03.07.03

3.7.2003: Ad hoc: EVN übernimmt WTE Wassertechnik GmbH

EVN übernimmt WTE Wassertechnik GmbH (WTE), Essen, führender Dienstleister auf dem Gebiet der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung

WTE - gegründet 1984 - ist ein führender privater Dienstleister in der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung in Europa. Das Unternehmen plant, baut, finanziert und betreibt kommunale und industrielle Wasser- und Abwassereinrichtungen mit einem Kanalnetz mit einer Länge von insgesamt 1.000 km, Trinkwasserleitungen mit einer Länge von insgesamt 1.100 km und einer gesamten Kläranlagenleistung für 8,5 Mio Einwohner. WTE ist am europäischen Markt erfolgreich tätig und betreibt u.a. 69 Kläranlagen. Das Unternehmen hat Niederlassungen sowie Projektgesellschaften in Österreich sowie in 10 anderen europäischen Staaten der EU bzw. der EU-Beitrittskandidaten, in Rußland und in der Ukraine.

WTE stand bislang im Eigentum der Berlinwasser Service GmbH, die wiederum ein 100 % Tochterunternehmen der Berlinwasser Holding AG ist. An dieser halten das Land Berlin 50,1 % sowie Vivendi und RWE über eine Beteiligungsgesellschaft zu gleichen Teilen 49,9 % der Aktien. Der Sitz der Gesellschaft ist in Essen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellrechtsbehörden und soll mit 1. Oktober 2003 wirksam werden.

Nach dem 2001 erfolgten Erwerb der niederösterreichischen NÖSIWAG - nunmehr "evn wasser" - erweitert die EVN-Gruppe mit der Übernahme der WTE ihr Profil als führender Know-how- Dienstleister auf dem Gebiet der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. "Mit diesem Schritt verstärken wir unser Angebot als Infrastrukturdienstleister für Kommunen im In- und Ausland. Wir wollen mit unseren Partnerunternehmen die Dynamik der bevorstehenden EU-Osterweiterung nutzen", unterstreicht GD Dr. Rudolf Gruber die strategische Bedeutung für EVN in einer ersten Reaktion.

WKN: 878279; ISIN: AT0000741053; Index: ATX Notiert: Amtlicher Handel in Wien; Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard, WKN 878279) und München; Freiverkehr in Berlin-Bremen und Stuttgart
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