Die Firmenzentrale der AGO AG Energie + Anlagen in Kulmbach. Das Unternehmen baut unter anderem Blockheizkraftwerke und Kraft-Wärme-Kupplungs-Anlagen. / Foto: Unternehmen

02.10.14 Nachhaltige Aktien , Meldungen

AGO Energie + Anlagen legt verbesserte Halbjahreszahlen vor

Die Rückkehr aus der Verlustzone ist der AGO AG Energie + Anlagen AG im ersten Halbjahr 2014 gelungen. Die Spezialisitin für Kraftwärme-Kopplungs-Technologie und Blockheizkraftwerke aus Kulmbach schloss die erste Jahreshälfte mit rund 15,3 Millionen Euro Umsatz ab. Gemessen am Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Steigerung um 58,3 Prozent. Zugleich erzielte die AGO AG 263.000 Euro Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) nach 733.000 Euro EBIT-Verlust in den ersten sechs Monaten 2013. Außerdem erwirtschaftete die Gesellschaft 18.000 Euro Halbjahresüberschuss nach knapp 1,2 Millionen Halbjahresdefizit  in 2013.

Verbessert hat sich auch die Auftragslage: Die AGO AG erhielt laut der Bilanz neue Bestellungen im Wert von 22,9 Millionen Euro. Dies übersteigt den Wert der Neuaufträge im Vorjahreszeitraum um knapp ein Drittel (33,1 Prozent).

Die AGO AG konnte sich im Verlauf des ersten Halbjahres 2014 vor allem durch den Einstieg der HCS Beteiligungsgesellschaft als neuer Großaktionärin ein Stück weit aus einer finanziellen Schieflage befreien. Zuvor schon hatte der Vorstand ein Sanierungsprogramm gestartet, das eine Kapitalherabsetzung und den Abschied der AGO-Aktie aus dem Entry Standard der Deutschen Börse vorsieht. Dieses Delisting wird mit Beendigung des laufenden Jahres durchgeführt. Ab 2015 werden die AGO-Aktien dann nur noch außerbörslich gehandelt.

AGO AG Energie + Anlagen AG: ISIN DE000A12UK40 / WKN A12UK4

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