Energiebrücke der Ago AG Energie + Anlagen / Quelle: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien, Meldungen

Ago AG schöpft Hoffnung aus Auftragseingängen

Die Auftragslage der Ago AG Energie + Anlagen hat sich im ersten Halbjahr 2013 verbessert. Nach vorläufigen Berechnungen gingen bei der Spezialistin für Biomassekraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologie aus Kulmbach in der ersten Hälfte des laufenden Jahres neue Bestellungen um Wert von 23 Millionen Euro ein. Das entspricht einer Steigerung um 45 Prozent gegenüber der ersten Jahreshälfte 2012.  Der Umsatz bewegte sich mit 20,6 Millionen Euro nur geringfügig unter dem Vorjahresniveau. Damals erzielte die Ago AG 21,4 Millionen Euro Umsatz. Zum Gewinn oder Verlust des ersten Halbjahres machte die Führung der Ago AG noch keine Angaben.

Die Anlagebau-Spezialistin kämpft mit verschiedenen Problemen und hat deshalb bereits mehrere Kapitalmaßnahmen vorgenommen.  Seit 2009 sind die Gesamtjahresumsätze von Ago rückläufig. Und seit 2010 schreibt das Unternehmen rote Zahlen: auf Konzernebene 2012 lag das Konzernergebnis bei minus 1,6 Millionen Euro, 2011 waren es minus 1,5 Millionen Euro und 2010 betrug das Defizit acht Millionen Euro.

Nun hofft die Unternehmensfürung, dass sich die Belebung im Neugeschäft in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt. „Darüber hinaus erhoffen wir uns aus den Marktperspektiven für dezentrale Energieversorgungssysteme als Teil der Energiewende in den nächsten Jahren ein erfolgreiches Wachstum und die nachhaltige Rückkehr in die Gewinnzone“, skizzierte die Führung die Erwartungen für die weitere Entwicklung der Ago AG.
An der Deutschen Börse kam diese Zuversicht gut an. Die Ago-Aktie legte vier  Prozent zu und kletterte auf 1,25 Euro. Damit setzte sie ihren Aufwärtstrend seit dem 14. August fort. Allein in diesen zwei Tagen stieg ihr Kurs um 13 Prozent an.
Ago AG Energie + Anlagen: ISIN DE000A1TNL44 / WKN A1TNL4
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