Unter anderem deutsche Braunkohlekraftwerke müssen für ihren Treibhausgasausstoß ausreichend Emissionsrechte vorweisen. / Quelle: Fotolia

  Nachhaltige Aktien, Meldungen

Advantag AG hofft auf Belebung des Emissionshandels

Noch bis zum Ende dieser Woche können Anleger junge Aktien für den Börsengang der Advantag AG zeichnen. Das Unternehmen strebt das Börsendebüt für den 16. September an der Börse Düsseldorf an (wir berichteten). Das Unternehmen aus Geldern am Niederrhein ist als Finanzdienstleister auf den Handel von Emissionsrechten spezialisiert. Heute begleitet es das Angebot seiner jungen Aktien mit einer Erfolgsmeldung über die Geschäfte im August. Demnach hat die Advantag AG im vergangenen Monat 1.289.000 Klimaschutzzertifikate gehandelt. Dieser Monatswert entspricht nach ihren Angaben einer Verdreifachung gegenüber 357.973 gehandelten Zertifikaten im gesamten Geschäftsjahr 2012.

Das Unternehmen sieht dies als Hinweis darauf, dass sie im zweiten Halbjahr 2013 „ein sehr lebhaftes Wachstum“ erreichen kann. Seit diesem Jahr erhalten die Betreiber von ungefähr 11.000 Anlagen in der Europäischen Union, die dem Emissionshandel unterliegen, erstmalig weniger Zertifikate kostenlos zugeteilt, als diese benötigen. Zunehmend sind Anlagenbetreiber daher gezwungen, Emissionsrechte über Broker und Händler wie die Advantag AG zuzukaufen. Laut deren Angaben sind die Preise von europäischen Emissionszertifikaten sind in den vergangenen Tagen stark angestiegen. Das sei eine Folge der Ankündigung der EU-Kommission, in den kommenden Jahren wesentlich weniger kostenlose Zertifikate zu verteilen, „als ursprünglich vom Markt erwartet worden ist“.

Advantag Aktiengesellschaft: ISIN: DE000A1EWVR2 /  WKN: A1EWVR
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