05.10.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

5.10.2005: Durchbruch für solarthermische Kraftwerke in den USA? - Schott Solar bei erstem Projekt seit 15 Jahren dabei

Die Schott Solar GmbH hat ihren ersten Gro?auftrag zur Lieferung von Solar-Receivern erhalten. Wie das Unternehmen meldete, soll das Projekt in Boulder City im US-Bundesstaat Nevada entstehen. Das 64-Megawatt-Kraftwerk werde im Juni 2007 ans Netz gehen und dann Strom für 40.000 Haushalte liefern, so Schott.

Projektpartner der Deutschen ist das US-amerikanische Unternehmen Solargenix. Solarreceiver z?hlen zu den Schl?sselkomponenten von Parabolrinnenkraftwerken. Solche Solarthermiekraftwerke sind im Verh?ltnis zur Stromausbeute deutlich billiger als die Fotovoltaik. Das Parabolrinnenkraftwerk in Boulder ist laut Unternehmensangaben das erste kommerziell betriebene solarthermische Kraftwerk in den USA seit 15 Jahren. Die Realisierung des Kraftwerks in Nevada gelte in der Fachwelt als Initialz?ndung für die solarthermische Kraftwerkstechnologie. Es best?nden "beste Chancen für weitere Gro?auftr?ge", so Udo Ungeheuer, Vorstandschef von Schott Solar.

Nicht zuletzt durch das neue Energiegesetz vom Sommer haben sich in den Vereinigten Staaten die Bedingungen für gro?e Solarthermieprojekte verbessert (wir berichteten: ECOreporter.de-Beitrag vom 12. September ). Laut eigenen Angaben hofft auch die seit kurzem b?rsennotierte Solar Millenium, mit Parabolrinnen-Kraftwerken auch auf dem US-Markt Fu? fassen zu k?nnen. Zum Beginn dieser Woche hatte deren Aktienkurs deutlich zugelegt.

Wie Schott weiter mitteilte, will das Unternehmen nach Unterzeichnung des Liefervertrages für das Kraftwerk in Nevada am Standort Mitterteich in Bayern nun die industrielle Serienfertigung für die Receiver aufbauen. ?Die ?bernahme der RWE-Anteile und der Auftrag für das Kraftwerk in Nevada geben unseren Solar-Aktivit?ten einen enormen Schub. Solar ist für Schott ein wichtiges Zukunftsgesch?ft?, erkl?rte Vorstandschef Ungeheuer.

Bildhinweis: Solarthermisches Kraftwerksprojekt in Kalifornien / Quelle: Solar Millenium AG
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