05.04.04

5.4.2004: Meldung: Plambeck Neue Energien AG: Einladung zur Hauptversammlung

Plambeck Neue Energien AG
Cuxhaven
Wertpapier-Kenn-Nummer 691 032
- ISIN DE 000 691 032 6 -
Wertpapier-Kenn-Nummer 126 229
- ISIN DE 000 126 229 3 -
Wir laden hiermit unsere Aktionäre zu der am Freitag, den 14. Mai 2004, 11.00 Uhr im Veranstaltungszentrum Cuxhaven, Kugelbake-Halle, Cuxhaven Döse, Strandstraße 80, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.
Tagesordnung
1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses Plambeck Neue Energien AG zum 31. Dezember 2003, des nach IAS (International Accounting Standards) aufgestellten und gebilligten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2003, des Lageberichts für die Plambeck Neue Energien AG und den Konzern sowie des Berichtes des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2003.

2. Beschlußfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes für das Geschäftsjahr 2003
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn von EUR 4.343.887,15 in voller Höhe in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

3. Beschlußfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2003
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2003 Entlastung zu erteilen.

4. Beschlußfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2003
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2003 Entlastung zu erteilen.

5. Beschlußfassung über die Wahl des Abschlußprüfers für das Geschäftsjahr 2004
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Dr. Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Niederlassung München, zum Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 2004 zu wählen.

6. Neuwahl von Mitgliedern des Aufsichtsrates
Die Amtszeit des Aufsichtsratsmitglieds Johann Eisenhauer endete durch Niederlegung des Amtes zum 29. September 2003. Die Amtszeit des Aufsichtsratsmitglieds Dieter Gehrke endet mit Niederlegung des Amtes zum 21. April 2004.
Der Aufsichtsrat setzt sich gemäß §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG sowie § 8 Abs. 1 der Satzung aus sechs von der Hauptversammlung zu wählenden Mitgliedern zusammen. Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge nicht gebunden.
Der Aufsichtsrat schlägt der Hauptversammlung vor, die beiden nachstehend genannten Personen als Vertreter der Aktionäre in den Aufsichtsrat zu wählen:
• Alfred Mehrtens, Landwirt, Lunestedt
• Rafael Vazquez Gonzales, kaufmännischer Angestellter, Cuxhaven

Beide vorgeschlagenen Personen sind nicht Mitglied in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien.

7. Beschlußfassung über die Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien mit der Möglichkeit zum Ausschluß des Bezugsrechts bei Wiederveräußerung der eigenen Aktien
Die zur Zeit bestehende, durch die Hauptversammlung vom 23. Mai 2003 erteilte Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist bis zum 22. November 2004 befristet ("bestehende Ermächtigung"). Die Ermächtigung soll für den Zeitraum bis zum 13. November 2005 fortgeführt werden.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor zu beschließen:
Der Vorstand der Gesellschaft wird bis zum 13. November 2005 ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft im Nennbetrag von bis zu EUR 1.977.657,00 zu erwerben. Bei Erwerb über den Börsenhandel darf der Kaufpreis je Aktie den durchschnittlichen Xetra-Schlußkurs (oder, soweit in dieser Ermächtigung auf den Xetra-Schlußkurs abgestellt wird, den in einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen Nachfolgesystems ermittelten Schlußkurs) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils dem Erwerb vorangegangenen fünf Börsentagen um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Bei dem Erwerb auf der Grundlage eines öffentlichen Erwerbsangebotes darf der Erwerbspreis je Aktie den durchschnittlichen Xetra-Schlußkurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den fünf letzten Börsentagen vor erstmaliger Veröffentlichung des Angebotes um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.
Der Vorstand wird ermächtigt, die auf Grund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluß ganz oder teilweise einzuziehen.
Der Vorstand wird weiter ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abzugeben, wenn zum einen die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit erfolgt.
Der Preis, zu dem erworbene eigene Aktien an Dritte abgegeben werden, darf den durchschnittlichen Xetra-Schlußkurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den letzten fünf Börsentagen vor dem Abschluß der Vereinbarung über den Unternehmens- oder Beteiligungserwerb oder der Vereinbarung über die Abgabe der Aktien an Dritte als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit nicht wesentlich unterschreiten. Für die Verwendung eigener Aktien zum Zweck des Unternehmens- oder Beteiligungserwerbs oder der Abgabe an Dritte für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit wird das Bezugsrecht der Aktionäre nach Maßgabe dieser Ermächtigung ausgeschlossen.
Der Vorstand wird darüber hinaus ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre auszugeben, wenn die Abgabe an Dritte gegen Zahlung eines Barkaufpreises erfolgt und der Veräußerungspreis je Aktie den durchschnittlichen Xetra-Schlußkurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils der Veräußerung vorangegangenen fünf Börsentagen nicht wesentlich unterschreitet. Für die Veräußerung eigener Aktien an Dritte nach Maßgabe dieser Ermächtigung wird das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen. Diese Ermächtigung beschränkt sich zudem auf insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft unter Einbeziehung von Aktien, die aus dem genehmigten Kapital gemäß § 5 Abs. 4 der Satzung unter Ausschluß des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden.
Die bestehende Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien, die dem Vorstand mit Hauptversammlungsbeschluß vom 23. Mai 2003 erteilt wurde, wird mit Wirksamwerden der zu diesem Tagesordnungspunkt 7 vorgeschlagenen Ermächtigung aufgehoben.

Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG zu Punkt 7 der Tagesordnung:
Der Vorschlag zu Punkt 7 der Tagesordnung sieht vor, den Vorstand der Gesellschaft unter gleichzeitiger Aufhebung der von der Hauptversammlung vom 23. Mai 2003 erteilten Ermächtigung (die "bestehende Ermächtigung") gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG zu ermächtigen, bis zum 13. November 2005 eigene Aktien der Gesellschaft im Nennbetrag von bis zu EUR 1.977.657,00 zu erwerben. Die bestehende Ermächtigung, die nach den gesetzlichen Bestimmungen nur für die Dauer von 18 Monaten erteilt werden kann, liefe zum 22. November 2004 aus und soll deshalb durch die vorgeschlagene neue Ermächtigung ersetzt werden.
Mit der vorgeschlagenen neuen Ermächtigung bleibt der Gesellschaft zunächst die Möglichkeit erhalten, eigene Aktien zu erwerben, um diese als Gegenleistung an Dritte bei einem Unternehmens- oder Beteiligungserwerb zu verwenden. Dies erlaubt es der Gesellschaft im Rahmen ihres Unternehmensgegenstandes und ihrer auch weiterhin beabsichtigten Akquisitionspolitik, in geeigneten Fällen eigene Aktien flexibel und kostengünstig als Gegenleistung für den Erwerb oder die Beteiligung an einem Unternehmen einzusetzen. Daneben soll der Gesellschaft auch die Möglichkeit verschafft werden, erworbene eigene Aktien an Dritte abzugeben, um sie als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten für den Ausbau der Geschäftstätigkeit - etwa Standorte für die Errichtung von Windkraftanlagen - zu verwenden. Des weiteren eröffnet die vorgeschlagene neue Ermächtigung die Möglichkeit, in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG eigene Aktien an ausgewählte Dritte, beispielsweise an institutionelle Anleger, zu veräußern. Hierdurch können neue Aktionärsgruppen gewonnen werden. Die Vermögens- und die Stimmrechtsinteressen der Aktionäre werden bei einer solchen Verwendung eigener Aktien jeweils angemessen gewahrt. Die vorgeschlagene Ermächtigung ist zudem auf 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft beschränkt. Außerdem darf der Preis, zu dem die erworbenen eigenen Aktien jeweils an Dritte abgegeben werden, den durchschnittlichen Xetra-Schlußkurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den letzten fünf Börsentagen vor dem Abschluß der Vereinbarung über die Wiederveräußerung der eigenen Aktien nicht wesentlich unterschreiten.
8. Beschlußfassung über die Aufhebung des noch bestehenden genehmigten Kapitals und die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals mit der Möglichkeit zum Ausschluß des Bezugsrechts der Aktionäre und Satzungsänderung
Die Hauptversammlung hat den Vorstand am 4. November 2003 ermächtigt, bis zum 30. September 2008 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 9.850.000,00 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen zu erhöhen (bestehendes Genehmigtes Kapital). Die Gesellschaft hat am 27. März 2004 einen Vertrag über die Einbringung von Anteilen an der SSP Technology A/S gegen Ausgabe von 7.831.267 neuer auf den Namen lautender Stückaktien der Gesellschaft im Gesamtnennbetrag von EUR 7.831.267,00 unter Ausnutzung des bestehenden genehmigten Kapitals geschlossen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Einladung zur Hauptversammlung stand noch nicht fest, ob diese Kapitalerhöhung vor dem Tag der Hauptversammlung in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen wird.
