08.04.05 Erneuerbare Energie

8.4.2005: Deutsche Partner bauen ersten kommerziellen Windpark in Taiwan

Der erste kommerzielle Windpark in Taiwan wird aus Deutschland finanziert. Anl?sslich der Grundsteinlegung für das Vorhaben teilten das am Donnerstag in Frankfurt/Main die drei an dem Projekt beteiligten Partner mit: die IKB Deutsche Industriebank, die KfW IPEX-Bank und die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH. Initiatoren des Projektes sind laut der Meldung die Bremer Unternehmen VWind AG und WPD AG.

Die deutschen Financiers wollten insgesamt 67 Millionen Euro auf der chinesischen Insel investieren, hie? es. Davon w?rden 47 Millionen aus langfristigen Krediten der IKB Deutsche Industriebank und der KfW IPEX-Bank bereitgestellt. Das Kreditrisiko werde erstmals durch eine sogenannte Lokalw?hrungsdeckung im Rahmen der staatlichen Hermes-Deckungen abgedeckt. Diese Lokalw?hrungsdeckung erm?gliche eine auf den Taiwan-Dollar lautende Finanzierung. Damit k?nne die lokale Betreibergesellschaft von Wechselkursrisiken weitgehend freigehalten werden. Die DEG stelle weitere 7,5 Millionen Euro in Form eines eigenkapital?hnlichen Darlehens zur Verf?gung.

Der Windpark soll laut dem Bericht an der Nordwestk?ste Taiwans entstehen und 25 Anlagen der Enercon GmbH mit einer installierten Kapazit?t von fast 50 Megawatt umfassen. Das Unternehmen mit Sitz in Leer werde dar?ber hinaus auch die langfristige Wartung und Instandhaltung der Windturbinen ?bernehmen.

Taiwan r?ume der F?rderung erneuerbarer Energien einen hohen Stellenwert ein, hie? es weiter. Mit dem Erlass eines am deutschen Vorbild orientierten Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) werde noch in diesem Jahr gerechnet.
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