07.05.03

7.5.2003: Wonnemonat Mai - Gute Nachrichten für Gelsenwasser-Aktionäre

Die Aktionäre der Gelsenwasser AG (ISIN: DE0007760001 WKN: 776000 ) sollen eine unveränderte Dividende in Höhe von 7,50 Euro je Aktie erhalten. Dies erklärte Prof. Hartmut Griepentrog, Vorstandsvorsitzender des Gelsenkirchener Gas- und Wasserversorgers, auf der Bilanz-Pressekonferenz. Nach seinen Angaben stieg der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2002 gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Millionen Euro auf 44,6 Millionen Euro. Der Bilanzgewinn habe mit 25,8 Millionen Euro das Rekordniveau des Vorjahres erreicht. Auch für 2003 erwartet der Vorstand ein weiterhin zufriedenstellendes Ergebnis.

Bereits auf der Einladung zur Hauptversammlung hatte das Unternehmen angekündigt, dass es für 2002 eine unveränderte Dividende von 7,50 Euro je Stückaktie bezahlen wird. Laut vwd liegt die Ausschüttung damit erneut bei insgesamt 25,8 Millionen Euro. Davon erhielte etwa 21 Millionen Euro die E.on AG. Der Energiekonzern besitzt 80,5 Prozent der Anteile, muss diese jedoch gemäß der Ministererlaubnis zur Ruhrgas-Übernahme demnächst veräußern.

Die Gelsenwasser-Gruppe ist mit einer Förderung von 350 Mio. m³/ Trinkwasser in 2002 mit Abstand Deutschlands größtes Wasserunternehmen. Sie setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Wachstumsstrategie fort. Dabei war das Unternehmen sowohl auf dem nationalen wie auch auf dem internationalen Markt aktiv. Gemeinsam mit der Avacon AG wurden 29 Prozent der Anteile an den Städtischen Werken Magdeburg erworben, um sich mit der Tochtergesellschaft der
SWM im Trinkwassermarkt in Sachsen-Anhalt zu engagieren. Zusätzlich erwarb das Unternehmen 17 Prozent an der Abwassergesellschaft Gelsenkirchen, an der sie nun mit 51 Prozent die Mehrheit hält. In Ungarn weitete die GW Borsodvíz Kft. ihr Geschäft weiter auf nun 138 Gemeinden aus. Im türkischen Fethiye entsteht zurzeit im Rahmen eines BOT-Projektes eine Kläranlage, die Gelsenwasser mindestens 3,5 Jahre betreiben will. Mit dem Erwerb von 46 Prozent der Anteile an der PWiK Glogów Sp. z o.o. in Polen erfolgte der Einstieg in einen nach Einschätzung des Unternehmens wichtigen osteuropäischen Markt. Die PWiK ist für die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung von 74.000 Einwohnern zuständig.
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