Sollte die Kapitalerhöhung aus dem bestehenden Genehmigten Kapital zum Zeitpunkt der Hauptversammlung noch nicht in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen sein, soll der nachfolgend vorgeschlagene Beschluß nicht gefaßt werden, da das bestehende genehmigte Kapital in diesem Fall noch nicht ausgenutzt wurde.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen unter dem Vorbehalt, daß die Kapitalerhöhung aus dem bestehenden Genehmigten Kapital am Tag der Hauptversammlung bereits in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen ist, vor zu beschließen: a) Der Vorstand wird - unter gleichzeitiger Aufhebung der am 4. November 2003 erteilten Ermächtigung gemäß § 5 Abs. 4 der Satzung, soweit von ihr noch nicht Gebrauch gemacht wurde, - ermächtigt, bis zum 13. Mai 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 13.800.000,00 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Den Aktionären ist ein Bezugsrecht zu gewähren. Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 % des im Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung und des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, auszuschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Ausgabebetrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese Begrenzung auf 10 % des Grundkapitals sind Aktien anzurechnen, die aufgrund einer Ermächtigung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erworben und unter Ausschluß des Bezugsrechts der Aktionäre in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert wurden. Ferner sind auf die vorgenannte 10 %-Grenze Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluß des Bezugsrechts ausgegeben wurden. Das Bezugsrecht kann ferner vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden, soweit es um den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder den Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter geht, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt oder soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben werden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- bzw. Optionsrechts zustehen würde. Im Übrigen kann das Bezugsrecht nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.
Über den Inhalt der Aktienrechte und die weiteren Bedingungen der Aktienausgabe einschließlich des Ausgabebetrags wird der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats entscheiden.
b) § 5 Abs. 4 der Satzung wird bei gleichzeitiger Aufhebung des derzeitigen § 5 Abs. 4 der Satzung wie folgt neu gefaßt:
§ 5 Abs. 4:
"(4) Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 13. Mai 2009 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 13.800.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital).
a) Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats
? das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 % des im Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung und des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, ausschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Betrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10 %-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und unter Ausschluß des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner sind auf die Begrenzung Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluß des Bezugsrechts ausgegeben wurden;
? das Bezugsrecht der Aktionäre zum Zwecke der Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere durch den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder durch Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter, ausschließen, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen die Ausgabe von Aktien vorgenommen werden soll;
? das Bezugsrecht der Aktionäre ausschließen, soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- bzw. Optionsrechts zustehen würde.
Sofern der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen keinen Gebrauch macht, kann das Bezugsrecht der Aktionäre nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.
b) Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzulegen.
c) Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Satzung entsprechend der Durchführung der Kapitalerhöhung und, falls das genehmigte Kapital bis zum 13. Mai 2009 nicht vollständig ausgenutzt worden ist, nach Ablauf der Ermächtigungsfrist jeweils anzupassen."


Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung gemäß §§ 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG zu Punkt 8 der Tagesordnung
Die beantragte Ermächtigung für ein genehmigtes Kapital in Höhe von EUR 13.800.000,00 dient dazu, sich bei Bedarf zügig und flexibel Eigenkapital zu günstigen Konditionen zu beschaffen. Die bislang bestehende Ermächtigung ist weitgehend aufgebraucht.
Bei der Ausnutzung des genehmigten Kapitals wird den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrechts gewährt. Das Bezugsrecht kann jedoch vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats in folgenden Fällen ausgeschlossen werden: ? Zunächst ist im Falle einer Barkapitalerhöhung ein Bezugsrechtsausschluß für einen Erhöhungsbetrag von insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens und der Ausnutzung des genehmigten Kapitals vorhandenen Grundkapitals möglich, um die neuen Aktien zu einem Betrag abzugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10 %-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworbenen und unter Ausschluß des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner anzurechnen sind Aktien, die zur Bedienung von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben werden, sofern die Schuldverschreibungen in sinngemäßer Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluß des Bezugsrechts ausgegeben worden sind. Die vorstehende Ermächtigung erlaubt die rasche Durchführung einer Barkapitalerhöhung zu einem den aktuellen Marktbedingungen möglichst nahekommenden Ausgabebetrag. Günstige Marktbedingungen können so kurzfristig genutzt werden. Bei der Ausnutzung der Ermächtigung wird der Vorstand den Abschlag auf den Börsenpreis so niedrig bemessen, wie dies nach den im Zeitpunkt der Platzierung vorherrschenden Marktbedingungen möglich ist. Durch die Ausgabe der Aktien in enger Anlehnung an den Börsenpreis werden auch die Belange der Aktionäre gewahrt. Denn aufgrund des Umstandes, daß die Platzierung ohne gesetzliche Bezugsfrist unmittelbar nach Festsetzung des Ausgabebetrags erfolgen kann, muß bei der Festsetzung nicht das Kursänderungsrisiko für den Zeitraum einer Bezugsfrist berücksichtigt werden; auch können durch Vermeidung des sonst erforderlichen Bezugsrechtsabschlags die Eigenmittel in einem größeren Maße gestärkt werden als bei einer Bezugsrechtsemission. Zudem steht den Aktionären grundsätzlich die Möglichkeit offen, durch Nachkauf gegebenenfalls ihre bisherige Anteilsquote aufrecht zu erhalten.
? Das Bezugsrecht kann vom Vorstand zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder zum Zwecke des Erwerbs sonstiger Wirtschaftsgüter ausgeschlossen werden, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen Sacheinlage erfolgen soll. Diese Ermächtigung soll den Vorstand in die Lage versetzen, ohne Beanspruchung der Börse eigene Aktien der Gesellschaft zur Verfügung zu haben, um in geeigneten Einzelfällen Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen oder sonstige Wirtschaftsgüter gegen Überlassung von Aktien der Gesellschaft erwerben zu können. Zugleich erlaubt der Erwerb eines Unternehmens oder einer Unternehmensbeteiligung oder sonstiger Wirtschaftsgüter gegen Überlassung von Aktien eine liquiditätsschonende Vornahme der jeweiligen Akquisition bzw. des jeweiligen Erwerbs, da die Gesellschaft insoweit keine bare Kaufpreiszahlung leisten muß. Insbesondere der Erwerb eines Unternehmens oder einer Unternehmensbeteiligung erfordert in der Regel eine rasche Entscheidung. Durch die vorgesehene Ermächtigung wird dem Vorstand die Möglichkeit gegeben, bei entsprechend sich bietenden Gelegenheiten zur Akquisition rasch und flexibel auf vorteilhafte Angebote reagieren zu können.
? Darüber hinaus kann das Bezugsrecht ausgeschlossen werden, soweit es erforderlich ist, um den Inhabern von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- bzw. Optionsrechts zustehen würde. Schuldverschreibungen werden in der Regel mit einem Verwässerungsschutz ausgestattet, der vorsieht, daß den Inhabern oder Gläubigern bei nachfolgenden Aktienemissionen ein Bezugsrecht auf neue Aktien eingeräumt werden kann, wie es den Aktionären zusteht. Die Inhaber oder Gläubiger werden damit so gestellt, als seien sie bereits Aktionäre. Auf diese Weise wird vermieden, den Wandlungs- bzw. Optionspreis ermäßigen zu müssen. Um Schuldverschreibungen mit einem solchen Verwässerungsschutz ausstatten zu können, muß das Bezugsrecht der Aktionäre auf diese Aktien ausgeschlossen werden. Mit der vorgeschlagenen Ermächtigung sollen die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden.
? Außer in den genannten Fällen kann das Bezugsrecht für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden, die nicht gleichmäßig auf alle Aktionäre verteilt werden können. Ohne den Ausschluß des Bezugsrechts hinsichtlich des Spitzenbetrages würden insbesondere bei der Kapitalerhöhung um runde Beträge die technische Durchführung der Kapitalerhöhung und die Ausübung des Bezugsrechts erheblich erschwert. Die als freie Spitzen vom Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossenen neuen Aktien werden entweder durch Verkauf über die Börse oder in sonstiger Weise bestmöglich für die Gesellschaft verwertet. Der Vorstand wird jedoch versuchen, die Entstehung von Spitzenbeträgen bei den Bezugsrechten zu vermeiden.


