04.05.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

4.5.2006: SolarWorld AG: vollautomatische Solarmodulfabrik in Freiberg eingeweiht - doppelte Produktionsgeschwindigkeit

Die Bonner SolarWorld AG weiht heute offiziell ihre nach eigenen Angaben weltweit führende vollautomatische Solarmodulfabrik in Freiberg ein. Wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht, verkürzt sich dadurch die Produktionszeit für ein Solarmodul auf die Hälfte. "Mit einem Investitionsvolumen von rund 24 Millionen Euro schaffen wir in der hochmodernen und vollständig automatisierten Modulproduktion rund 60 neue Arbeitsplätze", sagte Professor Peter Woditsch, Geschäftsführer der SolarWorld-Tochter Solar Factory GmbH. Die Fabrik leistet aktuell 30 Megawatt (MW) und soll bis Ende des Jahres auf 60 MW ausgebaut werden. In der Endstufe soll sie 90 MW leisten. Neben Freiberg unterhält der Konzern eine weitere moderne Solarmodulfabrik in Schweden mit einer Kapazität von rund 30 MW.

SolarWorld setzt auch weiterhin auf Expansion. So will die Deutsche Cell GmbH bis Ende 2006 ihre Produktion von Solarzellen in Freiberg von 60 auf 160 MW ausbauen. Basis der Zellenfertigung seien die in Freiberg produzierten Solarwafer.

Die SolarWorld AG zählt zu den drei größten Solarkonzernen der Welt. Erst kürzlich hatte sie die Solarsiliziumaktivitäten der Shell-Gruppe mit Produktions-Standorten in den USA und Gelsenkirchen und Vertriebsstandorten in Asien und Südafrika übernommen. Der Konzern ist an allen Wertschöpfungsstufen in der Solarenergie durch Herstellung von Solarwafern, Solarzellen und Solarmodulen beteiligt. Der Mitarbeiterstamm ist bis Ende März auf 783 Personen, mit den Shell-Standorten auf 1300 Personen weltweit gewachsen. Die SolarWorld AG ist im Technologieindex TecDAX und im Dow Jones Stoxx 600 notiert. Der Konzern hat seinen Nettogewinn im ersten Quartal mehr als verdoppelt (ECOreporter.de berichtete).

SolarWorld AG: ISIN DE0005108401 / WKN 510840
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