05.07.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

5.7.2006: RWE-Tochter Thames Water zieht den Kopf aus der Schlinge - Zusätzliche Sanierungsinvestition wendet Strafzahlungen ab

Die britische Thames Water entkommt einer Millionenstrafe durch die Ankündigung zusätzlicher Investitionen in ihre Wasserleitungen. Wie britische Medien berichten, verpflichtete sich die Tochter des RWE-Konzerns dazu, 216 Millionen Euro in die Sanierung des maroden Rohrnetzes in London zu stecken. Damit reagierte sie auf eine von der britischen Regulierungsbehörde Ofwat angedrohte Strafzahlung. Die hatte dem Unternehmen vorgeworfen, die massive Versickerung von Wasser in den alten Verbindungen nicht wie geplant bekämpft zu haben. Die zusätzliche Investition fällt nun doppelt so hoch aus wie das angedrohte Strafgeld. Statt wie ursprünglich geplant rund 1,4 Milliarden Euro wird Thames Water nun zwischen 2005 und 2010 über 1,6 Milliarden Euro für die Sanierung des Leitungsnetzes ausgeben.

Thames Water hatte im vergangenen Jahr Rekordgewinne verzeichnet. RWE will sich von der Gesellschaft trennen und favorisiert einen Börsengang. Allerdings zeigen sich auch Großinvestoren interessiert (wir berichteten: ECOreporter.de-Beitrag vom 22. Juni).

RWE AG: ISIN DE0007037129 / WKN 703712
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