06.02.04 Nachhaltige Aktien , Meldungen

6.2.2004: Übernahmeangebot der Steierobst-Kernaktionäre scheitert - Fruchtverarbeiter bleibt Börse erhalten

Die Frist für die zweite Pflichtofferte des Zucker- und Stärkekonzerns Agrana an den Streubesitz des steirischen Fruchtverarbeiters Steirerobst AG ist abgelaufen. Agrana hält nun zusammen mit anderen Kernaktionären 89,5 Prozent der Anteile. Damit ist der Streubesitz nach wie vor so groß, dass der Obstverarbeiter an der Wiener Börse bleiben kann. Das berichtet die Nachrichtenagentur APA. Solange der Free Float bei Steirerobst mehr als 10 Prozent betrage, sei ein "Squeeze-out" nicht möglich. Es sei auch nicht geplant gewesen, teilte eine Sprecherin des Unternehmens mit. Aus dem Free Float seien bis Ende Januar Aktien in Höhe von insgesamt 2,5 Prozent des Grundkapitals zum Verkauf eingereicht worden, heißt es. Das wäre knapp ein Fünftel des Streubesitzes, auf den die Pflichtofferte gezielt hatte. Das Angebot war zu einem Preis von 27,81 Euro je Aktie ergangen. Anlegerschützer hatten empfohlen, es nicht anzunehmen.

Agrana Beteiligungs-AG: ISIN AT0000603709 / WKN 779535
Steirerobst AG: ISIN AT0000798707
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