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Aktuelle Studie: Klimawandel verteuert Versicherungen – und die Nachfrage wächst

Der Klimawandel verteuert die Prämien von Versicherungen weltweit, Das ist das Ergebnis der Studie „Zukunftsfaktoren 2020“ von Steria Mummert Consulting gemeinsam mit Lünendonk sowie der FutureManagementGroup. Laut einer Meldung von Steria Mummert dürften den Prognosen zufolge im Jahr 2020 bestimmte klima- und wetterbedingte Risiken von den meisten Anbietern nicht mehr versichert werden, da sie als nicht kalkulierbar eingeschätzt werden. Die wachsende Bedrohung durch Naturkatastrophen führe jedoch zu einer steigenden Nachfrage nach Risikoabsicherungen, die teilweise heute noch nicht versicherbar seien. Somit eröffneten sich für Versicherer neue Wachstumsfelder, diese seien allerdings mit einem deutlich höheren Kostenrisiko verbunden.

Bereits heute zeichne sich ab, dass große Rückversicherer verstärkt auch auf internationale Anbieter von Schadensmodellen, beispielsweise den US-Marktführer Risk Management Solutions, zurückgreifen. Die Absicherung von klimabedingten Naturkatastrophen werde zunehmend auf mehrere Schultern verteilt. „In Deutschland ist die Zahl der klimabedingten Katastrophen innerhalb der letzten Jahrzehnte stetig gewachsen. Auch weltweit ist dieser Trend festzustellen“, sagte Dr. Christian Schareck, Bereichsvorstand Insurance von Steria Mummert Consulting. „Nur ein global aufgestelltes Unternehmen wird in der Lage sein, diese Risiken weltweit zu verteilen und zu managen. Es ist davon auszugehen, dass sich die Konsolidierung in diesem Bereich weiter fortsetzen wird.“

Unter der Überschrift „Zukunftsfaktoren 2020“ hat die Steria Mummert Consulting AG, Hamburg, eine umfassende Untersuchung von Zukunftsfaktoren und ihren Auswirkungen auf die Branchen Banken, Versicherungen, Energieversorger, Telekommunikation und öffentliche Dienstleister vorgelegt. In Zusammenarbeit mit der FutureManagementGroup AG, Eltville, und der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, wurden aus 33 identifizierten Zukunftsfaktoren über 736 Projektionen, 191 Zukunftschancen und 65 potenzielle Überraschungen für Menschen, Unternehmen und andere Organisationen abgeleitet.
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