05.11.01

5.11.2001: wind 7 AG will an 2002 die Börse, aber vorbörslich noch 10 Millionen Euro einwerben

Die wind 7 AG, Eckernförde, plant für die zweite Hälfte des Jahres 2002 den Gang an die Börse, dies teilte das Unternehmen im Rahmen einer Pressemitteilung in der vergangenen Woche mit. Der Windkraftbetreiber aus Eckernförde wurde 1999 von sieben Unternehmen der Windkraftbranche, darunter die Umweltkontor AG und P & T Technology AG, gegründet. Die wind 7 Aktiengesellschaft konzentriert sich nach eigenen Angaben ausschließlich auf die Stromerzeugung durch den Betrieb von Windparks. Einnahmen erziele man aus dem Verkauf des produzierten Stroms bzw. aus dessen Einspeisung in das öffentliche Stromnetz.

Da das Erneuerbare Energiengesetz die Netzbetreiber in Deutschland verpflichte, den gesamten erzeugten Windstrom abzunehmen, könne die Gesellschaft über einen Zeitraum von 20 Jahren mit festen Vergütungen rechnen, erklärte die wind 7 AG. Damit entfalle das Absatzrisiko, man könne die Geschäftsentwicklung des Unternehmens für die Zukunft sehr genau planen. Nach Auffassung der Eckernförder Windkraftspezialisten sind die Planzahlen daher nicht aus der Luft gegriffen, sie würden sich unmittelbar aus der Menge des durch die Windparks erzeugten Stroms ergeben, hieß es.

Mit dem Erlös aus dem Börsengang wolle man die Expansion in diejenigen europäischen Länder forcieren, in denen ähnliche gesetzliche Garantien bestehen, wie in Deutschland, so die wind 7 AG. Angestrebt werde eine Notierung im SMAX (Small Cap Exchange). Nachdem man bereits vier vorbörsliche Kapitalerhöhungen durchgeführt und das eingeworbene Kapital innerhalb der letzten 12 Monate vollständig investiert habe, wolle man im Januar 2002 noch vor dem Börsengang das Grundkapital erneut um bis zu 10 Mio. Euro erhöhen, erklärte das Unternehmen. Das Geld solle der Finanzierung weiterer Windparks dienen.
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