09.06.04 Nachhaltige Aktien , Meldungen

9.6.2004: REpower will 2004 moderat wachsen - hohe Stahlpreise belasten Ertragslage

Der Windanlagenbauer REpower Systems AG erwartet für 2004 ein moderates Wachstum bei Umsatz und Ertrag. Das sagte, nach übereinstimmenden Berichten verschiedener Nachrichtenagenturen, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Fritz Vahrenholt laut seinem Redetext auf der Hauptversammlung in Hamburg. Man strebe für das laufende Geschäftsjahr den Verkauf von 190 Windkraftanlagen an, so Vahrenholt, im Ausland wolle REpower 50 Anlagen absetzen.

Belastungen für die Gewinnsituation des Windanlagenbauers drohen laut den Meldungen vom Stahlmarkt: Infolge der hohen Stahlpreise könne der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) 2,5 Millionen Euro niedriger ausfallen als erwartet, so REpower. Das Unternehmen bekräftigte dennoch seine Absicht, den Aktionären für 2003 eine mit 0,60 Euro je Aktie unveränderte Dividende zu zahlen.

Bei der Entwicklung von Anlagen der neuen 5-Megawattklasse wollten die Hamburger 2005 weitere wichtige Forschritte machen, so Vahrenholt. Es sollen den Angaben zufolge weitere 5-Megawatt-Onshore-Anlagen aufgestellt werden. Die erste derzeit größte Windenergieanlage der Welt soll den Angaben zufolge noch 2004 in der Nähe des Kernkraftwerkes Brunsbüttel errichtet werden. Einen Vorsprung von ein bis zwei Jahren gegenüber der Konkurrenz reklamieren die Hamburger für sich bei der 5-Megawattanlage. Bis 2007, so hofft das Unternehmen, soll die Erprobung abschlossen sein; dann will man die Anlage in Großserie bauen.

REpower Systems AG: ISIN DE0006177033 / WKN 617703

Bildnachweis: Windkraftanlage REpower MD70
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