Angaben nach § 128 Abs. 2 Aktiengesetz:
Dem Aufsichtsrat der Plambeck Neue Energien AG gehören keine Vorstandsmitglieder oder Mitarbeiter von Kreditinstituten an.
Kein Vorstandsmitglied und kein Mitarbeiter der Plambeck Neue Energien AG gehören dem Aufsichtsrat eines Kreditinstitutes an.
Aufsichtsratsmitglieder der Plambeck Neue Energien AG sind in keinem Kreditinstitut als Vorstand oder Mitarbeiter tätig.
Kein Kreditinstitut hält eine nach § 21 WpHG meldepflichtige Beteiligung an der Plambeck Neue Energien AG.
Folgendes Kreditinstitut hat die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Plambeck Neue Energien AG übernommen:
VEM Aktienbank AG

Teilnahme an der Hauptversammlung:
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung sind gemäß § 13 Abs. 2 der Satzung i.V.m. § 123 Abs. 4 AktG nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die im Aktienregister der Gesellschaft eingetragen sind und sich so angemeldet haben, daß ihre Anmeldung spätestens bis Freitag, den 7. Mai 2004, bei der Gesellschaft eingegangen ist.
Aktionäre, die im Aktienregister eingetragen sind, können sich schriftlich bei der Plambeck Neue Energien AG unter der Anschrift:
Plambeck Neue Energien AG c/o Haubrok Corporate Event GmbHWidenmayerstraße 3280538 München
anmelden.
Die Aktionäre können ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung auch durch einen Bevollmächtigten, z. B. durch die depotführende Bank, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere Person ihrer Wahl ausüben lassen. In diesem Fall haben sich die Bevollmächtigten rechtzeitig selbst anzumelden oder durch den Aktionär anmelden zu lassen.
Als besonderen Service bietet die Plambeck Neue Energien AG ihren Aktionären an, sich auch von einem von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter vertreten lassen zu können. Die Bevollmächtigung des Stimmrechtsvertreters und die Weisungserteilung kann schriftlich oder über das Internet unter www.plambeck.de erfolgen. Weitere Einzelheiten können die Aktionäre den ihnen übersandten Unterlagen entnehmen.
Ist ein Kreditinstitut im Aktienregister eingetragen, so kann dieses Kreditinstitut das Stimmrecht für Aktien, die ihm nicht gehören, nur auf Grund einer Ermächtigung des Aktionärs ausüben.
Eintrittskarten und Stimmkarten werden nur den zur Teilnahme berechtigten Aktionären oder Bevollmächtigten erteilt.
Anfragen und Anträge von Aktionären
Wenn ein Aktionär Anfragen zur Hauptversammlung hat oder Gegenanträge gegen einen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat stellen oder Wahlvorschläge unterbreiten möchte, sind diese ausschließlich an folgende Adresse zu richten:
Plambeck Neue Energien AG- Investor Relations -Peter-Henlein-Straße 2-427472 CuxhavenTelefax.: 0 47 21 / 718 373 oder per E-Mail anir@plambeck.de
Rechtzeitig unter dieser Adresse eingegangene Gegenanträge oder Wahlvorschläge werden den Aktionären nach Maßgabe des § 126 AktG nach ihrem Eingang unter der Internetadresse
www.plambeck.de
zugänglich gemacht.

Cuxhaven, im April 2004
Plambeck Neue Energien AG
Der Vorstand
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