04.11.03

4.11.2003: Meldung: Fresenius Medical Care AG: Neun-Monatszahlen

Bad Homburg v.d.H. 4.11.2003

Fresenius Medical Care AG veröffentlicht Geschäftszahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2003

Zusammenfassung für das 3. Quartal 2003:
Umsatz: 1,409 Milliarden US-Dollar, + 10%

Operatives Ergebnis (EBIT):: 197 Millionen US-Dollar, + 18%

Quartalsergebnis: 87 Millionen US-Dollar, + 25%

Operativer Cash Flow: 203 Millionen US-Dollar, + 34%

Free Cash Flow: 152 Millionen US-Dollar, + 81%

Ausblick für Gesamtjahr 2003 bestätigt


Die Fresenius Medical Care AG, der weltweit führende Anbieter von Dialyse-Produkten und Behandlungstherapien für Patienten mit chronischem Nierenversagen, (Börse Frankfurt: FME, FME3 - Börse New York: FMS, FMS_p), hat im 3. Quartal 2003 den Umsatz um 10% (währungsbereinigt um 7%) auf 1,409 Milliarden US-Dollar gesteigert. Der Umsatz mit Dialyse-Dienstleistungen stieg in diesem Zeitraum um 8% auf 1,018 Milliarden US-Dollar (währungsbereinigt um 7%). Der Umsatz mit Dialyse-Produkten wuchs um 14% auf 510 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt um 8%. Der Umsatz mit eigenen Kliniken konnte im dritten Quartal auf 119 Millionen US-Dollar gegenüber 103 Millionen US-Dollar im entsprechenden Vorjahresquartal gesteigert werden.
In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im dritten Quartal 2003 um 3% auf 978 Millionen US-Dollar (3. Quartal 2002: 947 Millionen US-Dollar). Der Umsatz mit Dialyse-Dienstleistungen wuchs um 5% auf 873 Millionen US-Dollar. Die durchschnittliche Vergütung pro Behandlung betrug im Berichtsquartal 279 US-Dollar und lag damit innerhalb der erwarteten Bandbreite (Q2 2003: 275 US-Dollar). Der Umsatz mit Dialyse-Produkten stieg einschließlich firmeninterner Umsätze um 1% auf 194 Millionen US-Dollar.
Außerhalb Nordamerikas steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im 3. Quartal 2003 um 28% (währungsbereinigt um 16%) auf 432 Millionen US-Dollar. Um 35% (22% währungsbereinigt) auf 146 Millionen US-Dollar stieg der Umsatz mit Dialyse-Dienstleistungen. Der Umsatz mit Dialyse-Produkten kletterte einschließlich der Verkäufe an firmeneigene Kliniken um 24% auf 317 Millionen US-Dollar (währungsbereinigt +13%).
Das operative Ergebnis (EBIT) der Fresenius Medical Care AG wuchs im 3. Quartal 2003 um 18% auf 197 Millionen US-Dollar, die operative Marge betrug 14,0% (3. Quartal 2002: 13,0%). Der Anstieg um 100 Basispunkte ist im wesentlichen auf eine gestiegene Zahl von Dialyse-Behandlungen und Produktivitätssteigerungen in Nordamerika zurückzuführen. Dieser Anstieg wurde zum Teil durch den Preisverfall in Zentraleuropa kompensiert. Im zweiten Quartal 2003 hatte die operative Marge 13,5% betragen. Sowohl in Nordamerika als auch außerhalb dieser Geschäftsregion konnte das Unternehmen die operative Marge damit um 50 Basispunkte gegenüber dem Vorquartal anheben.
Das Quartalsergebnis steigerte Fresenius Medical Care im 3. Quartal 2003 um rund 25% auf 87 Millionen US-Dollar.
Der Gewinn je Aktie (EPS) wuchs im 3. Quartal 2003 ebenfalls um 25% auf 0,90 US-Dollar pro Stammaktie (0,30 US-Dollar je ADS), verglichen mit 0,72 US-Dollar pro Stammaktie (0,24 US-Dollar je ADS) im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die durchschnittlich gewichtete Anzahl der ausstehenden Aktien blieb mit insgesamt rund 96,2 Millionen Stücken unverändert.
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag im dritten Quartal 2003 bei 203 Millionen US-Dollar. Nach Abzug der Netto-Investitionen in Höhe von 51 Millionen US-Dollar ergab sich für den Berichtszeitraum ein Free Cash Flow vor Akquisitionen von 152 Millionen US-Dollar, ein Zuwachs von 81% im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 84 Millionen US-Dollar. Insgesamt investierte das Unternehmen 22 Millionen US-Dollar in Akquisitionen, der Free Cash Flow nach Akquisitionen betrug 130 Millionen US-Dollar. Im dritten Quartal 2002 hatte der Free Cash Flow nach Akquisitionen noch bei 51 Millionen US-Dollar gelegen.
