09.04.03

9.4.2003: Harpen plant neues Biomasse-Heizkraftwerk

Die RWE-Tochter Harpen AG (WKN 603400), Dortmund, plant einem Bericht der Vereinigten Wirtschaftsdienste (vwd) zufolge den Bau eines neuen Biomasse-Heizkraftwerks in Kirchhundem im Sauerland. Projektpartner sei die Papierfabrik Gebrüder Grünewald, die Verpackungen für die Lebensmittelindustrie herstelle, so ein Unternehmenssprecher.

Für das Biomassekraftwerk ist die Gründung eines Joint Venture beantragt, an dem Harpen zu 49 Prozent und Grünewald zu 51 Prozent beteiligt ist. Die Anlage soll eine elektrische Leistung von zehn Megawatt haben und Wärme im Umfang von elf Megawatt produzieren. Preis des Projekts: 30 Millionen Euro. Jährlich soll Prozessdampf im Umfang von 85.000 MWh entstehen und für die Trocknung in der Papierproduktion eingesetzt werden. Das Heizkraftwerk ist auf einen Verbrauch von 70.000 Tonnen Altholz pro Jahr ausgelegt.

Die Projekt-Gesellschaft werde in den nächsten Wochen gegründet, so Harpen. Das Genehmigungsverfahren könne dann bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein und der Bau beginnen. Mitte 2005 würde die Anlage in Betrieb gehen.
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