04.08.03 Nachhaltige Aktien , Meldungen

4.8.2003: voestalpine-Chef akzeptiert Geldbuße für Insidergeschäfte

Franz Struzl Chef der voestalpine AG, hat Medienberichten zufolge aufgrund eines Insidergeschäftes 50.000 Euro Geldbuße gezahlt. Das sei von der zuständigen Staatsanwaltschaft bestätigt worden, heißt es unter anderem bei diepresse.com. Entgegen Struzls Behauptungen sei das Verfahren gegen den Chef des Stahlkonzerns aus dem österreichischen Linz nicht eingestellt worden. Bei den Vorwürfen gegen Struzl geht es um den Kauf von VAE-Aktien im Juli 2002. Die hatten durch den Ausstieg der Vossloh AG deutlich an Wert gewonnen, wovon Struzl persönlich profitierte. Er hatte kurz zuvor 2.800 Wertpapiere erworben.

Laut dessen Anwalt Christian Hausmaninger ist die Zahlung der Geldbusse nicht als Schuldeingeständnis zu werten. Struzl habe sie lediglich akzeptiert, um die voestalpine nicht durch ein Gerichtsverfahren zu belasten.

voestalpine AG: ISIN AT0000937503 / WKN 897200
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