07.12.01

7.12.2001: WorldWater erhält 53 Millionen-Dollar-Auftrag von den Philippinen

Die philippinische Regierung und die amerikanische WorldWater Corp. haben einen Vertrag über ein 52 Millionen-Dollar-Programm unterzeichnet. Das berichtet das Unternehmen. Das philippinische Landwirtschafts-Ministerium und die Entwicklungs-Agentur der Vereinigten Staaten wollten ein Programm starten, in dem die Solarpumpen von WorldWater in der Küstenregion zwischen Luzon und Mindanao für die Erzeugung von Strom eingesetzt würden.
Die US-Entwicklungsagentur finanziere außerdem eine Tauglichkeitsstudie, die klären solle, wie die solarbetriebenen Pumpen des Anbieters aus Pennington, New Jersey, für ein Landwirtschaftprogramm auf den Philippinen genutzt werden können. Sie werde dafür 300.000 Dollar zahlen, sagte Quentin T. Kelly, der Vorsitzende von WorldWater. Die Hydrologen und Ingenieure seines Unternehmens könnten schon im Januar mit der Arbeit beginnen.
Das Folge-Projekt im Umfang von 52 Millionen Dollar werde durch die Philippinische National-Bank finanziert. Die Amerikanische Export-Import Bank garantiere dabei für 85 Prozent der Summe, was wiederum durch eine Bürgschaft der phillipinischen Regierung gedeckt sei. Das landesweite Bewässerungsprojekt werde unmittelbar nach Fertigstellung der Studie im späten Frühjahr 2002 anlaufen und zwei Jahre dauern, berichtete Kelly.
Der philippinische Landwirtschaftsminister Leonardo Montemayor sagte, das amerikanische Landwirtschaftsministerium wolle in Form von Bürgschaften, Krediten und Zuschüssen insgesamt rund 230 Millionen Dollar zur Verfügung stellen. Ziel sei es, die philippinische Landwirtschaft zu modernisieren und die Armut auf dem Lande zu überwinden.
Kelly wies darauf hin, dass WorldWater seine Solarpumpen auf den Philippinen bisher vor allem in den von den Rebellen beherrschten Gebieten auf Mindanao errichtet habe. Bei der Entscheidung über die Auftragsvergabe seien diese Erfahrungen entscheidend gewesen.
WorldWater habe auf den Philippinen in den vergangenen Monaten eine Reihe weiterer Verträge abgeschlossen - besonders mit Kommunen der Touristen-Insel Cebu. Ziel sei, Wasser zur Bewässerung des Landes und Energie zu gewinnen, sagte Kelly. "Die Verträge mit den Kommunen haben eine Gesamtumfang von mehr als 10 Millionen Dollar."
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