03.07.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

3.7.2006: Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen will an die Börse

Rund 250 Millionen US-Dollar will der Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen mit Sitz in Phoenix, Arizona, First Solar Inc., mit seinem Börsengang einnehmen. Das berichtete das US-amerikanische Onlinemagazin "EE Times". Nach Angaben von First Solar sei der Umsatz im Zeitraum von 2003 bis 2005 von 3,2 auf 48,1 Millionen US-Dollar gestiegen, hieß es weiter, dabei seien Nettoverluste zwischen 28 Millionen und 6,5 Millionen US-Dollar angefallen. Insgesamt belaufe sich der erwirtschaftete Nettoverlust zum Stichtag 1. April 2006 auf 155,3 Millionen US-Dollar.

Langfristige Lieferverträge mit sechs europäischen Projektentwicklern sichern First Solar laut der Meldung von 2006 bis 2011 ein Umsatzvolumen von bis zu 1,4 Milliarden Dollar. Das Unternehmen ist unter anderem mit zahlreichen namhaften deutschen Projektentwicklern und Projektierern im Geschäft, so mit der Phönix SonnenStrom AG, der Beck Energy GmbH, der Reinecke + Pohl Sun Energy AG, der juwi GmbH und der Conergy AG.

In Frankfurt an der Oder baut die First Solar-Tochter First Solar Manufacturing derzeit eine Solar-Modulfabrik. Die Gesamtkosten der Anlage belaufen sich auf 115 Millionen Euro, der Bund gewährt dabei einen Zuschuss von 45,5 Millionen Euro (ECOreporter.de berichtete).
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