Januar bis September 2003
In den ersten neun Monaten 2003 erzielte Fresenius Medical Care ein Ergebnis von 237 Millionen US-Dollar, 14% mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Gemäß der neuen US-GAAP Bilanzierungsregel SFAS 145 wurde der im 1. Quartal 2002 als außerordentlicher Verlust aus der vorzeitigen Tilgung von genussscheinähnlichen Wertpapieren gebuchte Betrag von 12 Millionen US-Dollar nach Steuern (20 Millionen US-Dollar vor Steuern) vom außerordentlichen Ergebnis in Zinsergebnis und Steueraufwand umgegliedert. Ohne den Verlust aus der vorzeitigen Tilgung von genussscheinähnlichen Wertpapieren hätte das Ergebnis in den ersten neun Monaten des Vorjahres 219 Millionen US-Dollar betragen. Der Umsatz konnte von Januar bis September 2003 um 9% (währungsbereinigt um 6%) auf 4,08 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 8% auf 550 Millionen US-Dollar, die operative Marge betrug 13,5%. Der Gewinn je Aktie (EPS) belief sich auf 2,44 US-Dollar (0,81 US-Dollar je ADS), ein Zuwachs um 14%.
Innerhalb der ersten neun Monate 2003 wuchs der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit um 27% auf 503 Millionen US-Dollar gegenüber 395 Millionen US-Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Nach Abzug der Netto-Investitionen in Höhe von 129 Millionen US-Dollar ergab sich für den Berichtszeitraum ein Free Cash Flow vor Akquisitionen von 374 Millionen US-Dollar gegenüber 238 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten 2002. Damit übertrifft das Unternehmen bereits jetzt den Free Cash Flow des Gesamtjahres 2002. Diese hervorragende Entwicklung ist vor allem auf weiter verringerte Forderungslaufzeiten zurückzuführen. Für Akquisitionen wurden 79 Millionen US-Dollar aufgewendet.
Zum 30. September 2003 betrieb Fresenius Medical Care weltweit 1.540 Dialyse-Kliniken, davon 440 Einrichtungen außerhalb Nordamerikas. Die Zahl der durchgeführten Behandlungen weltweit stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9% auf rund 13,2 Millionen. Auf Nordamerika entfielen dabei 9,2 Millionen Behandlungen (+7%) auf die Regionen außerhalb Nordamerikas 4,0 Millionen (+16%). Zum Ende des 3. Quartals 2003 versorgte das Unternehmen in den eigenen Dialysekliniken rund 117.600 Dialyse-Patienten (+7%), davon rund 81.700 in Nordamerika (+4%) und rund 35.900 außerhalb Nordamerikas (+14%).
Ausblick 2003
Für das laufende Geschäftsjahr 2003 bestätigt Fresenius Medical Care seinen Ausblick und erwartet - bereinigt um Währungseffekte - einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich und beim Jahresüberschuss ein Wachstum im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Wie bereits im 1. Quartal 2003 angekündigt, erwartet das Unternehmen ein Wachstum des Jahresüberschusses für das Gesamtjahr 2003 im unteren Bereich der prognostizierten prozentualen Steigerung.
Dr. Ben Lipps, Vorsitzender des Vorstands der Fresenius Medical Care AG: "Wir haben im 3. Quartal alle wichtigen Finanzkennzahlen weiter gesteigert und im operativen Geschäft die erfolgreiche Entwicklung fortgesetzt. Beim operativen und beim Free Cash Flow konnten wir erneut Bestwerte erzielen und sind überzeugt, dass wir mit unserer weltweiten Strategie auf dem richtigen Weg sind. Wir verfügen über eine sehr gute Ausgangsposition, unsere Ziele für das Gesamtjahr 2003 zu erreichen und blicken darüber hinaus zuversichtlich in die Zukunft."

Die Fresenius Medical Care AG ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen, einer Krankheit die mehr als 1,2 Millionen Menschen weltweit betrifft. Mit einem Netzwerk von 1.540 Dialyse-Kliniken in den Vereinigten Staaten, Europa, Asien und Lateinamerika betreut Fresenius Medical Care rund 117.600 Dialyse-Patienten. Fresenius Medical Care ist ebenfalls der weltweit führende Anbieter von Dialyse-Produkten wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundenen Einweg-Produkten.

Weitere Informationen über Fresenius Medical Care im Internet unter www.fmc-ag.com.
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