08.06.07 Erneuerbare Energie

8.6.2007: Erneuerbare Energie: Siemens rechnet mit Wachstumsschub für klimaschonende Technologie in den USA – Investitionen in Windkraft und Effizienzsteigerungen angekündigt

Der Vorstandsvorsitzende der US-Energiesparte von Siemens, Randy Zwirn, hält es für wahrscheinlich, dass die USA in den kommenden fünf Jahren ein Treibhausgasgesetz verabschieden. Das geht aus US-Medienberichten hervor. Hintergrund sei der Beschluss der Regierungschefs der führenden acht Industriestaaten, die möglicherweise bis 2050 die Treibhausgasemission um 50 Prozent senken wollen. Als aussichtsreichste Wege, den Schadstoffausstoß zu senken, sieht Zwirn die Steigerung der Energieeffizienz und die Windkraft. Hier und in der Kohlevergasung liegen den Berichten zufolge auch die Hauptschwerpunkte bei künftigen Investitionen von Siemens. Neue Kohlekraftwerke verlieren demnach an Attraktivität, nachdem die Behörden kürzlich eine neue Anlage der Power & Light in Florida nicht genehmigt haben.

Nach Gesprächen mit US-Senatoren sei Zwirn überzeugt, dass die Behörden einen Preis für Treibhausgas-Emissionen festsetzen werden, um Solarenergie, Windkraft und andere alternative Energien wettbewerbsfähig zu machen. “Wir befinden uns an dem Punkt, wo Energiesicherheit und Klimasicherheit zusammen fallen”, wird Zwirn zitiert. Zwirn gehört dem Gremium an, das über ein 14-Milliarden-Dollar-Budget der Siemens-Energiesparte entscheidet. Zwirn lobte den Berichten zufolge die Solarenergie, hält sie jedoch im Vergleich zu Windkraft für teurer. In den Energiemix von Siemens gehört weiter auch Kernenerie.

Bildhinweis: Siemens will kräftig in Windkraft investieren. / Quelle: Unternehmen
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