01.02.16

Alba SE: Ausbau des Chinageschäfts

Der börsennotierte Umweltdienstleister und Rohstoffhändler ALBA SE will sein China-Geschäft mit weiterem Kapital stärken. Wir veröffentlichen die Mitteilung der Recycling-Spezialistin hierzu im Wortlaut.

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung der Unternehmen. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Berlin. Die ALBA Group konkretisiert ihre Strategie im Investorenprozess, durch den der Ausbau des Chinageschäfts und das Wachstum auf den Heimatmärkten vorangetrieben sowie die Bilanzrelationen verbessert werden sollen. „Wir wollen die wesentlichen Wachstumsbereiche ‚China‘ und die ‚4 R's‘ – Reduce, Reuse, Recycle und Rethink – mit weiteren Eigenkapitalgebern stärken", sagt Dr. Axel Schweitzer, CEO der ALBA Group plc & Co. KG. Die Verhandlungen mit asiatischen Partnern haben ergeben, dass es sinnvoll ist, deren Beteiligung auf China zu fokussieren.

Mit der Strategie „China Growth“, die die ALBA Group als Teil des Investorenprozesses vor rund sechs Monaten aufgesetzt hatte, wird ein Partner für das China-Geschäft ausgewählt. „Wir sind gut vorangekommen und befinden uns in weit fortgeschrittenen Gesprächen. Der Vertragsabschluss soll wie angekündigt im ersten Halbjahr dieses Jahres erfolgen", sagt Schweitzer. Hier geht es insbesondere um ausgewählte Technologiefelder wie beispielsweise Automobil- oder Elektronikschrott-Recycling, in denen ALBAs führendes Know-how in weiteren Anlagen in China eingesetzt wird.

Zur weiteren Stärkung der Aktivitäten auf den Heimatmärkten wird die ALBA Group einen starken Partner an ihrem Dienstleistungsbereich beteiligen. Das Angebotsspektrum dieses Sektors reicht von Rücknahmesystemen für Verkaufs- und Transportverpackungen über Lösungen zur Abfallvermeidung und das Produkt-Recycling bis zum Facility Management.

Das China-Engagement der ALBA Group schreitet inzwischen weiter voran: An Silvester erfolgte die Vertragsunterzeichnung über die Haushaltsabfallbehandlung (365.000 Jahrestonnen) der Stadt Jieyang für die Dauer von 30 Jahren. In Jieyang entsteht auch die erste von derzeit acht geplanten Green Fuel-Anlagen. Die Abfälle werden, nachdem die Schadstoffe separiert und die Wertstoffe wiedergewonnen wurden, so aufbereitet, dass Pellets entstehen, die in Kraftwerken fossile Brennstoffe ersetzen. Der Baubeginn der ersten Green Fuel-Anlage ist für den Sommer 2016 geplant.

Am 21. Januar dieses Jahres fand zudem in Hongkong der Spatenstich für die modernste Anlage zur Aufarbeitung von Elektro- und Elektronikschrott in Südostasien statt. Für zehn Jahre ab Inbetriebnahme übernimmt ALBA die Sammlung und Verwertung vor allem von Haushaltsgroßgeräten wie Kühl- und Klimageräten, Fernsehern, Waschmaschinen und Computern.
 

Über die ALBA Group:

Die ALBA Group ist mit ihren beiden Marken ALBA und Interseroh in Deutschland und Europa sowie in Asien mit insgesamt rund 7.500 Mitarbeitern aktiv. Im Jahr 2014 erwirtschaftete sie einen Umsatz von 2,45 Milliarden Euro. Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Durch die Recyclingaktivitäten der ALBA Group konnten allein im Jahr 2014 rund 6,6 Millionen Tonnen Treibhausgase im Vergleich zur Primärproduktion und mehr als 48,3 Millionen Tonnen Primärrohstoffe eingespart werden.

Weitere Informationen zur ALBA Group finden Sie unter www.albagroup.de
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