07.09.04

7.9.2004: Meldung: Interseroh AG: Kunststoffaufbereitungsanlage in Betrieb genommen

Aschersleben, 7. September 2004. Der Kölner Dienstleistungs- und Rohstoffkonzern Interseroh AG hat am Dienstag im sachsen-anhaltinischen Aschersleben eine Kunststoffaufbereitungsanlage in Betrieb genommen. Die Anlage gehöre "zu den modernsten und innovativsten in Europa", sagte Interseroh-Vorstandsmitglied Michael Mevissen bei der feierlichen Eröffnung des Standorts. Mit der weit über einer halben Million Euro teuren Investition wird gebrauchtes EPS (Expandiertes Polysterol), besser bekannt unter dem Handelsnamen "Styropor", recycled. Das gewonnene linsenförmige Granulat ist ein wichtiger Rohstoff für die Kunststoffindustrie und kommt vor allem im Spritzguss zu Einsatz.

Aschersleben im Schnittpunkt wichtiger Industrieregionen

Mevissen begründete die Wahl des Standorts Aschersleben mit einem erheblichen Logistikvorteil der Region: Die Stadt liegt am Schnittpunkt der wichtigen Industrieregionen Halle/Leipzig, Magdeburg, Bitterfeld und Berlin. Vorrangig aus dem Umkreis von 200 Kilometern kommen täglich fünf bis sechs Lkw, jeder mit rund 700 Kilogramm EPS beladen. Dieses wird in einem thermo-mechanischen Verfahren zu dem Granulat verarbeitet.

Vervollkommnung von Stoffkreisläufen

Mevissen kündigte an, Ziel von Interseroh sei es, "den Standort im Dauerbetrieb systematisch zu stärken und kontinuierlich auszubauen". Derzeit beschäftigt Interseroh in Aschersleben fünf Mitarbeiter. Für das Unternehmen stehe neben dem wirtschaftlichen Nutzen auch der Recyclinggedanke und damit der ökologische Ansatz im Vordergrund: "Interseroh will weiter zur Vervollkommnung von Stoffkreisläufen beitragen."

Das EPS stammt aus unterschiedlichen Branchen, vor allem aus Elektrobetrieben und aus dem Bausektor. Es wird unter anderem über das bundesweite Interseroh-Rücknahmesystem für Transportverpackungen gesammelt. Mevissen: "Interseroh erfüllt mit der Erfassung der Verpackungen die Rücknahmequoten der Verpackungsverordnung, die die Hersteller zur Verwertung des Styropors verpflichtet."

Weitere Informationen zur Interseroh AG erhalten Sie bei:
Michael Block, Leiter Unternehmenskommunikation Interseroh AG
Tel. 02203/9147-264, Fax 02203/9147-406, eMail: m.block@interseroh.de
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