04.03.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

4.3.2006: Spanischer Rotorenhersteller muss 2005 Gewinneinbruch hinnehmen - Zuversicht für 2006

Einen Gewinneinbruch um 39,8 Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 hat der spanische Windrotorenhersteller Gamesa SA erlitten. Wie das börsennotierte Unternehmen mitteilte, sank der Überschuss gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 133 Millionen Euro. Dagegen sei sich der Umsatz um 34 Prozent auf 1,711 Milliarden Euro gestiegen. Die Verbindlichkeiten erreichten derzeit einen Umfang von 1,395 Milliarden Euro.
Für die rückläufige Entwicklung bei den Erträgen machte der Turbinenbauer zunehmende Schwierigkeiten bei der Installation neuer Windparks in Spanien verantwortlich. Durch strengere behördliche Auflagen würden immer aufwendigere technische Lösungen erforderlich. Auch steigende Produktionskosten insbesondere bei der Massenfertigung von Generatoren der 2-Megawatt-Klasse übten einen wachsenden Druck auf die Profitabilität aus, hieß es weiter.

Trotz der enttäuschenden Unternehmenszahlen sieht Gamesa laut der Meldung "voller Zuversicht in die Zukunft". Man hoffe insbesondere, die obere Position in der Spitzengruppe der Produzenten verteidigen zu können. Dabei seien die Erwartungen mit der künftigen Entwicklung der Windkraftmärkte in Spanien, in den USA sowie in Indien und China verknüpft. So hätten die spanische und die chinesische Regierung bereits gesetzliche Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Leistung von Windkraftanlagen in ihren Ländern bis zum Jahr 2020 auf mindestens 20.000 Megawatt zu erhöhen. In den USA könnten die Betreiber von Windparks seit kurzem mit erheblichen Fördergeldern und Steuernachlässen rechnen.

Gamesa Corp. Tecnologica S.A.: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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