08.05.04

8.5.2004: Meldung: Creaton AG: Einladung zur Hauptversammlung im Juni

Creaton Aktiengesellschaft
Wertingen
-Wertpapier-Kenn-Nummern 548 300/548 303-
-ISIN: DE0005483002/DE0005483036-

Wir laden hiermit unsere Aktionäre zu der am Freitag, den 25. Juni 2004, 10.30 Uhr im Forum am Hofgarten, Jahnstraße 2, 89312 Günzburg stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

Tagesordnung
1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2003. Vorlage des gemeinsamen Lageberichts für den Creaton-Konzern und die Creaton Aktiengesellschaft für 2003. Vorlage des Berichts des Aufsichtsrats.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn von € 5.037.976,87 wie folgt zu verwenden:

Zahlung einer Dividende von € 0,75 je
Stammaktie auf das dividendenberechtigte
Grundkapital in Höhe von € 10.752.000,00 -> €3.150.000,00

Zahlung einer Dividende von € 0,87 je
Vorzugsaktie auf das dividendenberechtigte
Grundkapital in Höhe von € 7.168.000,00
unter Berücksichtigung des nicht
dividendenberechtigten Grundkapitals
der eigenen Anteile in Höhe von € 1.792.000,00 -> €1.827.000,00

Vortrag auf neue Rechnung -> € 60.976,87

Bilanzgewinn -> € 5.037.976,87


Die Dividende ist am 28. Juni 2004 zahlbar.

3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2003

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Entlastung vor.

4. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2003

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Entlastung vor.

5. Beschlussfassung über die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals und eine Satzungsänderung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen:
a) Der Vorstand wird ermächtigt, in der Zeit bis zum 24. Juni 2009 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt € 8.960.000,00 durch Ausgabe neuer Stammaktien und/oder stimmrechtsloser Vorzugsaktien, welche jeweils auf den Inhaber lauten, zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I). Die Zahl der Aktien muss sich in demselben Verhältnis wie das Grundkapital erhöhen. Die Kapitalerhöhungen können gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen erfolgen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur zur Vermeidung von Spitzenbeträgen und/oder für eine Kapitalerhöhung mit Sacheinlagen zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder sonstigen wesentlichen Betriebsmitteln zulässig. Außerdem ist ein Bezugsrechtsausschluss zulässig, wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlage 10 % des Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Des Weiteren kann das Bezugsrecht für Inhaber einer Aktiengattung bezüglich der anderen Aktiengattung ausgeschlossen werden, sofern das Bezugsverhältnis für beide Aktiengattungen gleich ist.

b) § 5 Abs. 3 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

"Der Vorstand ist ermächtigt, in der Zeit bis zum 24. Juni 2009 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt € 8.960.000,00 durch Ausgabe neuer Stammaktien und/oder stimmrechtsloser Vorzugsaktien, welche jeweils auf den Inhaber lauten, zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I). Die Zahl der Aktien muss sich in demselben Verhältnis wie das Grundkapital erhöhen. Die Kapitalerhöhungen können gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen erfolgen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur zur Vermeidung von Spitzenbeträgen und/oder für eine Kapitalerhöhung mit Sacheinlagen zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder sonstigen wesentlichen Betriebsmitteln zulässig. Außerdem ist ein Bezugsrechtsausschluss zulässig, wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlage 10 % des Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Des Weiteren kann das Bezugsrecht für Inhaber einer Aktiengattung bezüglich der anderen Aktiengattung ausgeschlossen werden, sofern das Bezugsverhältnis für beide Aktiengattungen gleich ist."

c) § 5 Abs. 4 der Satzung wird ersatzlos gestrichen.

Bericht des Vorstands gemäß §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG

Die Satzung sah bisher in § 5 Abs. 3 ein genehmigtes Kapital in Höhe von bis zu € 2.688.000,00 (Genehmigtes Kapital I) und in § 5 Abs. 4 ein weiteres genehmigtes Kapital in Höhe von bis zu € 6.272.000,00 (Genehmigtes Kapital II) vor. Beide Ermächtigungen sind am 17.06.2004 ausgelaufen. Durch den Beschluss gemäß Tagesordnungspunkt 5 soll ein neues genehmigtes Kapital in Höhe von bis zu EUR 8.960.000,00 geschaffen werden, das wie bisher auf 5 Jahre befristet ist, also bis zum 24.06.2009 laufen soll. Die Höhe des neuen genehmigten Kapitals entspricht mit 50 % des Grundkapitals der gesetzlichen Vorgabe.

An die Stelle der bisherigen Aufteilung in ein Genehmigtes Kapital I und II soll zur Vereinfachung künftig nur noch ein genehmigtes Kapital treten, das sowohl für Bar- als auch für Sachkapitalerhöhungen zur Verfügung steht. Durch die Schaffung dieses neuen Genehmigten Kapitals I soll erneut Vorsorge dafür getroffen werden, dass die Gesellschaft bei günstigen Gelegenheiten ihr Eigenkapital stärken und insbesondere zum Zwecke von Akquisitionen Aktien gegen Sacheinlagen gewähren kann. Gerade in diesen Fällen ist es notwendig, schnell handeln zu können, so dass dies nur im Rahmen eines entsprechenden genehmigten Kapitals möglich ist.

Den Aktionären ist grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand soll jedoch ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge, die infolge des Bezugsverhältnisses entstehen und nicht mehr gleichmäßig auf alle Aktionäre verteilt werden können, zur Erleichterung der Abwicklung vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.

