06.05.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

6.5.2006: Bookbuilding-Phase für Schmack Biogas beginnt voraussichtlich am 18. Mai - UmweltBank-Vorstand Popp: "Sind als "Unterkonsorte" beteiligt"

Die Schwandorfer Biogas AG will mit ihrem Bookbuilding-Verfahren voraussichtlich am 18. Mai starten. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung meldet, wird erst dann die Preisspanne bekannt gegeben. Die Schmack Biogas wendet damit das so genannte "entkoppelte Preisbildungsverfahren" an (decoupled approach). Am 11. Mai soll die Roadshow beginnen, bei der das Unternehmen nationalen und internationalen Investoren sein Geschäftsmodell vorstellen will. Der Prospekt zum Börsengang muss noch von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigt werden, womit am 10. Mai gerechnet wird.

Die Nürnberger UmweltBank AG hält nach Angaben von Vorstandschef Horst P. Popp gegenüber ECOreporter.de fünf Prozent der Aktien von Schmack Biogas. "Einen Teil unserer Anteile werden wir beim Börsengang verkaufen", so Popp. Wie der Vorstandschef weiter erklärte, werden sich die Kunden der UmweltBank an der Emoission beteiligen können. "Wir zählen zur sogenannten "Unterkonsorte" und sind an der Platzierung der Aktien beteiligt", sagte Popp. Das IPO ("Initial Public Offering") des Anbieters für die Projektierung, Errichtung und den Betrieb von Biogasanlagen wird durch ein Bankenkonsortium unter Führung der HypoVereinsbank betreut. Weitere Konsortialbanken sind die BayernLB und Sal. Oppenheim.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Dow Jones will die Schmack Biogas AG 31 Prozent der Anteile des Spezialisten für Anlagentechnik Köhler & Ziegler Anlagentechnik GmbH erwerben. Das Unternehmen mit Sitz in Lollar bei Gießen hat sich auf den Bau von Blockheizkraftwerken und Gasreinigungseinrichtungen spezialisiert. Ende 1997 beteiligte sich die E.on Mitte AG mit Sitz in Kassel an Köhler & Ziegler. Sie hält 24 Prozent der Gesellschafteranteile. 58 Prozent hält als Geschäftsführender Gesellschafter Helmut Ziegler. Die restlichen 18 Prozent verteilen sich auf Mitarbeiter des Unternehmens.

Bild: Biogasanlage der Schmack Biogas AG / Quelle: Unternehmen
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