05.12.03

5.12.2003: Meldung: B.A.U.M. AG: Einladung zur Hauptversammlung

B.A.U.M. Aktiengesellschaft
Hamburg
-Wertpapier-Kenn-Nr. 508310-
ISIN DE0005083109


Ordentliche Hauptversammlung
Die B.A.U.M. Aktiengesellschaft lädt ihre Aktionäre zur ordentlichen Hauptversammlung ein, die am Dienstag, den 13. Januar 2004, um 13:00 Uhr im Hamburg-Haus, Doormannsweg 12, 20259 Hamburg stattfindet.

Tagesordnung

1)
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und der Lageberichte für die B.A.U.M. Aktiengesellschaft und den Konzern sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2002

2)
Beschlußfassung über die Verwendung des Bilanzergebnisses

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

Der Bilanzverlust in Höhe von EURO 3.474.824,58 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3)
Beschlußfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2002

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

Dem Vorstand wird für das am 31. Dezember 2002 endende Geschäftsjahr Entlastung erteilt.

4)
Beschlußfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2002

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wird für das am 31. Dezember 2002 endende Geschäftsjahr Entlastung erteilt.

5)
Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2003

Der Aufsichtsrat schlägt vor, wie folgt zu beschließen:

Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2003 wird die RGN Revisionsgesellschaft Nord mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, Weidestr. 126, 22083 Hamburg, bestellt.

6)
Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 Aktiengesetz

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

a)
Die Gesellschaft wird ermächtigt, bis zum 30.06.2005 eigene Aktien in einem Volumen von bis zu 10 % des Grundkapitals zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben. Der Erwerb kann über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebotes erfolgen.

• Im Falle des Erwerbs über die Börse darf der Erwerbspreis den Durchschnitt der Börsenkurse der Aktie der Gesellschaft an den dem Erwerb vorausgehenden drei Börsentagen in der Schlußauktion im Xetra-Handelssystem (bzw. einem das Xetra-Handelssystem ersetzenden vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten (ohne Erwerbsnebenkosten).

• Bei einem öffentlichen Kaufangebot darf der Angebotspreis den Schlußkurs im Xetra-Handelssystem (bzw. einem das Xetra-Handelssystem ersetzenden vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) am dritten Börsentag vor dem Tag der öffentlichen Ankündigung des Angebots um nicht mehr als 10 % unterschreiten und um nicht mehr als 15 % überschreiten (ohne Erwerbsnebenkosten). Überschreitet die Zeichnung das Volumen des Angebotes kann der Vorstand bestimmen, daß die Annahme nach Quoten erfolgt. Dabei kann eine bevorrechtigte Annahme geringerer Stückzahlen bis zu 100 Stück angedienter Aktien je Aktionär vorgesehen werden.

• Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen einmalig oder mehrmalig und für ein oder mehrere Zwecke ausgeübt werden.

b)
Für die Veräußerung bzw. Einziehung eigener Aktien wird der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates wie folgt ermächtigt:

• Die Aktien können über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten Verkaufsangebotes veräußert werden.

• Die Aktien können auch außerhalb der Börse unter den Voraussetzungen von § 186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz veräußert werden. In diesem Fall ist das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen.

• Die Aktien können außerhalb der Börse veräußert werden, sofern dies zu dem Zweck erfolgt, Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen zu erwerben. In diesem Fall ist das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen.

• Die Aktien im Eigenbesitz können eingezogen werden, ohne daß die Durchführung der Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.

Die derzeit bestehende, durch die Hauptversammlung am 11. Juli 2001 erteilte und bis zum 10. Januar 2003 befristete Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wird aufgehoben.

Bericht des Vorstandes gemäß § 186 Abs. 4 Aktiengesetz:

Das Aktiengesetz bietet in § 71 Abs. 1 Nr. 8 die Möglichkeit, aufgrund einer auf 18 Monate beschränkten Ermächtigung der Hauptversammlung, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des Grundkapitals zu erwerben.

