Nachhaltige Aktien, Meldungen

4.9.2006: Spanische Energiekonzerne erreichen Aufschub im Streit um portugiesische Windkraftlizenzen

Die laufende Versteigerung von Windkraftlizenzen in Portugal ist vor Gericht in der ersten Instanz gestoppt und zunächst bis Ende September dieses Jahres ausgesetzt worden. Wie europapress meldete, sind die von dem Unternehmenskonsortium Novas Energías Ibéricas (NEI) erhobenen Vorwürfe gegen dessen Ausschluss vom Bieterverfahren der Hintergrund einer entsprechenden Eilentscheidung des Tribunal Administrativo y Fiscal de Lisboa. Die spanischen Windkraftbetreiber Iberdrola und Gamesa - Betreiber von NEI - wollen schwerwiegende Fehler und Unregelmäßigkeiten in der behördlichen Begründung entdeckt haben (ECOreporter.de berichtete).

Den Angaben zufolge betrifft der Streit eine Tranche von 800 bis 1.000 Megawatt Windstrom mit einem Wert von 1,25 Milliarden Euro. Wie weiter bekannt wurde, hat sich Iberdrola aus Verärgerung über die Auseinandersetzungen aus einem in Portugal parallel laufenden Bieterverfahren für Biomasse-Konzessionen in einer Größenordnung von rund 1.000 Megawatt zurückgezogen. In einem "Klima des gegenseitigen Misstrauens" seien die Bedingungen für umfangreiche und langfristige Investitionen derzeit nicht gegeben, hieß es.

Gamesa Corp. Tecnologica S.A.: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
Iberdrola SA: ISIN ES0144580018 / WKN 851357
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