06.12.05 Erneuerbare Energie

6.12.2005: Spanische Windkraftbranche f?rchtet Einnahmeverluste - Regierung will Einspeiseverg?tung festschreiben

Die spanische Regierung plant die Verg?tungspraxis für die einheimischen Windkraftproduzenten zu ?ndern. Medienberichten zufolge sollen in dem Land auf der iberischen Halbinsel schon im Verlauf des kommenden Jahres gesetzlich festgelegte Abnahmepreise für Windstrom bestimmt werden. Antonio Fern?ndez Segura, Industrieminister des Landes, wolle auf diesem Weg die Energiepreise für die rund 25 Millionen registrierten spanischen Stromkunden langfristig senken, hie? es. Sollte das Regierungsvorhaben Wirklichkeit werden, k?nnte der bislang im freien Wettbewerb durchschnittlich erzielte Preis von rund 90 Euro für jede Megawattstunde Windstrom auf 65 Euro zur?ckgehen.

Die Entscheidung für den Verkauf des Stroms zu staatlich festgelegten Entgelten oder zu (variablen) Marktpreisen lag bisher dennoch ganz bei den Windenergieerzeugern. Die ?berwiegende Mehrheit der Windpark-Betreiber habe von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und sich für den lukativeren Verkauf zu Marktbedingungen entschieden, hie? es.

In ihrem energiepolitischen Entwicklungsplan "Plan de Energ?as Renovables 2005-2010" hatte sich die spanische Regierung den Angaben zufolge noch im August 2005 eindeutig zur massiven F?rderung Erneuerbarer Energien, insbesondere der Windkraft, bekannt. In diesem Zusammenhang seien Investitionen von rund 24 Millionen Euro bis zum Jahr 2011 angek?ndigt worden.

Bild: Windpark "Meda" der spanischen Iberdrola SA / Quelle: Unternehmen
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