05.01.05 Nachhaltige Aktien , Meldungen

5.1.2004: Transmeta will keine Chips mehr bauen - Fokus auf Lizenzgesch?ft

Der Prozessorhersteller Transmeta Corporation will sein Gesch?ftsmodell grundlegend ?berarbeiten und wahrscheinlich keine Prozessoren mehr bauen. Laut einer Meldung des Unternehmens mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien, soll der Fokus statt dessen auf die Vergabe von Lizenzen für Transmeta-Technologien gelegt werden. Man habe sich nun ?ber eine Dekade lang darum bem?ht, leistungsf?hige Mikroprozessoren zu entwickeln, sagte Matthew R. Perry, Pr?sident und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Mit der geplanten ?nderung wolle Transmeta jetzt den Verbrauch an Liquidit?t deutlich senken und das Ergebnis für die Aktion?re verbessern.

Der Hersteller stromsparender Chips hatte im Kampf mit dem marktbeherrschenden Konkurrenten Intel und AMD in den vergangenen Jahren Millionenverluste erwirtschaftet. Obwohl die technischen Qualit?ten der von Transmeta produzierten "Crusoe"-Prozessoren allgemein gelobt wurden, gelang es dem Unternehmen nicht, seine Ums?tze im erforderlichen Umfang zu steigern. Das Lizenzgesch?ft hingegen entwickelte sich vielversprechend und trug schon in der Vergangenheit mehr zur Verbesserung der Ertr?ge bei als die Chipproduktion. Selbst der Marktf?hrer Intel bedient sich der Technik von Transmeta, um den Stromverbrauch seiner Produkte zu senken.

Das kalifornische Unternehmen k?ndigte für den 21. Januar 2005 eine Pressekonferenz an, auf der das neue Gesch?ftsmodell vorgestellt werden soll.

Transmeta Corp.: ISIN US89376R1095 / WKN 564775

Bild: Transmeta Mikroprozessor "Crusoe TM5800 Processor" / Quelle: Unternehmen
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