteilen wollen, ben?tigen hierzu eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung. Die Bevollm?chtigung muss Weisungen zu jedem Punkt der Tagesordnung enthalten. Die Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet, weisungsgem?? abzustimmen. Die Bevollm?chtigung der Stimmrechtsvertreter einschlie?lich der Weisungen m?ssen sp?testens mit Ablauf des 13. Juni 2005 im Originalunter der Adresse Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten, Kennwort: Hauptversammlung, Munzinger Str. 10, 79111 Freiburg eingegangen sein. Die notwendigen Unterlagen und weitere Einzelheiten erhalten die Aktion?re zusammen mit der Eintrittskarte.

Auch im Fall einer Bevollm?chtigung eines von der Gesellschaft benannten Stimmrechts-vertreters ist eine fristgerechte Hinterlegung der Aktien nach den vorstehenden Bestimmungen erforderlich.



Freiburg i.Br., im Mai 2005

Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und
Vertrieb von solartechnischen Produkten

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