07.11.06 Nachhaltige Aktien , Meldungen

7.11.2006: Abwerfen von Ballast oder Anbieten von Tafelsilber? - Plambeck will Tochterunternehmen an die Börse bringen

Das Umfeld scheint nicht gerade ideal: Als Folge der vorgelegten schwachen Zahlen zu den ersten neun Monaten und zum dritten Quartal ist die Aktie des Windkraftprojektierers Plambeck stark unter Druck geraten (ECOreporter.de berichtete). Wie nebenbei bekannt wurde, will das Unternehmen aus Cuxhaven dennoch seine dänische Tochter SSP Technology A/S an die Börse bringen. Sie entwickelt und produziert Rotorblätter für Windkraftanlagen. 2003 hatte die Plambeck Neue Energien AG die Mehrheit an der Gesellschaft übernommen. Diese hat laut Unternehmensangaben in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2006 zwar ihren Umsatz von 0,6 auf 1,8 Millionen Euro stark steigern können. Der Vorsteuerverlust erhöhte sich jedoch auf von 0,9 auf 1,2 Millionen Euro. Wie Dow Jones meldet, hält sich Plambeck noch offen, ob sie ein Listing der SSP Technology im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse oder im Alternative Investment Market (AIM) der Londoner Börse anvisiert. Bei letzterem sind die Anforderungen besonders niedrig.

Plambeck Neue Energien AG: ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG

Bildhinweis: Nicht alle Unternehmen der Windkraftbranche sind derzeit profitabel / Quelle: ECOreporter.de
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