29.04.11 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Ago AG Energie + Anlagen rutscht in die Verlustzone

Einen massiven Gewinneinbruch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 meldet die Ago AG Energie + Anlagen. Der nun vorgelegten Geschäftsbilanz zufolge gelang es dem Unternehmen mit Sitz in Kulmbach zwar, den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent auf 52,8 Millionen Euro zu steigern. Dennoch rutschte die AGO AG in die Verlustzone.


Nach 1,67 Millionen Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern in 2009 weist die Spezialistin für dezentrale Energieversorgungsanlagen aktuell 7,95 Millionen Euro EBIT-Verlust aus. Hauptursächlich für diese Einbuße seien Einmaleffekte aufgrund eines Rechtsstreits. Die AGO AG habe außerplanmäßige Wertminderungen auf das Sachanlagevermögen in Höhe von 5,3 Millionen Euro sowie und sonstige betriebliche Aufwendungen 1,8 Millionen Euro aufbringen müssen, hieß es dazu.


Das Konzernergebnis brach auf Jahressicht von 300.000 Euro auf minus 8,3 Millionen Euro ein. Das Ergebnis je Aktie verschlechterte sich von 0,06 auf minus 2,07 Euro. Der Bestand der liquiden Mittel verringerte sich von 10,3 auf 9,8  Millionen Euro.


Für das laufende Jahr erwartet die Ago AG Energie + Anlagen ein deutlich positives Ergebnis mit steigender Tendenz für die Folgejahre. Anlass zum Optimismus gebe die Tatsache, dass das Unternehmen derzeit Aufträge für Anlagen mit knapp 50 Megawatt bearbeite. Der Auftragsbestand beläuft sich der Bilanz zufolge auf 47 Millionen Euro, wobei 21 Millionen Euro Neuaufträge in 2010 hinzukamen.

AGO AG Energie + Anlagen: ISIN DE000A0LR415 / WKN A0LR41
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x