Nachhaltige Aktien, Meldungen

7.3.2007: E.on AG verzichtet auf Satzungsänderungen für Endesa-Übernahme - "Prozess vereinfachen"

Die Düsseldorfer E.on AG verzichtet auf Satzungsänderungen für ihre Übernahme der spanischen Endesa SA. Wie das DAX-Unternehmen mitteilte, besteht es nun nicht mehr darauf, dass die Hauptversammlung von Endesa verschiedene Satzungsänderungen beschließt. Dies war bislang eine Bedingung des Übernahmeangebotes gewesen. Nach dem Eintritt von Acciona und Enel komme es "entscheidend" auf die abschließenden Kapitalverhältnisse bei Endesa an, so E.on. Darauf wolle man sich voll konzentrieren und den Prozess vereinfachen.

E.on hatte bisher gefordert, die Hauptversammlung von Endesa solle die Stimmrechtsbeschränkung aus §32 ihrer Satzung aufheben. Zudem sollten weitere Artikel der Satzung in Bezug auf die Anforderung an die Zusammensetzung des Board of Directors und die Ernennung zum Director oder Chief Executive Officer geändert werden.

E.ON erklärte nun, auf diese Bedingungen zu verzichten. Voraussetzung für die Gültigkeit des Angebots bleibe jedoch weiterhin, dass im Rahmen des Angebotes mindestens 50,01 Prozent des Grundkapitals von Endesa erworben werden müssten, so der Düsseldorfer Energiekonzern.

Empresa Nacional de Electricidad SA (Endesa): ISIN ES0130670112 / WKN 871028
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