9.3.2007: Meldung: Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) zu den Beschlüssen des Europäischen Rates

"Wichtiger Schritt zu nachhaltiger europäischer Energiepolitik"

Lastenteilung beim Klimaschutz in Europa fair und angemessen gestalten / Erneuerbare mit effizienten und marktgerechten Fördersystemen voranbringen


Berlin, 9. März 2007 - Als wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigen europäischen Energiepolitik wertet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, die Beschlüsse des Europäischen Rates. "Jetzt kommt es darauf an, die Lastenverteilung beim Klimaschutz für die einzelnen Länder fair und angemessen auszugestalten. Die deutsche Vorreiterrolle beim Klimaschutz darf nicht dazu führen, dass die Bundesrepublik für die Versäumnisse anderer Länder aufkommen muss", erklärte VDEW-Hauptgeschäftsführer Eberhard Meller in einer ersten Stellungnahme.

Beim Ausbau der erneuerbaren Energien fordert die Elektrizitätswirtschaft effiziente und marktgerechte Fördersysteme für ganz Europa. "Es darf nicht nur um Mengenzuwachs gehen. Auch die Effizienz der Förderung muss gesteigert werden, um die Integration der Erneuerbaren - in ihrem eigenen Interesse - in den Markt zu beschleunigen", betonte Meller.

Der VDEW sieht insbesondere die geforderte Verstärkung der grenzüberschreitenden regionalen Energiezusammenarbeit positiv. Dies sei eine Bestätigung für das Engagements des Verbandes im Nord-Westeuropäischen Markt, der Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande und Luxemburg umfasst. Meller: "Wichtig ist, eine nahtlose Zusammenarbeit der Netzbetreiber, Regulierungsbehörden, aller Marktparteien sowie auch der Regierungen anzustreben."

Weitere Informationen:
Patricia Nicolai, Pressesprecherin Tel 030/72 61 47-330/331 Fax: -339
presse@vdew.net www.strom.de

VDEW:
Der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, vertritt die Interessen von rund 750 Stromunternehmen unterschiedlicher Größe und Organisationsformen. Sie repräsentieren 90 Prozent des deutschen Strommarktes. Der VDEW wurde 1892 gegründet und arbeitet im engen Verbund mit vier Fachverbänden. Der Branchenverband ist Berater und Vordenker in Energiefragen. Er setzt sich für die Ausgewogenheit von Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit ein.
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