Auch im Falle einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder sonstigen wesentlichen Betriebsmitteln soll der Vorstand ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Hierdurch wird es dem Vorstand ermöglicht, Aktien der Gesellschaft als Akquisitionswährung anzubieten. Ohne Bezugsrechtsausschluss wäre eine solche Verwendung der Aktien praktisch ausgeschlossen. Konkrete Pläne für das Ausnutzen dieser Ermächtigung bestehen derzeit nicht.

In Fällen der Barkapitalerhöhung soll der Vorstand ferner gemäß §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats hinsichtlich eines Erhöhungsbetrags, der 10% des Grundkapitals nicht übersteigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn die neuen Aktien zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, der den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung versetzt die Gesellschaft in die Lage, Marktchancen schnell und flexibel zu nutzen und einen dafür bestehenden Kapitalbedarf gegebenenfalls auch sehr kurzfristig zu decken. Der Ausschluss des Bezugsrechts ermöglicht dabei dem Vorstand nicht nur ein zeitnäheres Agieren, sondern auch eine Platzierung der Aktien zu einem börsenkursnahen Preis. Dies führt im Vergleich zu Bezugsrechtsemissionen zu höheren Emissionserlösen, da der dort übliche Abschlag geringer ausfallen oder sogar ganz entfallen kann. Da die neuen Aktien nah am Börsenkurs platziert werden, kann jeder Aktionär zur Aufrechterhaltung seiner Beteiligungsquote Aktien zu annähernd gleichen Bedingungen am Markt erwerben.

Der Vorstand soll schließlich mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht von Inhabern einer Aktiengattung bezüglich der anderen Aktiengattung ausschließen können, sofern das Bezugsverhältnis für beide Aktiengattungen gleich ist. Dadurch ist es möglich, unter Beibehaltung der Verhältnisse der Gattungen zueinander, Stammaktionären nur Stämme und Vorzugsaktionären nur Vorzüge anzubieten.

Der Bezugskurs wird jeweils zu gegebener Zeit so festgelegt werden, dass unter Berücksichtigung der jeweiligen Verhältnisse die Interessen der Aktionäre und die Belange der Gesellschaft angemessen gewahrt werden.

6. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2004

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die AWT Audit Wirtschafts-Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2004 zu wählen.

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nach § 12 der Satzung diejenigen Aktionäre berechtigt, die ihre Aktien ordnungsgemäß bei der Gesellschaft, bei einem deutschen Notar, bei einer Wertpapiersammelbank oder bei einer der nachstehend genannten Banken und ihren Niederlassungen hinterlegen.

Die Hinterlegung ist ordnungsgemäß, wenn die Aktien spätestens am Freitag, dem 18. Juni 2004, bis zur Beendigung der Hauptversammlung verwahrt werden.

Die Hinterlegung gilt auch dann als bei einer Hinterlegungsstelle bewirkt, wenn die Aktien mit Zustimmung einer Hinterlegungsstelle für diese bei einem Kreditinstitut gesperrt gehalten werden.

Im Falle der Hinterlegung bei einem deutschen Notar oder einer Wertpapiersammelbank ist die von diesen auszustellende Bescheinigung spätestens am ersten Werktag nach Ablauf der Hinterlegungsfrist, also spätestens am Montag, dem 21. Juni 2004, bei einer Hinterlegungsstelle einzureichen.

Hinterlegungsstellen sind:
Dresdner Bank AG
Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG
DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank

Der Aktionär kann sein Stimmrecht bzw. sein Teilnahmerecht in der Hauptversammlung auch durch einen Bevollmächtigten, z.B. durch die depotführende Bank, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere Person seiner Wahl, ausüben lassen.

Jede Stammaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Vorzugsaktien haben kein Stimmrecht.

Als besonderen Service bieten wir unseren Aktionären an, von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter zu bevollmächtigen. Die Aktionäre, die den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertretern eine Vollmacht erteilen möchten, benötigen hierzu eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung. Um den rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarte sicherzustellen, sollte die Bestellung möglichst frühzeitig bei der Depotbank eingehen. Für die Erteilung der Vollmacht und der entsprechenden Weisungen verwenden Sie bitte das von der Gesellschaft zur Verfügung gestellte Formular, welches Sie direkt bei der Gesellschaft (Fax-Nr. 08272/86-511) anfordern können. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zur Teilnahme an der Hauptversammlung durch die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter.

Gegenanträge gegen einen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt gem. § 126 Abs. 1 AktG sind ausschließlich zu richten an:


Creaton AG
- Investor Relations -
Dillinger Str. 60
86637 Wertingen


Telefax: (08272/86-511)
Email: investor-relations@creaton.de

Rechtzeitig unter dieser Adresse eingegangene Gegenanträge werden den anderen Aktionären im Internet unter www.creaton.de unverzüglich zugänglich gemacht. Anderweitig adressierte Anträge werden nicht berücksichtigt.

Die Aktionäre können die vom Gesetz für die Hauptversammlung verlangten Berichte und Unterlagen in den Geschäftsräumen der


Creaton AG
Dillinger Straße 60
86637 Wertingen

einsehen und erhalten diese auf Verlangen übermittelt. Diese Berichte und Unterlagen sind auch im Internet unter www.creaton.de, Angebot "Investor Relations" veröffentlicht.



Wertingen, im Mai 2004
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