Bei einem Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot kann jeder Aktionär entscheiden, wieviel Aktien er der Gesellschaft zum Kauf anbietet. Übersteigt die Anzahl der zum festgesetzten Preis angebotenen Aktien die Höchstmenge der von der Gesellschaft nachgefragten Aktien, ist eine Zuteilung erforderlich. Hierbei soll es möglich sein, eine bevorrechtigte Annahme kleiner Offerten oder kleiner Teile von Offerten bis maximal 100 Aktien vorzusehen.

Die Ermächtigung sieht vor, daß bei einem Erwerb über die Börse der Erwerbspreis den Durchschnitt der Börsenkurse der Aktien der Gesellschaft an den dem Erwerb vorausgehenden drei Börsentagen in der Schlußauktion im Xetra-Handelssystem um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten darf (ohne Erwerbsnebenkosten). Im Falle eines öffentlichen Kaufangebots darf der Angebotspreis den Schlußkurs am dritten Börsentag vor dem Tag der Ankündigung des Angebots um nicht mehr als 10 % unterschreiten und um nicht mehr als 15 % überschreiten (ohne Erwerbsnebenkosten).

Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, welche die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt, 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft nicht überschreiten.

Die von der Gesellschaft erworbenen eigenen Aktien können über die Börse oder über ein öffentliches Angebot wieder veräußert werden. Mit diesen Möglichkeiten des Verkaufs wird auch bei der Veräußerung das Recht der Aktionäre auf Gleichbehandlung gewahrt.

Darüber hinaus sieht die vorgeschlagene Ermächtigung aber auch vor, daß die erworbenen Aktien in anderer Weise als über die Börse oder über ein Angebot an alle Aktionäre veräußert werden können, sofern in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz der Verkaufspreis den Börsenkurs der Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet und damit eine Verwässerung des Kurses vermieden wird. Die Ermächtigung gibt der Gesellschaft damit die Möglichkeit, eigene Aktien zur Verfügung zu haben, um diese z.B. institutionellen Anlegern zum Kauf anbieten zu können.

Die vorgeschlagene Ermächtigung ermöglicht es der Gesellschaft außerdem, eigene Aktien zu erwerben, um diese als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen und Beteiligungen an Unternehmen unter Ausschluß des Bezugsrechts der Aktionäre anbieten zu können. Für die Gesellschaft ist es erforderlich, diese Art der Gegenleistung im Rahmen einer Akquisition anbieten zu können. Die vorgesehene Ermächtigung gibt dem Vorstand damit den notwendigen Handlungsspielraum, um rasch und flexibel auf vorteilhafte Angebote oder sich ansonsten bietende Gelegenheiten reagieren und Möglichkeiten zur Unternehmenserweiterung durch den Erwerb von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen gegen Ausgabe von Aktien im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre ausnutzen zu können.

7)
Bericht des Vorstandes über die Ausnutzung des genehmigten Kapitals I und II gemäß § 4 Nr. 4 und Nr. 5 der Satzung

Das genehmigte Kapital I gemäß § 4 Nr. 4 sowie das genehmigte Kapital II gemäß § 4 Nr. 5 der Satzung sind bisher nicht ausgenutzt worden.

8)
Beschlussfassung über Satzungsänderungen

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, wie folgt zu beschließen:

a)
§ 3 der Satzung wird wie folgt neu gefaßt:

Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im elektronischen Bundesanzeiger.

b)
§ 7 Nr. 1 Abs. 3 wird ersatzlos gestrichen.

c)
§ 9 Nr. 1 der Satzung wird wie folgt neu gefaßt:

Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern.

d)
§ 10 Nr. 2 der Satzung wird wie folgt neu gefaßt:

Der Aufsichtsrat ist verpflichtet zu bestimmen, daß bestimmte Arten von Geschäften nur mit seiner Zustimmung vorgenommen werden dürfen. Einzelheiten werden durch eine Geschäftsordnung für den Vorstand festgelegt.

e)
§ 13 Nr. 3 wie folgt neu gefasst:

Der Aufsichtsrat tagt grundsätzlich einmal im Kalendervierteljahr. Er muß mindestens zweimal im Kalenderhalbjahr zusammentreten.

f)
§ 13 Nr. 4 wird am Ende wie folgt ergänzt:

Sollte der Vorsitzende dem Einberufungsverlangen eines Aufsichtsratsmitgliedes nicht nachkommen, so ist dieses Mitglied berechtigt, unter Mitteilung des Sachverhalts und Angabe der Tagesordnung selbst den Aufsichtsrat einzuberufen.

g)
§ 16 Nr. 2 wird wie folgt neu gefasst:

Vertrauliche Angaben im Sinne von Abs. 1 sind insbesondere vertrauliche Berichte sowie vertrauliche Beratungen des Aufsichtsrates.

h)
§ 19 Nr. 2 wird wie folgt neu gefaßt:

Die Einberufung der Hauptversammlung erfolgt durch einmalige Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger mit den gesetzlich erforderlichen Angaben derart, dass zwischen dem Tag der Veröffentlichung und dem letzten Tag der Anmeldung zur Hauptversammlung gemäß § 20 Nr. 1 der Satzung, beide Tage nicht mitgerechnet, eine Frist von einem Monat liegen muss. § 121 Abs. 4 AktG bleibt davon unberührt.

i)
§ 24 wird um einen Absatz am Ende ergänzt:

Die Hauptversammlung kann anstelle einer Barausschüttung eine Verwendung des Bilanzgewinns im Wege einer Sachausschüttung beschließen. Bei den auszuschüttenden Sachwerten kann es sich sowohl um solche handeln, die auf einem Markt im Sinne von § 3 Abs. 2 AktG gehandelt werden, als auch um nicht fungible Sachwerte.

Weitere Hinweise für die Aktionäre
Der Jahresabschluß, der Konzernabschluß und die Lageberichte für die B.A.U.M. Aktiengesellschaft und den Konzern sowie der Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2002 können während der Bürozeiten montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Osterstraße 58, 20259 Hamburg sowie im Rahmen der Hauptversammlung eingesehen werden. Eine Abschrift der Unterlagen kann von den Aktionären kostenfrei angefordert werden. Darüber hinaus können die Unterlagen sowie die Berichte des Vorstandes von der Einberufung der Hauptversammlung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zu den vorgenannten Bürozeiten sowie im Rahmen der Hauptversammlung eingesehen werden.
Anträge von Aktionären gemäß § 126 AktG sind ausschließlich an die Anschrift der Gesellschaft zu senden. Anträge gegen die Beschlussvorschläge von Vorstand und Aufsichtsrat, die bis zum 30. Dezember 2003 samt Begründung eingehen, werden unter der Internetadresse www.baum-ag.de zugänglich gemacht. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung zu den Gegenanträgen werden ebenfalls unter der genannten Internetadresse veröffentlicht.

Teilnahme an der Hauptversammlung
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts werden gemäß § 20 der Satzung diejenigen Aktionäre zugelassen, die im Aktienregister der Gesellschaft eingetragen sind und sich spätestens bis zum Dienstag, den 06. Januar 2004 bei der Gesellschaft angemeldet haben.
Aktionäre, die im Aktienregister eingetragen sind, können ihr Stimmrecht auch durch einen Bevollmächtigen, z. B. ein Kreditinstitut oder eine Aktionärsvereinigung ausüben lassen.
Die B.A.U.M. Aktiengesellschaft bietet ihren Aktionären weiter die Möglichkeit, sich durch einen von der Gesellschaft benannten Mitarbeiter als Bevollmächtigten in der Hauptversammlung vertreten zu lassen. In diesem Fall hat der Aktionär ausdrückliche Weisungen zu den einzelnen Gegenständen der Tagesordnung zu erteilen. Die Vollmacht kann schriftlich, per Fax oder per E-Mail unter der Adresse info@baum-ag.de erteilt werden. Die Einzelheiten dazu ergeben sich aus den Unterlagen, die den Aktionären übersandt werden.
Eintrittskarten und Stimmkarten werden den zur Teilnahme berechtigten Aktionären und Bevollmächtigten erteilt.

Hamburg, im Dezember 2003
Der Vorstand

B.A.U.M. Aktiengesellschaft
Osterstraße 58
20259 Hamburg
Tel.: 040/49 07 11 14
Fax: 040/49 07 11 99
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x